Sonntag, 13.06.2010, 13:00 Uhr, SV Einheit Drebkau II – SG Kausche 2:0 (1:0)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka, Kowal, Glode, Quegwer - Scholsching, Weise T., Schicktanz (ab 46. Min. Gregor), Gosdschan (ab 76. Min. Raunick) - Teske, Lincke (ab 81. Min. Lehmann)
Tore:
39. Min. 1:0 Uhlig
73. Min. 2:0 Hannusch
Z.: 50
SR: Lenk, Ronald (Spremberg)
Versöhnlicher Saisonabschluss trotz Niederlage
Trotz einiger Besetzungssorgen auf Seiten der Gastgeber gelang es Kausche an diesem Tag nicht, die Niederlage im Ortsderby zu verhindern. Mit nur 10 Minuten guten Spiels je Hälfte kann man einfach keine Punkte holen. Zu wenig gelang der Offensivabteilung, und da auch in der Verteidigung nicht alles rund lief, konnte sich kein Aktiver über den Ausgang der Partie beschweren.
Unmittelbar vor dem Anpfiff der 90 Minuten wurde Abwehrspieler Rico Quegwer von seinen Mannschaftskameraden verabschiedet. Rico kann berufsbedingt nicht mehr für die SG Kausche aktiv sein. Der Verein dankt ihm für seinen Einsatz und wünscht für die Zukunft alles Gute.
Rico Quegwer (ganz links im Bild) bestritt sein letztes Spiel für die SG Kausche
Nach verhaltenem Beginn beider Mannschaften, der von gegenseitigem Abtasten geprägt war, gewann mit zunehmender Spieldauer Einheit II ein Übergewicht an Spielanteilen. Zunächst noch mit dem Glück im Bunde konnte Kausche dann nach 39 Minuten den Führungstreffer der Hausherren doch nicht unterbinden. Steve Uhlig nutzte die Unachtsamkeit seines Bewachers aus und netzte aus 16 Metern von der Strafraumkante ein.
Hier konnte Winkler noch gegen Branig klären
Kurz darauf verwandelt Uhlig zum 1:0
In der Pause musste Stefan Schicktanz dann wegen einer in Durchgang eins erlittenen Verletzung doch ausgewechselt werden. In der Folge büßte Kausche noch mehr Offensivkraft ein und konnte nur noch zu Beginn der zweiten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel erzwingen.
Schicktanz verletzt sich und muss zur Halbzeit ausgewechselt werden
Mit zunehmender Spielzeit bekam die Abwehr mehr und mehr zu tun und hatte bei einem Uhlig-Freistoß in Minute 60 noch Glück, dass Keeper Martin Winkler großartig den Ball über die Latte hinweg entschärfen konnte.
Häufig musste auch das Mittelfeld in der Abwehr aushelfen, hier Toni Weise in Aktion
Kurz darauf stellte Josef Hannusch den 2:0 Endstand her. Nach öffnendem Diagonalpass und zu weit aufgerückter Verteidigung konnte er allein in Richtung des Tores marschieren und vollendete an Winkler vorbei.
Offensivaktionen scheiteren spätestens an Drebkaus Schlussmann Olaf Kubale
Die ansehnliche Zuschauerkulisse, verstärkt von einer großen Kausche-Fraktion, erlebte eine wohltuend faire Begegnung, die den unauffällig amtierenden Schiedsrichter Lenk nicht allzu sehr forderte.
Hier setzt sich Sebastian Lincke vom Verteidiger ab
Trotz der Niederlage konnte auf Kauscher Seite nach dem Abpfiff wenigstens auf das Erreichen des Minimalziels verwiesen werden: nach einigen zwischenzeitlichen Strauchlern im Saisonverlauf zeigte die Mannschaft gegen Ende der Serie einen deutlich aufsteigenden Trend und konnte sich doch noch über den 6. Platz freuen.
Kausches Kicker gehen nun ersteinmal in die wohlverdiente Sommerpause. Rechtzeitig vor dem eigenen Sportfest (31.07. – 01.08.) werden sie den Trainingsbetrieb aufnehmen und sich auf die neue Saison vorbereiten.
Inzwischen haben die Verantwortlichen die besten Spieler der zurückliegenden Spielzeit für das Spiel der Stadtauswahl benannt. In den Kader berufen wurden: David Kowal, Martin Winkler, Toni Weise und Max Teske. Die Spieler Ingo Krengel und Stefan Schicktanz, beide ursprünglich auch zum Spiel geladen, mussten verletzungsbedingt passen. Beiden Akteuren auf diesem Wege gute Besserung!
Die Begegnung der Stadtauswahl gegen SV Walddrehna (Kreisliga Spreewald) findet im Rahmen des Drebkauer Stadtsportfestes am Sonntag, den 20. Juni um 16:00 Uhr auf dem Drebkauer Sportplatz statt.
Samstag, 05.06.2010, 13:00 Uhr, SG Kausche – SV Borussia 09 Welzow 5:1 (2:1)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka, Kowal, Glode, Szerement - Scholsching, Weise T. (ab 84. Min. Raunick), Schicktanz, Quegwer (ab 46. Min. Gosdschan) - Teske, Lincke (ab 80. Min. Gregor)
Tore:
01. Min. 1:0 Scholsching
19. Min. 2:0 Scholsching
45. Min. 2:1 Kullmann
54. Min. 3:1 Lincke
75. Min. 4:1 Szerement
87. Min. 5:1 Gregor
Z.: 50
SR: Lönnig, Ingo (Spremberg)
Starke zweite Hälfte bringt klares Ergebnis
Bei herrlichstem Fußballwetter hatten zahlreiche Zuschauer trotz der ungewöhnlichen Anstoßzeit von 13 Uhr den Weg nach Kausche gefunden. Für eine stimmungsvolle Kulisse sorgten zudem die vielen mitgereisten Welzower Anhänger.

Gleich nach dem Anpfiff hatten die Gäste jedoch eine bittere Pille zu schlucken: Matthias Scholsching hatte bei seinem Sololauf keinen Gegenspieler mehr vor sich, zog einfach ab – und schon lag der Ball das erste mal im Netz.

Schon nach 60 Sekunden bekommt Torschütze Scholsching Glückwünsche von Quegwer, Teske und Schicktanz
Nach dieser unerwartet frühen Führung hätte man eigentlich eine selbstbewusste Kauscher Mannschaft erwarten dürfen. Doch fanden stattdessen die Gäste besser in die Partie und zeigten Kausches – zum Glück nur in dieser Phase - unkonzentriert wirkenden Abwehr hin und wieder die Hacken.
In Minute 19 nahm sich dann Scholsching ein weiteres mal an der Mittellinie den Ball und zog auf und davon. Sein Schuss glitt dem unglücklichen Welzower Schlussmann quasi zwischen den Hosenträgern hindurch zur 2:0 Führung.

Trieb seine Mannschaft immer wieder einsatzstark nach vorn: Toni Weise (10)
Dann genehmigte sich Kausche unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff eine Schaltpause und Kullmann kann nach Einwurf und anschließender Kombination per Schuss ins kurze Eck zum Anschlusstreffer verkürzen.

Toni Weise wird im 16er zu Fall gebracht - Schieri Lönnig entscheidet sofort auf Strafstoß
In Minute 54 sollte dann wohl die Vorentscheidung fallen. Nach einem an Toni Weise verwirktem Foulspiel schnappte sich Sebastian Lincke zum Strafstoß den Ball und ließ Welzows Keeper beim 3:1 keine Chance.

Der Gästetorwart hat beim Elfmeter zum 3:1 keine Abwehrchance
Nun war der Bann endgültig gebrochen und Kausche dominierte das Spielgeschehen eindeutig. Immer wieder aus der Zentrale von Schicktanz und Weise angetrieben, konnten jetzt auch einige sehenswerte Spielzüge über die Außenbahnen vorgetragen werden.
Scheiterte Stefan Szerement bei seinen Versuchen in der 65. und 68. Minute noch knapp, so stand er in der 75. nach großem Durcheinander im Anschluss an einen Eckball goldrichtig und markierte aus Nahdistanz das 4:1.

Noch muss Szerement auf sein erstes Saisontor warten

Minuten später: Szerement markiert das 4:1 (4)
Der schönste Treffer des Tages sollte aber erst noch fallen. Mrowka passt aus der eigenen Hälfte auf Stefan Schicktanz, dieser setzt sich über rechts außen durch und statt es allein mit dem Keeper aufzunehmen, beweist er Übersicht und flankt wunderschön nach innen. Dort kam Mario Gregor aus vollem Lauf angerauscht und hämmerte zum 5:1 Endstand ein. Mit der kurz zuvor getätigten Einwechslung von Gregor bewies Trainer Steffen Weise ein glückliches Händchen.
Der eingewechselte Mario Gregor setzt den Schlusspunkt zum 5:1
Jetzt steht noch das letzte Saisonspiel auf dem Plan – die interessante Begegnung bei Einheit Drebkau II. Anstoß ist wiederum um 13 Uhr, diesmal allerdings am Sonntag, den 13. Juni. Schiedsrichter wird Ronald Lenk aus Spremberg sein.
Sonntag, 30.05.2010, 15:00 Uhr, SG Graustein - SG Kausche 2:3 (1:1)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka, Kowal, Glode, Quegwer (ab 21. Min. Gregor) - Scholsching, Weise T. (ab 80. Min. Raunick), Schicktanz, Gosdschan - Teske, Lincke
Tore:
20. Min. 0:1 Teske
26. Min. 1:1 Tillach
46. Min. 1:2 Bläse (ET)
55. Min. 2:2 Tillach
62. Min. 2:3 Gosdschan
Z.: 40
SR: Lieschke, Sandro (Felixsee)

Glücklicher Sieg nach umkämpftem Spiel
Um eines vorweg zu nehmen: das rassige und spannend verlaufene Kreisklasse-Spiel hatte mit der Kauscher Mannschaft einen glücklichen Sieger gefunden, der es nach großem Kampf endlich einmal gelang, in Graustein den berühmten Bock umzustoßen und sich so für die Hinspielniederlage zu revanchieren.
Nach verteilten Spielanteilen gelang Max Teske praktisch mit der ersten ernstzunehmenden Chance des gesamten Spiels auch gleich der Führungstreffer. Eine von Sandro Glode hoch hereingebrachte Flanke verwertete er nach 20 Minuten mit flachem Schuss direkt zum 0:1. Hier hatte die Grausteiner Hintermannschaft einfach nicht aufgepasst und ließ ihn alleinstehend im Strafraum gewähren.
Kurz darauf aber auch gleich ein bitterer Moment für Kausche: Schiedsrichter Lieschke ließ den gut in die Begegnung gestarteten Rico Quegwer wegen Mängeln an seiner Ausrüstung nicht weiterspielen. Da dieses Manko nicht schnell genug behoben werden konnte, musste Mario Gregor kurzfristig in die Partie einsteigen.
Die entstandene Verwirrung nutzend kann Graustein unmittelbar darauf nach einer Faustabwehr von Torwart Winkler per Kopfball vom 16er ausgleichen. Da sich die Teams anschließend weitestgehend neutralisierten, blieb es beim unentschiedenen Pausenstand. 
Direkt nach Wiederanpfiff unterlief dem ansonsten gut parierenden Grausteiner Schlussmann ein folgenschwerer Fehler: einen Rückpass will er ohne Bedrängnis weit nach vorn schlagen und säbelt über den Ball hinweg. Dieser kullert nun zur Kauscher 1:2 Führung ins Netz.
Doch Graustein zeigte Moral und kämpfte sich ins Spiel zurück. Nach 55 Minuten kann eine Flanke in den Strafraum von der linken Seite kommend nicht unterbunden werden und der direkt an der 5-Meter-Linie befindliche Tillach erzielt per sehenswertem Flugkopfball den erneuten Ausgleich. Winkler im Kasten bleibt hierbei chancenlos.
Aber auch Kausche kann zurückschlagen: ein Fernschuss von Sebastian Lincke springt vom rechten Pfosten diagonal ins Feld zurück. Der aufgerückte Elia Gosdschan schaltet bei seinem Nachsetzen am schnellsten und bringt das Leder in Minute 62 zur erneuten Führung im Gastgebertor unter.
Nun folgen nervenaufreibende Minuten. Graustein setzt mit verringernder Spieldauer alles auf eine Karte und drückt Kausche weit in die eigene Hälfte zurück. Wiederholt erst im buchstäblich letzten Augenblick kann der Ausgleichstreffer verhindert werden. Viel zu oft können sich Grausteins Stürmer auf den Außenbahnen ihren Bewachern davonstehlen und ihre Flanken gefährlich vors Tor bringen. Spielführer Kowal und Manndecker Glode halten ihre Mannschaft aber mit erfolgreichen Rettungstaten im Spiel. Großchancen der Gastgeber, insbesondere in den Schlussminuten, bleiben ungenutzt.
In der Nachspielzeit erhält Graustein dann noch einen Freistoß zugesprochen. Den platziert über die Mauer getretenen Ball klärt Winkler großartig zum Eckball und der kurz darauf ertönende Schlusspfiff geht im Jubel der Spieler und zahlreich mitgereisten Fans unter.
Jetzt kommt Welzows zweite Mannschaft zum letzten Heimspiel der Saison nach Kausche. Nach zuletzt beachtenswerten Resultaten wird die junge Welzower Mannschaft Kausche noch einmal alles abverlangen. Soll der Erfolg in Graustein veredelt werden, muss man in dieser Partie unbedingt einen "Dreier" einfahren. Das Spiel findet bereits um 13 Uhr statt. Schiedsrichter wird Sebastian Schulze aus Döbbern sein.
Sonntag, 16.05.2010, 14:00 Uhr, FC Buga - SG Kausche 4:2 (3:0)
Aufstellung:
Winkler – Glode, Krengel (ab 51. Min. Mrowka), Kowal, Raunick (ab 60. Min. Lehmann) – Scholsching, Weise T., Schicktanz, Gosdschan (ab 46. Min. Szerement) – Teske, Lincke
Tore:
23. Min. 1:0
38. Min. 2:0
45. Min. 3:0
57. Min. 4:0
61. Min. 4:1 Lincke
90. Min. 4:2 Schicktanz
Z.: 22
SR: Albrecht, Marcel (Spremberg)
Unter Wert geschlagen
Nach einer schwachen ersten Halbzeit gab es für Kausche beim Sonntagsspiel in Frauendorf nichts zu holen. Nach zwischenzeitlichem 4:0 Rückstand gelangen noch 2 Tore zur Ergebniskosmetik. 
Dabei hätte Kausche eigentlich bei Zeiten wachgerüttelt sein müssen. Schon nach einer Viertelstunde lag der Ball zweimal im eigenen Netz - zwar nach jeweils vom Schiedsrichter unterbundenen Foul- bzw. Handspiel - aber ein Ruck ging deshalb trotzdem nicht durch die Kauscher Reihen. Selbst 4 Ecken für Kausche in Folge aus der 20. Spielminute bleiben völlig harmlos.
Nach 23 Minuten gibt die Kauscher Defensive dann lediglich Geleitschutz beim Führungstreffer des FC Buga. Nicht energisch genug bedrängt kann der Stürmer mehr als 20m in Richtung des Tores marschieren. Bei seinem Schuss ins lange Eck kann der erstmals seit seiner Verletzung wieder mitwirkende Winkler nichts mehr ausrichten.
Schlimmes bahnt sich an, als Winkler kurz darauf einen Rückpass von Krengel aufnimmt und der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß von der Torraumlinie entscheidet. Der Schuss kann gerade noch zur Ecke geblockt werden!
Unverständlicherweise bleibt der Abseitspfiff des Unparteiischen in Minute 38 jedoch aus. Selbst in dieser Szene schlecht postiert überstimmt er die Abseitsfahne. So kann Buga ungestört auf 2:0 erhöhen. Damit wurde es für Kausche nun noch schwerer und Verunsicherung machte sich in allen Mannschaftsteilen breit. Ärgerlich war hier außerdem, dass kurz vorher zwei vermeintliche Abseitssituationen gegen beide Kauscher Stürmer abgepfiffen wurden, die höchst streitbar waren.
Als dann ein Rückpass von Kowal auf Winkler zu kurz gerät, kann Buga quasi mit dem Pausenpfiff auf 3:0 erhöhen. Vorausgegangen war die erste gefährliche Ecke Kausches, als Teske seinen Schuss knapp übers Tor setzt.

In der Pause hatten sich die Gäste doch noch einiges vorgenommen. Szerement kam für Gosdschan ins Spiel und stabilisierte mit gutem Kopfball- und Stellungsspiel die Abwehr. Raunick ging nun bis zu seiner Auswechslung auf die Außenbahn und unterstützte mit dem stark aufspielenden Scholsching fortan das lange vermisste Flankenspiel. Dennoch blieb der Torerfolg zunächst aus.
In der 57. Minute bekommt man den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone und Kowal ist bei seinem Versuch der Torverhinderung einen Schritt zu spät. Da Winkler wiederum machtlos ist, sind es nun 4 Tore Rückstand!

Die an sich verteilten Spielanteile gibt dieses klare Zwischenergebnis allerdings nicht wieder. Insbesondere Hälfte zwei gehörte der Kauscher Mannschaft. Dieser gelingt dann ein Treffer durch Sebastian Lincke. Sein Distanzschuss in der 61. Minute über den Torwart hinweg bringt das fällige Anschlusstor.
In der Folge setzt sich Kausche in der Hälfte Bugas fest und lässt nur noch gelegentliche Konter zu. Erneut ist es Lincke, der bei seinem Alleingang auf den Torwart für einen weiteren Treffer hätte sorgen können. Leider schiebt er das Leder rechts neben das Gehäuse. Und so rinnen die verbleibenden Minuten ungenutzt dahin und nur durch eine Standardsituation (indirekter Freistoß nach Rückpass auf den Torwart) gelingt der Endstand. Den zurückgelegten Ball bringt Schicktanz irgendwie an der auf der Torlinie wartenden Gästeabwehr vorbei im Kasten unter.
Nun reist man nach Graustein. Das Spiel findet aufgrund des punktspielfreien Pfingstwochenendes erst am Sonntag, den 30. Mai um 15:00 Uhr, statt. Als Schiedsrichter der Begegnung wurde Sandro Lieschke angesetzt.
Samstag, 08.05.2010, 15:00 Uhr, SG Kausche – SV Eintracht Schlichow 3:1 (3:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Krengel, Kowal, Szerement – Scholsching, Weise T., Raunick, Gosdschan – Teske (ab 18. Min. Quegwer), Lincke
Tore:
02. Min. 0:1 Boslau
22. Min. 1:1 Scholsching
24. Min. 2:1 Lincke
34. Min. 3:1 Lincke
Z.: 30
SR: Lönnig, Ingo (Spremberg)

Gäste erbitten Spielabbruch in der 54. Minute
Erneut fand keine vollzählige Gästemannschaft auf den Kauscher Sportplatz: Schlichow standen für die Auswärtspartie nur 8 Spieler zur Verfügung. Ganz offensichtlich zu wenig, um ein Spiel über 90 Minuten in Angriff zu nehmen. So war das Ende bald zu erahnen: in Minute 54 bat der Kapitän den Schiedsrichter um Beendigung.
Zuvor gelang Schlichow sogar das Kunststück, mit nur einem einzigen Angriff in der gesamten ersten Hälfte, in Führung zu gehen. Gleich in Minute zwei verliert Krengel unglücklich einen Zweikampf, von der Außenbahn segelt der Ball in den Strafraum herein und da Szerement das Geschehen nicht ernst genug nimmt, köpft Boslau an Neubert vorbei zur Schlichower Führung.
Beinahe nur dem Routinier Raunick ist es zu verdanken gewesen, dass in der Folge wenigstens einige gute Aktionen gegen die dicht vor dem 16er wartenden Schlichower gelingen.

Dennoch dauert es bis zur 22. Minute als ein von Raunick gefühlvoll geschlagener Freistoß aus dem Halbfeld in Scholsching seinen Abnehmer findet. Dieser wuchtet das Leder dann gekonnt per Kopf zum Ausgleich ins Tor.
Und wieder ist es Raunick, der gleich 2 Minuten später flach auf Lincke passt, der direkt zur verdienten 2:1 Führung verwandeln kann.
Gleicher Stürmer netzt in Minute 34 dann nochmals ein. Diesmal hatte sich Gosdschan schön auf links durchgesetzt und per präzisem Flachpass Lincke in Szene gesetzt, der bei seinem zweiten Treffer an diesem Tage keine Probleme hatte.

Dann verflachte das Spiel bis zur Pause und schon kurz nach Wiederanpfiff war das Spiel dann endgültig beendet. Vorausgegangen waren 10 Minuten langer Diskussion, da Kausche den Abbruch bei diesem Ergebnis nicht hinnehmen wollte. Schließlich setzte sich Schiedsrichter Lönnig aber durch.
Bereits früh in der Partie musste Max Teske auf Kauscher Seite ausgewechselt werden, seine Verletzung stellte sich indes jedoch als nicht schwerwiegend heraus.
Nun geht es am Sonntag auswärts beim FC Buga zur Sache. Das wird mit Sicherheit eine ganz andere Herausforderung. Schiedsrichter wird Marcel Albrecht sein, Anpfiff in Frauendorf ist bereits um 14 Uhr!
Samstag, 01.05.2010, 15:00 Uhr, Blau-Weiß Eichwege - SG Kausche 3:2 (1:1)
Aufstellung:
Rehn (ab 46. Min. Neubert) – Mrowka, Krengel, Kowal, Szerement – Scholsching, Weise T., Raunick, Schicktanz (ab 83. Min Weise St.), Gosdschan – Lincke
Tore:
29. Min. 0:1 Weise T.
35. Min. 1:1
59. Min. 2:1 (Foulstrafstoß)
68. Min. 2:2 Lincke
79. Min. 3:2
Z.: 66
SR: Drobick, Klaus-Dieter (Forst)
Punktgewinn nur knapp verfehlt
Mit denkbar dünner Personaldecke trat Kausche die Reise nach Eichwege an. Dennoch hatte die Startelf durchaus genug Potential, den zuletzt 3 Siegen einen weiteren Punktgewinn folgen zu lassen. Doch sollte es diesmal trotz aufopfernden Kampfes nicht zu etwas zählbarem reichen.

Dabei begann alles ganz ordentlich. Die gut gestaffelte Abwehr machte lange Zeit die Mitte dicht und ließ gegen die Eichweger kaum größere Gefahrenmomente zu. In Minute 16 hätte eigentlich der erste Treffer des Tages für Kausche fallen müssen. Der als einzige Spitze aufgebotene Lincke wurde klug freigespielt und lief in der Folge 20m allein auf des Gegners Kasten zu. Anstatt den Torwart allerdings zu umlaufen entschied er sich für einen harmlosen Schuss, den der Keeper problemlos abfangen konnte.
Danach verzeichnete Eichwege zwar größere Spielanteile, doch der erstmals im Kauscher Tor aufgestellte Rehn erlebte bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung zur Halbzeitpause einen eher ruhigen Nachmittag.

In Minute 29 legte sich Toni Weise einen Ball zur Freistoßausführung aus mehr als 30 Metern zurecht. Als alle mit einer Flanke vor das Tor rechneten zog er seinen Schuss stattdessen direkt auf den Kasten. Da Eichweges Schlussmann zu weit vor dem Tor postiert war, konnte Kausche mit 0:1 in Führung gehen.
Diese dauerte jedoch nur etwas mehr als 5 Minuten. Obwohl gleich 2 Verteidiger Eichweges Stürmer an der Außenbahn zu stellen versuchten, konnte dieser nach innen ziehen und mit einem wirklich sehenswerten Treffer vom Strafraumeck den 1:1 Ausgleich markieren.
In Durchgang zwei tat sich nach verteiltem Spiel lange nicht viel. Dann aber brachte Schicktanz seinen Gegner zu Fall und Schiedsrichter Drobick zögerte keine Sekunde damit, auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Blieb das Foul auch unumstritten - ob der eigentliche Tatort wirklich innerhalb des Strafraums war, blieben sich die Parteien uneins. Festzuhalten war nur noch, dass der eingewechselte Neubert beim Strafstoß den Ball zwar noch berührte, ihn auf seinem Weg zum Eichweger 2:1 Führungstreffer aber nicht aufhalten konnte.
Direkt nach diesem Tor hatte Eichwege deutliches Übergewicht zu verzeichnen. Zwei ganz klare Chancen blieben nur durch mangelnde Abschlussschwäche ohne Folgen für Kausche. Dies änderte sich erst, als der bereits mit Gelb vorbelastete Peschke wegen wiederholten Foulspiels vorzeitig vom Platz musste. Den fälligen Freistoß setzte Schicktanz aus 20m mittig vors Tor, von wo der Keeper nur nach vorne abklatschen konnte. Lincke stand bei seinem anschließenden Abstaubertreffer goldrichtig und schaffte das 2:2.
In der Folge in Überzahl agierend drängte nun Kausche weiter auf den Siegtreffer und verzeichnete auch einige verheißungsvolle Angriffe. Als Neubert dann jedoch in der 79. Minute an einem völlig harmlosen Ball vorbeilief und nicht schnell genug ins Tor zurückeilte, konnte Eichwege den Heimsieg perfekt machen..
Zu allem Übel ereilte Schicktanz auch noch eine Verletzung bei einem Pressschlag. Hoffentlich wird er in den Endkampf der Punktspielserie noch eingreifen können.

Eine bittere Niederlage nahm so ihren Lauf. Schade, denn wenigstens einen Punkt hatten sich die von der Einstellung her überzeugenden Kauscher durchaus verdient gehabt.
Nun soll im Heimspiel gegen Schlichow unbedingt ein „Dreier“ eingefahren werden. Wenn sich einige verletzte oder arbeitsbedingt zuletzt fehlende Spieler wieder zurückmelden, ist dieses Vorhaben absolut realistisch. Außerdem gilt es, die 3:1 Hinspielniederlage wettzumachen. Schiedsrichter wird Daniel Dajka sein, Anpfiff ist am Samstag um 15 Uhr.
Samstag, 24.04.2010, 15:00 Uhr, SG Kausche - SG Blau-Weiß Klein Gaglow II 8:0 (3:0)
Aufstellung:
Neubert – Glode (ab 68. Min. Mrowka), Kowal, Raunick (ab 70. Min. Gierke), Krengel – Scholsching (ab 55. Min. Quegwer), Weise T., Schicktanz, Gosdschan – Teske, Lincke
Reservebank:
Rehn
Tore:
1:0 03. Min. Schicktanz
2:0 13. Min. Gosdschan
3:0 33. Min. Schicktanz
4:0 50. Min. Schubert (Eigentor)
5:0 71. Min. Kowal
6:0 73. Min. Teske
7:0 83. Min. Kowal
8:0 87. Min. Teske
Z.: 30
SR: Tatan, Andreas (Cottbus)
Gegner jederzeit klar im Griff gehabt
Nur mit 10 Spielern reiste Klein Gaglow in Kausche an. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verletzte sich auch noch ein Gästespieler unglücklich und konnte die Partie nicht zu Ende spielen. In solchen Situationen und bei klarem Spielergebnis haben andere Mannschaften um Beendigung der Partie gebeten. Nicht so die Gäste – tapfer spielten sie bis zum Schluss diszipliniert durch. Die wohltuend faire Begegnung hatte in Schiedsrichter Tatan einen souveränen Leiter.
Der Kauscher Mannschaft blieb aufgrund der zahlenmäßigen Unterlegenheit des Gegners eine echte Revanche für die im Hinspiel erlittene 2:1 Niederlage verwehrt. Zu einseitig gestaltete sich der gesamte Verlauf und mit dem 8:0 waren die Gaglower eigentlich noch gut bedient. Der zuvor rotgesperrte Spielführer Kowal gab dem Team die erforderlichen Impulse. Und Raunick - der ab der 70. Minute vom kurzfristig zur Mannschaft gestoßenen Gierke ersetzt wurde - hatte einen prima Tag erwischt. 
Gierke (Rücken-Nr. 13) kam für Raunick in die Partie und fügte sich nahtlos ein
Schnell kam Kausche zum ersten Treffer. Schon in der 3. Minute markierte Schicktanz das 1:0 per Flachschuss nach einem Gosdschan-Pass von der linken Seite. Letzterer schaltete auch in Minute 13 am schnellsten, als dem Gästekeeper ein Fehler unterlief und Gosdschan blitzschnell per Kopf zum 2:0 traf.
Die 16. Minute hatte dann den vielleicht schönsten Treffer des Tages zu bieten. Vom 16er zog Schicktanz einen Hammer in das rechte obere Tordreieck ab und ließ keinem Abwehrspieler auch nur den Hauch einer Gegenwehr.
Nach dem Wechsel schaltete sich Ingo Krengel in einen Kauscher Angriff über die linke Seite mit ein und führte das Leder energisch bis auf die gegnerische Grundlinie. Von da zog er einen scharf geschossenen Pass nach innen und in den Schuss warf sich der Gaglower Schubert. Sein Klärungsversuch endete im eigenen Tor.
Etwas später wiederholte sich dieser Spielzug auf der rechten Seite. Hier ging der eingewechselte Quegwer durch und passte auf Kowal zurück, der bei seinem Treffer aus Nahdistanz kein Problem hatte, den Ball über die Linie zu drücken. Kowal markiert das 5:0
Gleich darauf orientieren sich zwei Gästeverteidiger bei einem durch die Mitte von Teske vorgetragenen Konter auf die Außenbahn und machen so den Weg bis zum Tor frei. Teske ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte in der 73. Minute zum 6:0.
Nach einem klasse von Weise auf Kowal durchgesteckten Pass umkurvte dieser noch den Torwart und vollendete zum 7:0.
Kurz vor Schluss verlagerte Quegwer mit einem Diagonalpass das Spiel auf die linke Seite. Dort ließ dann Kowal blitzschnell auf Teske abtropfen, der beim 8:0 seine gewachsenen Torjägerqualitäten unterstrich.


Quegwer und Kowal wirbeln in den Schlussminuten die Gäste gehörig durcheinander
Am kommenden Sonntag spielt Kausche nun beim Tabellendritten in Eichwege. Schiedsrichter wird Kevin Huckauf sein, Anstoß der Begegnung ist 15:00 Uhr. Nach den starken Auftritten gerade bei den Top-Teams der Liga aus Sellessen und Laubsdorf darf man auf den Ausgang dieses Auswärtsspiels gespannt sein.
Sonntag, 18.04.2010, 13:00 Uhr, BG Laubsdorf III – SG Kausche 1:2 (1:1)
Aufstellung:
Neubert - Glode, Raunick (ab 72. Quegwer), Krengel, Szerement - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Anderlik (ab 76. Mrowka) – Lincke, Teske (ab 63. Gosdschan)
Tore:
20. Min. 1:0 Drechsler
28. Min. 1:1 Weise
80. Min. 1:2 Gosdschan
SR: Richter, Harald (Neupetershain)
Z.: 15
Verdienter Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten
In der Sonntagspartie gegen BG Laubsdorf III überzeugte Kausche mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Lediglich auf der Liberoposition musste Trainer Steffen Weise weiterhin auf den gesperrten Kapitän Kowal verzichten, für ihn spielte erneut Andreas Raunick.
Bei herrlichem Fußballwetter begannen die Kauscher sehr engagiert und erspielten sich sofort erste Chancen. Zunächst verfehlt Schicktanz per Fernschuss das Tor, dann scheitert Scholsching am insgesamt starken Torwart, sowie am Verteidiger der Gastgeber. Nach gespielten 6 Minuten setzen nun auch die Laubsdorfer erste Akzente. Kausche verteidigt nicht energisch genug, so dass schließlich ein Stürmer allein in Richtung Tor unterwegs ist, Neubert verkürzt jedoch geschickt und kann zur Ecke klären. Folglich werden die Platzherren stärker, was aber zunächst nicht zum Torerfolg führt.
Duell an der Außenlinie
Nach einer Viertelstunde ist nun Kausche wieder im Vorwärtsgang. Nach einer gekonnten Ballmitnahme kann Scholsching nur noch per Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß zirkelt Anderlik kraftvoll über die Mauer, der Laubsdorfer Schlussmann hält wiederholt stark. Den nächsten Freistoß für die Kauscher erledigt Schicktanz, sein straffer Schuss bleibt aber in der Mauer hängen. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Führung für die Gäste in der Luft, aber es kommt ganz anders. Beim Kopfballversuch befördert Glode die Kugel unglücklich nach hinten, sein Gegenspieler schaltet blitzschnell, startet in Richtung Tor und lässt Neubert im Kasten keine Chance. Laubsdorf führt nach 20 Minuten etwas überraschend mit 1:0.
Die SG aus Kausche zeigt sich unbeirrt vom Rückstand und sucht weiter ihre Chance. Nur 4 Minuten nach dem 1:0 fiel der Ausgleich – und wurde aberkannt! Weise marschiert Rechtsaußen, flankt von der Grundlinie zurück in den 16er, von wo Teske den Ball in die Maschen befördert. Wo der Linienrichter hier ein Abseits gesehen haben will, blieb unklar. Kausche trauert dieser Situation aber nicht nach, sondern erzeugt weiterhin Druck nach vorn. In Minute 28 setzt sich Lincke energisch gegen die Laubsdorfer Defensive durch, legt mit Übersicht zurück auf Weise, der mit einem fulminanten Schuss den überfälligen Ausgleich markiert. Bis zum Pausenpfiff erspielen sich die Kauscher Gäste noch eine handvoll guter Chancen, Zählbares ergibt sich daraus nicht.
Nach Wiederanpfiff sind es zunächst die Gastgeber, die in Richtung des Kauscher Tores unterwegs sind. Im Gegenzug zieht Anderlik nach starker Einzelleitung ab und findet im Laubsdorfer Torwart erneut seinen Meister. Bei der anschließenden Ecke rutscht Szerement der Ball über den Schlappen und verfehlt das Gehäuse denkbar knapp. Es folgen Torchancen und mehrere Freistöße für die SG Kausche, eine Gästeführung gelingt aber zunächst nicht. Nach 60 Spielminuten zeigt sich auch Laubsdorf wieder etwas offensiver, in Kausches Hintermannschaft ergeben sich Unsicherheiten und es kommt zu vier Torschüssen innerhalb weniger Minuten.
Kapitän Ingo Krengel im Vorwärtsgang
Im Anschluss gehört das Spiel aber wieder den Gästen aus Kausche. Anderlik, Weise und Lincke prüfen erneut den gegnerischen Keeper. Kausche ist indes zu mehreren Wechseln gezwungen. Für die angeschlagenen Teske und Raunick kommen Gosdschan und Quegwer ins Spiel, nach wiederholtem Foulspiel an Anderlik muss dieser verletzt vom Platz und wird durch Mrowka ersetzt.
Robin Anderlik muss verletzt vom Platz
Die Wechsel sollten sich aber keinesfalls als Schwächung erweisen. In der Schlussviertelstunde ist es Quegwer, der einen Laubsdorf-Konter in höchster Not unterbindet. Nach einem weiteren gewonnenen Zweikampf passt er mit viel Übersicht auf den ebenfalls eingewechselten Gosdschan. Dieser marschiert energisch in den gegnerischen 16er, schüttelt dabei zwei Gegenspieler ab und verwandelt zum 1:2 für die Kauscher Elf. Die letzten Spielminuten gehören dann nochmals den Kauschern. Erneut ist es Gosdschan, der diesmal einen sehenswerten Pass auf Lincke schlägt. Sein starker Schuss wird vom Torwart zur Ecke geklärt. Auch einen Drehschuss von Gosdschan pariert der Keeper kurz vor dem Abpfiff, so dass es beim knappen aber verdienten 1:2 bleibt.
Am nächsten Samstag gastiert die zweite Mannschaft von BW Klein Gaglow in Kausche. Hier gilt es, die Leistung vom Wochenende zu wiederholen, damit die Punkte erneut in Kausche bleiben. Anstoß ist am 24.04.2010 um 15.00 Uhr, geleitet wird die Partie von Andreas Tatan.
Samstag, 10.04.2010, 15:00 Uhr, SG Kausche – SV Dissenchen 04 II 4:1 (3:0)
Aufstellung:
Neubert – Glode, Raunick (ab 70. Min. Jordan), Szerement, Krengel - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Anderlik (ab 57. Min. Gregor) – Teske, Lincke (ab 70. Min. Mrowka)
Reservebank:
Gosdschan

Tore:
1:0 07. Min. Teske
2:0 24. Min. Schicktanz
3:0 31. Min. Schicktanz
4:0 59. Min. Lincke
4:1 77. Min. Kobus
Z.: 20
SR: Jurtz, Jörg (Schlichow)
Einseitige Partie mit zu wenigen Toren
Mit nur 9 Spielern reiste Dissenchen II in Kausche an. Wer davon aber ein deutliches Endergebnis ableiten wollte, hatte nicht mit den sich aufopfernd verteidigenden Dissenchenern gerechnet, die zudem in ihrem starken Schlussmann den besten Spieler der Partie stellten.
Kausche begann mit einer leicht umgestellten Abwehr (Raunick für den rotgesperrten Kowal) und wollte bei Zeiten klare Fronten schaffen. Bereits in der ersten Minute kann sich Sebastian Lincke nach langem Sturmlauf allein vor dem Gästekeeper in Position bringen, kommt jedoch mit seinem Schuss nicht an diesem vorbei.
In der 7. Minute klappte es dann besser. Nach sehenswerter und schneller Kombination über Scholsching und Schicktanz markiert Max Teske mit seinem dritten Saisontreffer das 1:0.
Als in der 16. Minute das Gästetor wegen des herausgeeilten Keepers verwaist ist, versucht sich Schicktanz mit einem Fernschuss aus 30 Metern, zieht aber knapp daneben. Einen weiteren satten Schuss nur 2 Minuten später von Teske kann der Torwart zur Ecke wegfausten.
So dauert es bis zur 24. Minute, als Stefan Schicktanz einen Abpraller nach Torschuss von Toni Weise zum zwischenzeitlichen 2:0 verwertet.
Nach einer reichlichen halben Stunde – die Gäste sind nun fast ausschließlich nur noch in ihrer eigenen Hälfte gebunden – arbeitet sich Weise im Strafraum bis zur Grundlinie durch und passt von dort zurück auf Schicktanz, der aus Nahdistanz mit seinem zweiten Tagestreffer das Ergebnis auf den 3:0 Pausenstand erhöht.
Nach dem Seitenwechsel hätte eigentlich Kausches Mannschaft die bis zur physischen Erschöpfung kämpfenden Gästen dominieren müssen. Das Überzahlverhältnis reichte jedoch aufgrund viel zu komplizierten Spielaufbaus nur noch für einen weiteren eigenen Treffer per Heber durch Sebastian Lincke nach einer knappen Stunde.
Leichtfertig wurde der Gast sogar zu eigenen Offensivaktionen eingeladen und kam so mehrfach vor das Gehäuse von Neubert. In Minute 77 unterschätzte dieser beim Herauslaufen dann einen aufspringenden Ball und per Kopf kann Dissenchen von der Strafraumgrenze den Ehrentreffer erzielen.
Kausche ließ in dieser Begegnung eine große Gelegenheit zur Aufbesserung des Torverhältnisses liegen. Unzureichendes Passspiel, zu viele hohe Bälle und vermehrt auszumachende technische Unzulänglichkeiten führten zu einem 4:1 Heimsieg gegen einen Gast, der von der ersten Minute an 2 Spieler weniger auf dem Feld hatte. Insbesondere die zweiten 45 Minuten waren schlicht unansehnlich.
Am kommenden Sonntag spielt Kausche beim Tabellenzweiten in Laubsdorf. Schiedsrichter wird Harald Richter aus Neupetershain sein, Anstoß der Begegnung ist 13:00 Uhr.
Donnerstag, 01.04.2010, 17:30 Uhr, SG Kausche – Kahrener SV 03 II 2:7 (1:5)
Aufstellung:
Neubert – Glode, Kowal (Rote Karte 17. Min), Szerement (ab 46. Min. Raunick), Krengel (ab 81. Min. Gosdschan) - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Anderlik – Teske, Mrowka (ab 25. Min. Gregor)
Reservebank:
Lincke
Tore:
0:1 12. Min.
0:2 17. Min.
0:3 21. Min.
0:4 32. Min.
0:5 34. Min.
1:5 41. Min. Teske
2:5 50. Min. Anderlik (Strafstoß)
2:6 58. Min.
2:7 69. Min.
Z.: 30
SR: Hanschke, Klaus (Cottbus)
Unter die Räder gekommen und dann auch noch Spielabbruch
Nach der ganz starken Leistung der Vorwoche in Sellessen wollte Kausche gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn den Aufwärtstrend fortsetzen. Dass es dazu schlussendlich nicht kam, hatte verschiedene, zum Teil sogar unsportliche Gründe.
Aufgrund der verspäteten Anreise der Gästemannschaft und der vor dem Spiel durchgeführten Passkontrolle konnte der Schiedsrichter die Partie erst 17:50 Uhr anpfeifen.
Zuvor hatte sich bei einer auf dem Platz durchgeführten Gegenüberstellung herausgestellt, dass es bei Kahrens zweiter Mannschaft größere Ungereimtheiten bezüglich ihrer Spielerpässe gab. Während ein Spieler gar keinen Pass vorlegen konnte, hatten 5 weitere Spieler keine Lichtbilder in ihren Spielerpässen vorzuweisen. Gegen wen man also tatsächlich an diesem Tag spielte, blieb zumindest bei 6 für Kahren aufgebotenen Spielern unklar. Kein Aprilscherz!
Zum Spielverlauf:
In der 12. Minute unterlief Kausche in halbrechter Position ein Handspiel. Den schnell ausgeführten Freistoß nutzte Kahren nach einem Querpass zu einem Alleingang ab der Mittellinie. Neubert im Tor wurde beim 0:1 keine Chance gelassen.
5 Minuten später vertendelte Kausches Abwehr in der Vorwärtsbewegung einen Ball leichtfertig und brachte dadurch Kowal in arge Bedrängnis. Als letzter Mann bringt er nun den gegnerischen Stürmer zu Fall und erhält dafür vom Referee die Rote Karte. Den fälligen Freistoß befördert Kahren zum 0:2 in die Maschen.
Dann patzt Anderlik in Minute 21 mit einem Querpass vor dem eigenen 16er. Mustergültig legt er in die Mitte auf einen dort völlig freistehenden Kahrener ab, der sich prompt mit dem 0:3 bedankt.
Kausche stellt nun um. Weise soll den Liberopart von Kowal übernehmen, der eingewechselte Gregor das Mittelfeld unterstützen. Dafür muss Mrowka vom Feld weichen und Teske verbleibt als einzige Spitze.
Doch nur kurz kann man Gegenwehr bieten, denn in der 32. Minute setzt sich ein Gästestürmer energisch gegen 2 Bewacher im Strafraum durch, legt nach hinten zurück und von dort schiebt Kahren zum 0:4 ein.
Dass fast jeder Kahrener Schuss auch ein Treffer war, belegte die 34. Minute. Einen wenn auch nicht straffen aber dafür platzierten Fernschuss kann Neubert nicht mehr abwehren – es steht 0:5.
Die Hausherren wollten jetzt eigentlich nur noch den Kopf oben behalten und versuchten sich mühsam aus der übermächtigen Umklammerung zu befreien. Mit seinem Nachsetzen nach Abpraller markiert Max Teske dann endlich auch das erste Kauscher Tor an diesem Tage zum 1:5.
Unmittelbar nach Wiederbeginn läuft Teske in der gegnerischen Strafraum ein und wird im Moment seines Torschusses vom letzten Kahrener Spieler umgerissen. Warum der Schiedsrichter hier nicht auch auf Notbremse, wie zuvor gegen Kowal, entschied, wird sein Geheimnis bleiben. Den fälligen Strafstoß versenkte Robin Anderlik zum 2:5.
Dieses Aufbäumen währte aber nur kurz an. Nach einer Direktabnahme im Anschluss an einen linken Flankenball landet das Spielgerät unhaltbar erneut in den Kauscher Maschen und es steht 2:6.
In der 69. Minute steht dann der an diesem Tag indisponiert wirkende Neubert zu weit vor seinem Kasten und kann so das siebente Gegentor nicht mehr verhindern.
Leider kam es in der 84. Minute der Begegnung zu einer Handgreiflichkeit eines Zuschauers gegen den Schiedsrichter Hanschke. Daraufhin brach dieser das Spiel ab.
Unmittelbar vor der Abbruch-Situation wurde Schicktanz von einem Kahrener Spieler in der Nähe der Seitenline grob gefoult. Obwohl der Kahrener Spieler von hinten mit beiden Beinen voran anrauschte und keine Möglichkeit mehr hatte, den Ball spielen zu können, griff zur Überraschung der Kauscher Zuschauer Schiedsrichter Hanschke wieder nicht zur Roten, sondern nur zur Gelben Karte. Abermals sah sich Kausche benachteiligt und um die Chancengleichheit gebracht.
In der wegen der Verletzung Schicktanz notwendig gewordenen Behandlungspause betrat ein Zuschauer das Spielfeld und wurde gegen den Schiedsrichter tätlich.
In Auswertung dieses Vorkommnisses hat der Vorstand der SG Kausche kurzfristig beschlossen, dem fehlbaren Zuschauer bis zum 31.12.2010 Platzverbot für sämtliche Veranstaltungen auszusprechen. Die SG Kausche bedauert den tätlichen Angriff zutiefst und distanziert sich ausdrücklich von ihm.
Inzwischen hat die SG Kausche beim Sportgericht Protest gegen die Spielwertung eingelegt. Begründung: "Mitwirken mehrerer nicht spielberechtigter Kahrener Spieler".
Sonntag, 28.03.2010, 15:00 Uhr, Grün-Weiß Sellessen - SG Kausche 1:0 (0:0)
Aufstellung:
Neubert – Glode, Kowal, Anderlik, Szerement (ab 46. Min. Gosdschan) – Scholsching, Weise T., Schicktanz, Gregor (ab 80. Min. Jahns) – Teske, Mrowka
Reservebank:
Raunick, Weise St.
Tore:
68. Min. 1:0 Lüneburg
Z.: 25
SR: Lehmann, Mathias (Cottbus)
Knappe Niederlage beim Tabellenführer
Trotz einer der besten Saisonleistungen kehrte Kausche ohne Punkte vom Auswärtsspiel heim. Gemessen an den Spiel- und Chancenanteilen wäre eine Punkteteilung allemal gerecht gewesen. Dennoch war ein Aufwärtstrend deutlich zu erkennen.

Dabei legte zunächst der Gastgeber ein hohes Tempo vor. Einen noch von Kowal abgefälschten Schuss konnte der an diesem Tage fast fehlerfrei agierende Neubert in der 2. Minute gerade noch zur Ecke entschärfen. Sellessen versuchte gleich nachzuwaschen, traf nun aber auf eine hell wache und gut gestaffelte Kauscher Defensive, die sich mit zunehmender Spieldauer immer besser auf den Gegner einzustellen vermochte.

Auch nach einer wegen Hagels bedingten mehrminütigen Unterbrechung fand Kausche sofort wieder Anschluss und hatte Möglichkeiten von Teske und Schicktanz vorzuweisen. Sellessen hingegen blieb insbesondere bei Freistößen und Kopfbällen gefährlich. So bekamen die Zuschauer einer intensiv geführten Begegnung bis zur Halbzeitpause ein verteiltes Spiel zu sehen. In dieser Pause musste zunächst Szerement, später noch Gregor verletzungsbedingt aufgeben. Leider blieben insbesondere im ersten Durchgang eine Vielzahl von zum Teil bedenklichen Fouls vom Unparteiischen ungeahndet.
Nach Wiederbeginn lag sogar eine kleine Sensation in der Luft. Zunächst testete Mrowka mit einem Fernschuss den gegnerischen Schlussmann, kurze Zeit später lenkte dieser auch einen Weise-Freistoß gerade noch zur Ecke.

Dann jedoch zeigte Sellessen, warum sie derzeit an der Tabellenspitze stehen. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf überläuft Lüneburg bei seinem Solo 2 Verteidiger, zieht energisch nach innen und setzt einen platzierten Flachschuss mit links ins linke untere Kauscher Toreck. Neubert streckt sich noch einmal mächtig – leider vergeblich.
Jetzt scheint die Kauscher Kampfkraft gebrochen und Sellessen kommt zu weiteren Großchancen. In der 75. Minute verhindert zunächst der Pfosten, im Nachschuss dann Kowal den Ausbau der Führung.
Aber die Gäste sind dadurch noch einmal wachgerüttelt und treiben den Ball nun wiederholt kämpferisch nach vorn. In Minute 88 schießt Robin Anderlik aus halbrechter Position einen sehenswerten Freistoß ans Lattenkreuz. Den ins Feld zurückspringenden Ball kann Sellessen schließlich entschärfen. In den Schlussminuten sucht Sellessen die endgültige Entscheidung, Kausche kämpft um den Ausgleich. So werden mehrere schnelle Konter auf beiden Seiten verbucht. Die Gäste aus Kausche kommen nochmals gefährlich in den gegnerischen 16er, nach einem Durcheinander und mehreren Abprallern klärt der Tabellenführer schließlich und es bleibt bei der unglücklichen Niederlage.

Am kommenden Gründonnerstag gastiert Kahren II zur Nachholepartie in Kausche. Schiedsrichter wird Harald Richter aus Neupetershain sein, Anstoß der Begegnung ist 17:30 Uhr.
Samstag, 20.03.2010, 15:00 Uhr, SG Kausche – SV Kiekebusch II 6:0 (5:0)
Aufstellung:
Neubert - Kowal, Mrowka (ab 46. Glode), Krengel, Szerement - Teske, Weise T., Schicktanz, Gosdschan – Lincke, Quegwer
Reservebank:
Raunick, Weise St.

Tore:
09. Min. 1:0 Schicktanz
15. Min. 2:0 Lincke
33. Min. 3:0 Schicktanz
41. Min. 4:0 Teske
42. Min. 5:0 Schicktanz
48. Min. 6:0 Lincke
SR: Lehmann, Ricardo
Z.: 30
Pflichtsieg gegen die Zweite vom SV Kiekebusch
Mit gut 30 Minuten Verspätung wurde das erste Heimspiel der Rückrunde gegen die Reserve aus Kiekebusch angepfiffen. Die Gäste hatten bereits bei der Anreise einige Probleme zu bewältigen, bevor sie dann auch nur mit 8 Spielern in die Partie gehen konnten. Aber auch die SG Kausche musste aufgrund einiger kurzfristigen Absagen auf mehrere Stammkräfte verzichten.
Nach der Auswärtsklatsche in der Vorwoche war die Mannschaft natürlich auf Wiedergutmachung aus. Obwohl man von Beginn an in Überzahl spielte, tat sich die SG Kausche zunächst etwas schwer. Wobei es an Möglichkeiten nicht mangelte. Nach 6 Minuten verzeichnen die Platzherren bereits vier Großchancen, die aber allesamt viel zu überhastet vergeben werden.
In der 9. Minute ist es dann Stefan Schicktanz, der aus der zweiten Reihe beherzt abzieht und mit einem fulminanten Schuss die Führung markiert. Die Gäste aus Kiekebusch zeigten sich jedoch keinesfalls geschockt, mit großem Kampfgeist drückten sie die Kauscher nun in deren eigene Hälfte und konnten zwei aufeinander folgende Ecken erzwingen. Im Gegenzug kann Schicktanz nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Nach einer kurzen Behandlungspause kann er aber weiterspielen.

15 Minuten nach Spielbeginn setzt Ingo Krengel aus der eigenen Hälfte zu einem Solo an, legt mustergültig auf Lincke ab, der seinerseits noch einen Gegenspieler umkurvt und dann überlegt zum 2:0 einschiebt. In der Folge kommt die SG immer besser zurecht. Einen Weise-Schuss kann der Gästekeeper mit einer Glanzparade abwehren, die anschließende Ecke bringt keinen Erfolg. Als nächstes setzt Kowal seinen Mitspieler Gosdschan mit einem weiten Kopfball in Szene, leider verfehlt der Schuss von Gosdschan das Tor. Nach 30 Minuten reagiert Lincke vor dem Tor überhastet und kann die Kugel ebenfalls nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Anschließend marschiert Ingo Krengel erneut auf der Außenbahn entlang, passt in den Rücken der Abwehr und Schicktanz erhöht auf 3:0. Wenige Augenblicke später das gleiche Bild, diesmal köpft der im Sturm aufgebotene Quegwer knapp am Kasten vorbei. In Minute 41 passt Schicktanz mit Übersicht auf Teske, der wiederum gekonnt zum 4:0 einschiebt. Kurz vor der Pause ist es dann nochmals Stefan Schicktanz, der den 5:0 Halbzeitstand herstellt. Sein missglückter Pass landet ihm wieder vor die Füße, nun versucht er es selbst und der Ball ist erneut im Tor der Gäste.

Nach Wiederanpfiff drücken die Kauscher weiter auf das gegnerische Tor. Toni Weise passt schließlich sehenswert auf Sebastian Lincke, der das halbe Dutzend voll macht. Nachdem sich zwei Gästespieler verletzt hatten, bat der Spielführer aus Kiekebusch in der 55. Minute um Spielabbruch. Der durchweg gut leitende Schiedsrichter Lehmann kam dieser Bitte nach.
Auch wenn das Spiel aufgrund der Kauscher Überzahl recht einseitig verlaufen ist, war der Sieg für die SG in Hinblick auf die nächsten Aufgaben wichtig. Sehr erfreulich aus Kauscher Sicht war, dass Sandro Glode nach längerer Krankheit wieder zur Verfügung stand und zur zweiten Halbzeit eingewechselt werden konnte. Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellenführer nach Sellessen, sicherlich ein Gegner, der den Kauschern alles abverlangen wird. Anstoß ist dort um 15:00 Uhr, geleitet wird die Partie von Mathias Lehmann.
Sonntag, 14.03.2010, 15:00 Uhr, VfB Cottbus II – SG Kausche 4:0 (1:0)
Aufstellung:
Neubert - Lehmann, Teske, Krengel, Szerement (ab 75. Jahns) - Scholsching, Weise T., Kowal, Gregor (ab 53. Gosdschan), Schicktanz, Lincke (ab 80. Mrowka)
Reservebank:
Raunick

Tore:
35. Min. 1:0 Koinzer, Stefan
64. Min. 2:0 Kraus, Jan
71. Min. 3:0 Pietrasch, Marko
74. Min. 4:0 Pietrasch, Marko
SR: Weise, Steffen (Drebkau)
Z.: 15
Desolater Rückrundenauftakt in Cottbus
Nachdem das erste Spiel der Rückrunde gegen den Kahrener SV abgesagt werden musste – der Rasen in Kausche war unbespielbar – gastierten die Kauscher am Sonntag bei VfB Cottbus II. Bereits vor dem Spiel gab es erste Schwierigkeiten zu besprechen, da bis zur Anstoßzeit kein Schiedsrichter anreiste. Die Verantwortlichen einigten sich jedoch schnell auf Steffen Weise als Leiter der Partie. So klar das Ergebnis am Ende auch ist, der Spielverlauf hätte auch mehr für die SG Kausche hergegeben. Aber der Reihe nach:
Auf einem sehr schwer bespielbaren und tiefen Platz begann zunächst eine Phase des Abtastens. In der Anfangsviertelstunde wurden auf beiden Seiten kaum Akzente gesetzt. In der 18. Minute gelang Mario Gregor ein öffnender Diagonalpass aus der eigenen Hälfte, Scholsching nahm die Kugel energisch mit und schloss aus vollem Lauf ab. Leider war der Schuss zu unplatziert und letztendlich kein Problem für den Cottbuser Keeper. Im Anschluss gelingen Sebastian Lincke zwei aufeinander folgende Flanken in den 16er, ein Abnehmer findet sich jeweils nicht. Nach einer halben Stunde ist es erneut Lincke, den diesmal ein Freistoß von Scholsching erreicht, beim Abschluss rutscht er weg und kann so keinen Druck hinter den Ball bringen. Im Gegenzug unterläuft dem Kauscher Libero ein Fehler, Mike Neubert im Kauscher Tor kann jedoch zur Ecke klären.
Nun finden auch die Platzherren immer besser ins Spiel. In Minute 35 bekommt Kausche den Ball nicht aus der Gefahrenzone, nach mehreren Abprallern im Strafraum fällt das 1:0. Doch Kausche zeigt sich zunächst wenig geschockt und versucht weiterhin nach vorne zu spielen. Kowal, der diesmal im Mittelfeld aufgeboten wurde, zieht aus 20 Metern ab, sein Schuss geht aber übers Tor. Als nächstes landet ein Schicktanz-Freistoß nur in der Mauer. Kurz vor dem Pausenpfiff hätten die Gäste nochmals ausgleichen können, als Scholsching in erneut aussichtsreicher Position das Tor verfehlt. Ein Querpass auf Schicktanz wäre hier wohl die bessere Variante gewesen. Und auch einen Freistoß bekommt die SG aus Kausche noch zugesprochen, der Nachschuss von Toni Weise geht denkbar knapp am Kasten der Cottbuser vorbei.
Nach Wiederanpfiff zeigt sich zunächst das gleiche Bild. Die SG Kausche versucht auf den Ausgleich zu drängen, der VfB verteidigt aber stark. Schicktanz schießt, der Torwart hält. Lehmann wagt einen Fernschuss, erneut kein Problem für den Cottbuser Schlussmann. Weise flankt in den Torraum, ein Abnehmer findet sich aber nicht. Zu diesem Zeitpunkt läuft die zweite Halbzeit gerade mal 4 Minuten. Als nächstes versucht es Weise erneut per Freistoß. Der Ball fliegt über die Mauer, aber der Torwart ist erneut zur Stelle.
Nach 63 gespielten Minuten erreicht eine Flanke den eingewechselten Gosdschan, sein Kopfball verfehlt wiederum das Tor. Im Gegenzug macht es der Gastgeber besser. Ein Konter über zwei Stationen hebelt die gesamte Hintermannschaft der Kauscher aus, zwei Cottbuser Spieler lassen Neubert keine Abwehrchance und es steht 2:0. Kausche zeigt sich nun geschockt und ideenlos. Innerhalb von drei Minuten gelingen dem VfB zwei weitere mustergültige Konter, eine Viertelstunde vor Schluss steht es 4:0. In den Schlussminuten versucht es der eingewechselte Mrowka nochmals mit einem Schuss aus der Drehung, den der Torwart erneut problemlos pariert. Und auch ein letzter Kopfball von Schicktanz bringt keine wirkliche Torgefahr mehr.
Nach Auswertung der Niederlage sollte die Mannschaft nun nach vorne schauen und die gemachten Fehler schnell abstellen. Am kommenden Samstag hat Kausche die Chance zur Wiedergutmachung, wenn um 15:00 Uhr die zweite Vertretung vom SV Kiekebusch zu Gast ist.
SG Kausche rückt nach Sportgerichtsurteil 3 Plätze in der Tabelle vor
Am 11.12.2009 wurde die SG Kausche nachträglich zum Sieger der Auswärtspartie vom 14.11.2009 bei der SG BW Klein Gaglow II erklärt. Das Spiel (ursprünglich 2:1 für Klein Gaglow) wird nun 2:0 für die Kauscher gewertet. Die SG hat damit 19 Punkte auf dem Konto und rückt auf den 8. Tabellenplatz vor. SV Einheit Drebkau II, SV Graustein und SG BW Klein Gaglow selbst rutschen demzufolge jeweils einen Platz nach hinten.
In der Urteilsbegründung der Sportrichter heißt es, dass Klein Gaglow II insgesamt drei Spieler einsetzte, die in dieser Saison bereits in mehr als der Hälfte der Spiele in der 1. Mannschaft zum Einsatz kamen. Der Verhandlung war ein Einspruch der SG Kausche gegen die Spielwertung vorausgegangen.
Samstag, 28.11.2009, 13:00 Uhr, SG Kausche – Einheit Drebkau II 0:2 (0:2)
Aufstellung:
Winkler – Quegwer, Kowal, Krengel, Gregor (ab 78. Min. Lehmann) – Scholsching, Weise T., Anderlik, Teske – Schicktanz, Gosdschan (ab 66. Min. Mrowka)

Tore:
0:1 11. Min. Uhlig
0:2 19. Min. Branig
Z.: 65
SR: Richter, Harald (Neupetershain)
SRA1: Vandreier, Marcus; SRA2: Faber, Stephan
Niederlage nach verschlafener Anfangsphase
Dass Kausche sich derzeit in einem Tief befindet, war schon mit Blick auf die vorangegangenen Ergebnisse klar. Dass aber in einem Spiel des Tabellenneunten gegen den –zehnten sämtliches Aufbäumen der einzelnen Mannschaftsteile vermisst wurde, kann durchaus als enttäuschend bezeichnet werden.
Drebkau begann die Begegnung schon vom Anpfiff weg mit der notwendigen Geradlinigkeit. Über die wiederholt ihre Seite wechselnden Stürmer wurden gezielt die Schwachstellen im Kauscher Deckungsverbund gesucht und gefunden. So vermochten es die Gäste nach einem Doppelpass in der 11. Minute durch Steve Uhlig früh in Führung zu gehen. Seinem ungestörten straffen Schuss ins lange Eck konnte Martin Winkler nichts entgegensetzen. Das passte wohl gar nicht in Kausches Konzept, denn in den Folgeminuten setzte sich das halbherzige Spiel fort und so wurde der Gegner stark gemacht.

Einen weiten Freistoß in der 19. Minute verschläft Kausche komplett und Toni Weise kann seinen Gegenspieler Matthias Branig nicht mehr daran hindern, den Ball über den herauseilenden Torwart sicher per Kopf im Tor zu versenken. Schon steht es 0:2.
Aber eine Trotzreaktion Kausches blieb an diesem Tage aus. Zwar nunmehr etwas engagierter agierend wurden zumindest gleichwertige Spielanteile erzielt, aber zwingende Aktionen blieben weiterhin Mangelware. So wurden mit einer verdienten Drebkauer Führung die Seiten gewechselt.
Nach dem Pausentee übernahm ersteinmal das Kauscher Mittelfeld die Initiative, ohne jedoch wirklich ernsthafte Gefahr erzeugen zu können. Einen Schicktanz-Freistoß aus 25 Metern kann der Torwart sicher festhalten, ein Schuss auf das verwaiste Drebkauer Tor von Matthias Scholsching misslingt und landet in die Arme des zurückeilenden Drebkauer Schlussmannes.

Die größeren Spielanteile bleiben in dieser Phase bei Kausche, allein Zählbares will nicht herausspringen. Drebkau schafft es ohne größere Anstrengungen, die Führung sicher über die Zeit zu bringen.
Lediglich nach einem Schicktanz-Kopfball und einem Freistoß von Robin Anderlik keimt noch einmal Hoffnung auf den Anschlusstreffer auf. Vergebens.

Jetzt geht die SG Kausche in die Winterpause, bevor es im kommenden März erneut um Punkte geht. Hoffentlich gelingt es den Verantwortlichen, wieder etwas System ins Team zu bringen und an den durchaus erfolgreichen Saisonstart anzuknüpfen. Zeit dafür ist jedenfalls reichlich vorhanden.
Samstag, 21.11.2009, 11:00 Uhr, Borussia Welzow II - SG Kausche 0:0
Aufstellung:
Winkler – Mrowka (ab 62. Min. Jahns), Raunick, Krengel, Lehmann – Scholsching (ab 72. Min. Lincke), Weise T., Schicktanz, Anderlik – Kowal, Teske
Tore:
- Fehlanzeige –
Z.: 20
SR: Lönnig, Ingo (Spremberg)
Unentschieden in einem niveauarmen Spiel
Mit festem Vorsatz trat Kausche die Reise nach Welzow an: man wollte unbedingt eine neuerliche Pleite vermeiden und stattdessen endlich wieder 3fach punkten. Dass es am Ende nicht gelang, lag zum einen an den motivierten Welzower Gastgebern und zum anderen am fehlenden Kauscher Konzept.
Vom Anpfiff weg übernahm Kausche die Initiative und versuchte die Hausherren gleich zu Beginn unter Druck zu setzen. Da diese tief in der eigenen Hälfte standen und Kausche viel zu selten auf den Flügelpositionen den Erfolg suchte, blieb es lediglich bei größeren Spielanteilen für die Gäste.
Die beiden Möglichkeiten von David Kowal aus den ersten 45 Minuten markierten die klarsten Chancen in Hälfte eins. Seine Aktion unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätte eigentlich den Führungstreffer bringen müssen, doch vermochte er den Ball nicht an Welzows Schlussmann vorbeizubringen.
Im zweiten Durchgang schaffte es Welzow zunehmend, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Bei den gelegentlichen Kontern erzeugten sie dann zwar Gefahr für den Kauscher Kasten, Torwart Winkler musste dennoch während der gesamten 90 Minuten nur ein einziges mal ernsthaft eingreifen und erlebte ansonsten einen ruhigen Tag.
Chancen ergaben sich auf beiden Seiten kaum noch und das ohnehin schwache Spiel beider Teams plätscherte die meiste Zeit zwischen den Strafräumen dahin.
So blieb es am Ende bei der torlosen und wohl auch gerechten Punkteteilung und während sich Welzow über den Punktgewinn freute, gingen bei Kausche in Anbetracht der neuerlich nur durchschnittlichen Leistung die Köpfe nach unten. Wenigstens war man das erste mal in dieser Saison ohne Gegentor geblieben.
Nun wird die zweite Mannschaft von Einheit Drebkau als Gast zum letzten Pflichtspiel des Jahres in Kausche erwartet. Anstoß ist am Samstag um 13 Uhr. Schiedsrichter wird Marcus Vandreier aus Neu-Seeland sein.
Samstag, 14.11.2009, 14:00 Uhr, SG BW Klein Gaglow II - SG Kausche 2:1 (1:0)
Aufstellung:
Winkler – Quegwer, Kowal, Krengel, Lehmann (ab 83. Min. Mrowka) – Scholsching, Teske, Weise T., Gosdschan (ab 46. Min. Lincke) – Anderlik (ab 61. Min. Gregor), Schicktanz

Tore:
21. Min. 1:0 Redmann
56. Min. 2:0 Ulbricht (Strafstoß)
89. Min. 2:1 Schicktanz
Z.: 20
SR: Tobias Schiemenz-Lange (Cottbus)
Niederlage bringt Absturz in der Tabelle
Mit einer Schweigeminute für Deutschlands Nationaltorwart Robert Enke eröffnete Schiedsrichter Schiemenz-Lange diese Nachholbegegnung vom 7. Spieltag.

Die SG Kausche agiert gleich zu Beginn wacklig in der Abwehr. Zweimal brennt es in den ersten 5 Minuten im Strafraum lichterloh. Die Zuordnung wurde beinahe vollständig aufgelöst und einfach nur dem Ball hinterhergeschaut. Torwart Winkler kann einen Fernschuss jedoch sicher halten.
In der 17. Minute leitet er sogar mit einem weiten Abschlag eine der besten Kauscher Aktionen der gesamten 90 Minuten ein. Sein Ball erreicht Schicktanz, der im richtigen Moment auf Anderlik weiterleitet. Dieser kann sein Solo zwar mit einem straffen Schuss abschließen, doch trifft der Ball nur die Latte. Da kein weiterer Kauscher Spieler nachgerückt war, verstreicht diese Spielszene ungenutzt.
Kurz darauf machen die Hausherren dann aus ihrem spielerischen Übergewicht heraus das erste Tor. Kausches Abwehr steht wiederholt viel zu weit von den Gegnern entfernt und so setzt sich ein Angreifer gleich gegen 3 Spieler in Kausches 16er durch und passt flach zurück in die zentrale Position. Der anschließende scharfe Schuss von Redmann aus der zweiten Reihe ist für Winkler nicht haltbar.
Danach behält Klein Gaglow das Spiel in der Hand und Kauscher Möglichkeiten sind Mangelware. Fernschüsse des ansonsten harmlosen Gosdschan und von Teske verpuffen ebenso wie eine Freistoßflanke von Weise. Hier verpassen gleich 3 Mitspieler den Ball!
Nach dem Wechsel werden Kausches Aktionen etwas zielstrebiger. Was aber in dieser Phase erkennbar fehlt, ist der letzte Biss, mit dem der Ausgleich erzwungen werden soll. Selbst in dieser Zeit gelingen nur wenige absolut zwingende Aktionen und in der Rückwärtsbewegung muss wiederholt Kopf und Kragen riskiert werden.
Leider muss einer der wenigen Aktivposten der Gäste, Robin Anderlik, nach einem bösen Foulspiel von Klein Gaglows Krüger verletzt vom Platz. Da es im Rücken des Schiedsrichters geschieht, bleibt die Aktion ungeahndet und um weiteren Ärger zu vermeiden, nehmen die Hausherren Krüger später aus dem Spiel.
In der 56. Minute verliert Scholsching dann an der Außenbahn einen Zweikampf und zwingt dadurch Quegwer in eine Eins-Zu-Eins-Situation, bei der dieser klar des Gegners Füße trifft. Den fälligen Strafstoß verwandelt Ulbricht sicher zum 2:0.
Mit dem nun 2-Tore-Vorsprung im Rücken spielt Klein Gaglow noch befreiter auf und läuft weiter auf das Kauscher Tor an. In der 62. Minute geben die Platzherren insgesamt 5 Torschüsse ab. Auch mit etwas Glück kann Kausche jedoch blocken, bevor der Ball endlich aus der Gefahrenzone befördert wird.
In Minute 72 dann nochmal ein Aufreger. Erst wird Quegwer klar vom gegnerischen Stürmer gehalten, dieser dann nach seinem Durchbruch elfmeterreif von Kowal zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter übersieht beide Aktionen und lässt das Spiel laufen.
Kurz vor Abpfiff der Begegnung ist noch einmal Kausches Können zu sehen. Nach Zuspiel von Weise leitet Kowal dessen Pass mit einer Bewegung auf den schnellen Schicktanz weiter, der bei seinem Alleingang zum 2:1 Gegenspielern und Torwart keine Abwehrchance lässt. Kurz darauf ist Schluss und Kausche verlässt binnen einer Woche zum zweiten mal als Verlierer den Platz.
Durch die beiden verlorenen Partien rutscht Kausche nun ins untere Tabellendrittel ab und findet sich auf dem zehnten Platz wieder.
Am kommenden Samstag ist die Mannschaft bei Welzows zweiter Vertretung zu Gast. Anstoß dieser Partie ist bereits um 11 Uhr, Schiedsrichter ist Ingo Lönnig.
Samstag, 07.11.2009, 13:30 Uhr, SG Kausche – SG Graustein 1:3 (1:2)
Aufstellung:
Neubert – Teske, Raunick, Krengel, Weise T. (ab 76. Min. Weise St.) - Scholsching, Jahns (ab 60. Min. Gregor), Schicktanz, Anderlik – Kowal, Lincke (ab 46. Min. Rothe)
Tore:
25. Min. 0:1 Balass
38. Min. 1:1 Schicktanz
45. Min. 1:2 Lehmann
90. Min. 1:3 Tellach
Z.: 30
SR: Decker, Wolfgang (Welzow)
Dritte Saisonniederlage durchaus verdient
Dank des erarbeiteten Sieges aus der Vorwoche gegen BUGA gingen die Spieler der SG Kausche mit einem guten Gefühl in das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Graustein. Dennoch kam einiges anders, als erwartet…
Nach verhaltenem Abtasten beider Mannschaften setzte Toni Weise mit seinen 2 Freistößen aus der 8. und 18. Minute ein erstes Zeichen. Beide male jedoch kann der gut reagierende Schlussmann der Grausteiner den Ball zur Ecke abwehren.


Grausteins Keeper - ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft
So plätschert das Spiel ein wenig vor sich hin, bis in der 25. Minute ein Abspiel des erneut als Libero aufgebotenen Andreas Raunick direkt beim zentral postierten Grausteiner Angreifer landete. Dieser spielt den Ball gedankenschnell in die Spitze weiter. Die aufgerückte Kauscher Abwehr kann nicht mehr eingreifen, als Balass zur Führung für Graustein verwandelt.
Nun versuchen die Hausherren ins Spiel zu kommen und ihre durchaus vorhandenen größeren Spielanteile auch in Torraumszenen umzusetzen. Leider vergebens, denn die oft hart an der Grenze des Erlaubten agierenden Grausteiner (6 Gelbe Karten!) kaufen ihnen wiederholt den Schneid ab.
Und so muss erst ein Schicktanz-Freistoß her, um den Ausgleich zu erzielen. In Minute 38 legt er sich in 25m Torentfernung den Ball zurecht und zieht scharf ab. Da er noch einen Gästespieler erwischt, landet das Leder für den ansonsten sicher agierenden Torwart unhaltbar abgefälscht im Netz.

Anderlik und Kowal bejubeln den Ausgleich
Im Anschluss hat Kausche endlich einmal eine klare Gelegenheit: mit einem schönen Sololauf aus der eigenen Hälfte heraus setzt sich Sebastian Lincke auf dem linken Flügel durch und zieht beherzt vor dem 16er der Gäste nach innen. Seinen gut platzierten Schuss in Richtung rechtes oberes Eck pariert Grausteins bester Mann erneut zur Ecke. Schade für Kausche!
Leider werden in der Folge die Kauscher Aktionen nicht zwangsläufig durchdachter
oder gar gefährlicher. Nein, es gelingt den Gästen unmittelbar vor dem Pausenpfiff sogar, erneut in Führung zu gehen. Auf der rechten Außenbahn bedrängt Toni Weise seinen Gegenspieler nur halbherzig und dieser bringt eine platzierte Flanke nach innen. Dort steht völlig ungedeckt der Grausteiner Lehmann und kann zur 1:2 Führung verwandeln. Erneut gibt es für Neubert im Kasten der SG nichts zu halten.

Sekundenbruchteile vor der erneuten Grausteiner Führung...

Nach dem Pausentee wäre es nun eigentlich an den Kauschern gewesen, auf die schwache erste Hälfte entsprechend zu reagieren. Aber Fehlanzeige. Sich selbst dem einfachen Grausteiner Spiel anpassend, wird fast nur noch mit langen Bällen in die Spitze versucht, den Ausgleich zu erzwingen. Gelungene Kurzpässe oder Standardaktionen, die sich wegen der zahlreichen Foulspiele nun unendlich wiederholen, sind Mangelware. So bleiben ein knapp das Tor verfehlender Freistoß von Robin Anderlik und 2 satte Fernschüsse von Max Teske beinahe die einzigen nennenswerten Aktionen.
Anderliks Freistoß verfehlt nur knapp sein Ziel

Gedränge im Strafraum
In Minute 89 gibt es dann Eckstoß für Graustein von der linken Seite. Nach einem Luftkampf von Stefan Schicktanz mit seinem Gegenspieler landet der Ball genau vor den Füßen von Tellach, der bei seinem Treffer direkt unter die Torlatte Ingo Krengel bei dessen Kopfball-Rettungsversuch keine Chance lässt.

Krengel kann den Endstand nicht mehr verhindern
Und so nimmt Graustein nicht einmal unverdient die 3 Punkte mit nach hause. Kausche hat während der 90 Minuten beinahe komplett die Spielkultur vorangegangener Spiele vermissen lassen und sich frühzeitig dem Konzept des Gegners angepasst, ohne ihm sein eigenes Spiel aufzwingen zu können. Das war zum Punkten zu wenig! So ist nicht nur Graustein, sondern sind auch BUGA und Schlichow in der Tabelle an der SGK vorbeigezogen und verweisen diese nun auf Platz 8.
Die SG Kausche bedankt sich beim kurzfristig eingesprungenen Schiedsrichter Wolfgang Decker für seinen Einsatz. Leider ist der angesetzte Schiedsrichter Jahns nicht zum Spiel erschienen.
Am nächsten Wochenende spielt die SGK ihr Nachholespiel bei Klein Gaglow II. Anstoß dort ist am Samstag, den 14.11.2009, um 14 Uhr. Geleitet wird die Partie von Tobias Schiemenz-Lange.
Samstag, 31.10.2009, 13:30 Uhr, SG Kausche – FC Buga Frauendorf 2:1 (1:0)
Aufstellung:
Winkler – Raunick, Krengel, Quegwer, Weise T. - Scholsching, Jahns (ab. 86. Rothe), Schicktanz, Gosdschan – Kowal, Anderlik
Tore:
30. Min. 1:0 Kowal
81. Min. 1:1 Bauer
86. Min. 2:1 Scholsching
Z.: 30
SR: Leege, Rainer (Cottbus)
Hochverdienter, aber nicht ungefährdeter Sieg
Nachdem die SG Kausche in den vergangenen Spielen jeweils die erste Halbzeit verschlafen hatte, begann die Mannschaft diesmal wie die Feuerwehr. Nur die Tore fehlten. Uns so wurde es kurz vor Ende des Spiels nochmals eng, bevor Matthias Scholsching den verdienten Siegtreffer erzielte. Im Detail:
Aufgrund vieler Verletzungen (Gründemann, Szerement, Gregor, Lehmann, Mrowka) und beruflich bedingter Absagen (Glode, Lincke, Neubert), sowie der Sperre für Teske, standen Trainer Steffen Weise diesmal nur zwölf gesunde Spieler zu Verfügung. Die Startelf erwies sich jedoch als stark aufspielende und funktionierende Mannschaft. Auch wenn man vor dem Anpfiff 5 Minuten warten musste, bevor sich die Gäste aus der Kabine bemühten (hier wurde offensichtlich auf einen Spieler gewartet, der von Beginn an auflaufen sollte, aber zu spät angereist war), so versteckten sich die Platzherren nach dem Anpfiff keine Sekunde. In der 3. Minute geht das erste Zeichen von Quegwer in Richtung Gästetor. Sein Schuss aus 40 Metern bleibt aber ungefährlich. Der nächste Angriff läuft über Schicktanz und kann nur durch ein Foul gestoppt werden, bei dem sich Schicktanz verletzt aber weiterspielen kann. Als nächstes ist es Robin Anderlik, der unter Bedrängnis zum Torschuss kommt - der Torwart hält wiederholt sicher. Nach 10 gespielten Minuten lädt die Kauscher Abwehr mit einem Stellungsfehler die Gäste zu ihrem ersten Angriff ein, der Ball segelt aber übers Tor.
Nun scheint auch der FC Buga zu wissen, wo sich das Kauscher Tor befindet und greift erneut an. Toni Weise klärt kurz vorm 16er souverän, schaltet blitzschnell auf Angriff um, passt nach einem Sprint auf Schicktanz, dessen straffer Schuss jedoch zu unplatziert aufs Tor geht. In der Folge unterbindet Kausche nahezu sämtliche Offensivbemühungen der Gäste und kommt selbst zu einer Reihe von Chancen. Nach einer Flanke von Kowal prüft Scholsching den Gästekeeper. Der nächste Angriff ist deckungsgleich, Flanke Kowal, Abnahme Scholsching, diesmal fliegt die Kugel knapp neben das Tor. Zu diesem Zeitpunkt sind erst 15 Minuten gespielt.
Viel Platz gab es diesmal auf Kausches Auswechselbank
Nun bekommt Buga einen Freistoß am Mittelkreis zugesprochen, der direkt vor den Füßen von Stefan Schicktanz landet. Mit Übersicht passt er die Kugel nach vorn, Robin Anderlik startet durch und wird vom Unparteiischen zurückgepfiffen, der dem Linienrichter mit dessen Abseitsentscheidung vertraut, damit aber komplett falsch liegt. Ein Freistoß von der linken Seite bringt erneut Gefahr für die Gäste, Schicktanz kommt aber mit dem Kopf nicht mehr an den Ball. Nach einer Gosdschan-Flanke ist es erneut Stefan Schicktanz, der den Ball gekonnt mit der Brust annimmt und aus der Drehung aufs Tor pflastert. Der Ball geht aus ca. 8 Metern knapp über das Gehäuse. Zu diesem Zeitpunkt liegt das erste Tor der Kauscher förmlich in der Luft.
Knapp rauscht der Ball übers Tor
Und so gelingt es endlich: Quegwer schießt einen Freistoss von der Mittellinie, Mannschaftskapitän David Kowal springt mit perfektem Timing und kommt zum Kopfball, 1:0 nach 30 Minuten!
Obwohl die SGK nun etwas den Druck vermissen lässt, kommen die Gäste kaum zu nennenswerten Aktionen und machen mehrmals nur durch harte Fouls auf sich aufmerksam. Torgefahr geht aber weiterhin vom Gastgeber aus. Toni Weise lupft aus 35 Metern aufs Tor, der Keeper kann den Ball in höchster Not noch übers Gebälk lenken. Die folgende Ecke, wie übrigens fast alle Kauscher Eckstöße, bleibt harmlos, weil viel zu unplatziert getreten. Dies gilt es zukünftig noch zu verbessern.
Kurz vor der Pause tankt sich Anderlik nochmals durch, lässt 3 Gegenspieler aussteigen und muss dann mit seinem schwächeren Fuß abschließen, weshalb sein Schuss problemlos zu halten ist. Die nächste Aktion erinnert an den Führungstreffer, nachdem Quegwer erneut einen weiten Freistoss in den 16er bringt und Kowal als Abnehmer findet. Sein Seitfallzieher geht nur wenige Zentimeter übers Tor. So geht es mit einer Führung in die Kabine, die zu diesem Zeitpunkt eindeutig zu niedrig ausfällt.
Dass dies allen Kauschern klar ist, sieht man sofort nach Wiederanpfiff. Immer wieder läuft der Ball in Richtung Gästetor. Schicktanz passt nach außen auf Anderlik, der bedient seinen Passgeber gleich wieder, dieser kommt einen Tick zu spät und kann so nur einen Eckstoss herausholen. Dann verfehlt ein Quegwer-Freistoss aus zentraler Position das Tor knapp, den nächsten Freistoss bringt Kowal gefährlich vors Tor, Anderlik schießt aus spitzem Winkel, der Torwart kann aber noch abwehren. Nach einer Ecke für die Gäste läuft der nächste Konter über Kowal, dessen Lupfer nur im Außennetz landet. Zwei Minuten später, wir sind in Spielminute 55, greift Buga erneut an, wieder klärt die Kauscher Abwehr zur Ecke. Und wieder entsteht ein Konter, diesmal über Gosdschan, bei dessen Pass der Linienrichter erneut eine fragliche Abseitssituation erkannt haben will. Die Gäste nutzen diesen Ballgewinn, erkämpfen sich einen Freistoss am 16-Meter-Raum, schießen diesen stark, Winkler im Tor hält aber noch stärker. Nun findet der FC Buga etwas besser ins Spiel und kann auch offensive Akzente setzen.
Als nächstes muss Quegwer für die Kauscher klären, trifft Ball und Gegner und verursacht somit einen erneuten Freistoss gegen seine Mannschaft. Eine kleine Unsicherheit des Torwarts bleibt in dieser Situation aber ohne Folgen. Nun kann sich Kausche wieder besser in Szene setzen und sucht immer wieder die Entscheidung. Eine gute Ecke von Scholsching landet bei Schicktanz, der die Kugel jedoch nicht richtig unter Kontrolle bringen kann und das Tor deshalb verfehlt. Die Gäste versuchen mit langen Diagonalpässen zu beeindrucken, die Kauscher Abwehr, allen voran ein stark agierender Andreas Raunick, unterbindet aber die Bemühungen des FC Buga. Nach Ballgewinnen tragen die Platzherren wiederholt schnelle Angriffe vor. Über drei Stationen gelangt der Ball zu Kowal, dieser fällt im Strafraum der Gäste, es gibt aber in dieser Situation nur Eckball für die SG. In Minute 66 geht es über wiederum 3 Stationen vors Buga-Tor, Schicktanz verfehlt leider per Kopf. Und sofort geht es weiter. Energisch setzt sich Kowal im 16er durch, wagt den Abschluss mit seinem schwächeren Fuß aber nicht und passt nochmals quer. Es kommt zu 4 Torschüssen innerhalb von Sekunden, nur der Ball will nicht über die Linie!
Insgesamt 5 Gelbe Karten untermauern die harte Spielweise der Gäste
Um die 70. Minute herum ist es erst Anderlik, der aus aussichtsreicher Position abermals vergibt. Dann geht Elia Gosdschan ab der Mittellinie energisch Richtung Tor, schüttelt 3 Gegenspieler ab, sein straffer Schuss rutscht ihm jedoch etwas über den Fuß. Auch Schicktanz hat aus dem Spiel heraus und nach einem Standard erneut zwei Möglichkeiten, beide male landen die Bälle weit übers Tor. Hier scheint sich seine Verletzung aus der 6. Minute doch auszuwirken. Aber er beißt auf die Zähne und hält bis zum Abpfiff durch.
Zehn Minuten vor dem Ende schießt Quegwer erneut einen der unzähligen Freistösse, nach einem Abwehrversuch setzt Toni Weise aus der zweiten Reihe nach, aber auch er verfehlt das Gehäuse. Im Gegenzug macht es Buga besser. Kausches aufgerückte Abwehr vertändelt den Ball, drei Gästespieler starten blitzschnell durch, lassen dem Kauscher Torwart keine Abwehrchance und Bauer verwandelt in der 81. Minute sicher zum 1:1 Ausgleich.
Fassungslos realisiert Kausche den Ausgleich
Nun erkennt auch der Gast seine Chance und versucht nochmals nach vorn zu kommen. Aber die Kauscher Defensive arbeitet wieder fehlerfrei und spielt teilweise sehr überlegt von hinten heraus. Und wieder gibt es einen Freistoss für die Gastgeber, Kowal versucht erneut eine Kopfballabnahme, springt aber etwas zu zeitig. Eine starke Einzelleistung von Anderlik unterbindet Buga wieder per Foulspiel. Toni Weise tritt den Freistoss, der Torwart kann in höchster Not klären, der wuchtige Nachschuss von Scholsching lässt aber die Spieler und Fans endlich wieder jubeln! Vier Minuten vor dem Ende steht es 2:1!
Mit dem Siegtreffer markiert Scholsching sein erstes Saisontor
Kurz vor dem Abpfiff erkämpft sich der eingewechselte Rothe die Kugel am Mittelkreis, passt mustergültig auf Anderlik, der erneut im Abseits gestanden haben soll. So bleibt es am Ende bei einem hochverdienten, aber in der Summe zu niedrig ausgefallenen Sieg für die SG Kausche.
Am nächsten Wochenende wird erneut zu hause gespielt, zu Gast ist die SG Graustein. Schiedsrichter der Partie ist Torsten Jahns aus Cottbus, angepfiffen wird am Samstag, den 07.11.2009 um 13.30 Uhr.
Sonntag, 25.10.2009, 14:00 Uhr, Eintracht Schlichow - SG Kausche 3:1 (2:0)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka (ab 46. Min. Scholsching), Kowal, Quegwer, Raunick (ab 60. Min. Weise T.) - Teske, Jahns, Schicktanz, Gosdschan – Lincke, Anderlik
Tore:
1:0 12. Min.
2:0 16. Min.
3:0 78. Min.
3:1 79. Min. Schicktanz
GR: Teske (30. Min.)
Z.: 30
SR: Reimann, H.-Peter (Klein Gaglow) 
Schlussspurt bleibt ohne Happy End
Konnte in der vergangenen Woche quasi mit dem Schlusspfiff und dem Treffer von Kowal im Heimspiel gegen Eichwege wenigstens noch ein Punkt in Kausche behalten werden, so war dies in Schlichow nicht wiederholbar. Wiederum in der ersten Halbzeit zu abwartend agierend, gab man das Spiel frühzeitig aus der Hand und vermochte erst spät und in Unterzahl eigenen Druck auf die Hausherren auszuüben. Zum Spielverlauf:
Schon mit den ersten Spielminuten übernahm Schlichow das Zepter. Mit langen Pässen operierend gelang es ihnen ein ums andere mal für Verwirrung vor Neuberts Kasten zu sorgen. So war eigentlich der erste Treffer vorhersehbar, nur das „Wie“ war bezeichnend. Eine Flanke über die rechte Seite vorgetragen, sah zwar einen zentralen Stürmer in Abseits, aber eben nur passiv. Richtigerweise entscheidet der Schiedsrichter auf weiterspielen, das Fahnenzeichen des Linienrichters ändert sich entsprechend und … die Kauscher Verteidigung bleibt stehen. Trotz der Rettungsversuche kommen die Verteidiger zu spät und Schlichows Stürmer kann nach einem erfolgten Zuspiel den Ball sicher im Netz unterbringen.
Gleich 4 Minuten später sollte es ein weiteres mal hinter Neubert einschlagen. Im Anschluss an eine flotte Passkombination im Mittelfeld kommt Schlichow in zentraler Position zu einem Alleingang in Richtung Strafraum. Kowal kann zwar das Laufduell gegen den Angreifer gewinnen, ihn gerade noch bedrängen und Neubert den Ball zur Ecke lenken, doch der 40 Meter entfernt stehende Schiedsrichter entscheidet jetzt auf Strafstoß. Grausam nimmt das Schicksal seinen Lauf und nach heftigen Protesten der Kauscher verwandelt Schlichow zum 2:0.
Es sollte aber noch schlimmer kommen! Der bereits wegen harten Einsteigens zu recht verwarnte Teske holt - um das Spiel schnell zu machen – seinem Gegner den Ball aus dem Seitenaus und wirft ihm diesen zu. Dieser reagiert blitzschnell und lässt sich, statt den Ball zu fangen, theatralisch an der Seitenlinie fallen. Jetzt kommt Schiedsrichter Reimann ins Spiel und entscheidet nach Befragung des gefallenen Schlichower Spielers auf Gelb-Rote Karte für Teske. Ein Witz, bei dem leider nur Schlichows Anhang lachen konnte. Die traurige Folge: Kausche 60 Minuten in Unterzahl!
Kausche stellt nun um. Kowal wird ganz nach vorn beordert, um die nicht immer sicher stehende Schlichower Abwehr irgendwie doch noch unter Druck zu setzen. Und dies gelingt phasenweise ganz gut, erste Kauscher Gelegenheiten tauchen auf. Zunächst setzt Gosdschan einen Schuss knapp links neben das Tor; dann kann Kowal dem Keeper den Ball beim energischen Nachsetzen doch noch abjagen. In dieser Szene kommt es zu einem Foul und jetzt hat auch Spk. Reimann einmal richtig hingeschaut (oder lag es daran, dass er diesmal nur 10 Meter erntfernt stand?) und entscheidet auf Strafstoß für Kausche. Dass Kowal dann aber auch im Nachschuss am glänzend reagierenden Torhüter Hoyer scheiterte, passte an diesem Tag genau ins Bild.
In der Pause ersetzt Kausche den verletzten Mrowka durch Scholsching und wirbelt damit die Abwehr noch einmal durcheinander. Quegwer rückt auf die rechte Abwehrseite, Gosdschan auf die linke. Dafür wird die linke Außenbahn von Jahns neu besetzt, in der Zentrale soll Schicktanz noch einmal das Tempo anziehen.
Letzterer prüft sofort nach Wiederanpfiff den Torwart; leider erfolglos. Doch auch Schlichow kommt sehr schnell zu einer guten Torchance. Gegen einen durchgebrochenen Spieler muss Neubert sein ganzes Können in die Waagschale werfen und lenkt den Ball nach schneller Reaktion noch zur Ecke.
In Minute 65 drängelt sich alles in Schlichows 5-Meter-Raum. Erst scheitert Kowal mit seinem Kopfball am Pfosten, dann misslingt Scholsching der Nachschussversuch. Der Ball will einfach nicht über die Linie! Es gibt wieder nur einen Eckball für Kausche.
Als einem der besten Kauscher Spieler an diesem Tage, Torwart Neubert, sein einziger Fehler in der 78. Minute passiert, ist Schlichows Stürmer sofort zur Stelle und markiert das entscheidende 3:0.
Nach einer Freistoßflanke des eingewechselten Weise kann Kausche noch einmal verkürzen. Schicktanz läuft genau im richtigen Moment in den 16er ein und wuchtet bei seinem Kopfball das Leder in die Maschen. Reicht die verbleibende Zeit für die Wende?
Nein, denn außer einem Lattentreffer von Weise, einer guten Direktabnahme von Jahns und einem Schicktanz-Freistoß gibt es keine positiven Aufreger mehr. Schade, hier war durchaus mehr drin und wieder wurden wichtige Punkte in der Anfangsphase vergeben!
Am kommenden Samstag wird der FC BUGA Frauendorf in Kausche zu Gast sein. Eine Mannschaft mit vielversprechendem Start in die Saison, aber auch einigen durchwachsenen Leistungen in den letzten Wochen. Das Spiel FC BUGA gegen Kiekebusch II fiel am vergangenen Sonntag aus.
Anstoß in Kausche ist am Samstag um 13.30 Uhr, die Partie gegen den Tabellenfünften leitet Rainer Leege aus Cottbus.
Samstag, 17.10.2009, 14:00 Uhr, SG Kausche – Blau-Weiß Eichwege 2:2 (0:1)
Aufstellung:
Winkler - Mrowka, Kowal, Krengel (ab 72. Min. Jahns), Raunick - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Gosdschan - Teske, Lincke (ab 82. Min. Rothe)
Tore:
0:1 34. Min. Karisch
0:2 51. Min. Karisch
1:2 52. Min. Schicktanz
2:2 89. Min. Kowal
Z.: 20
SR: Richter, Harald (Neupetershain)
Punktgewinn in der Schlussminute
So hatten sich einige Kauscher Spieler den Spielverlauf gegen Eichwege sicher nicht vorgestellt: Erst im zweiten Abschnitt konnte den Gegnern das eigene Spiel nach und nach aufgedrückt werden. Durchgang eins hingegen wurde beinahe komplett verschlafen. Dass am Ende doch wenigstens ein Punkt gerettet wurde, war vor allem den Routiniers Raunick, Krengel und Kowal zu verdanken, die an diesem Tage manch jüngerem Spieler deutlich zeigten, was Einsatz- und Laufbereitschaft bewirken können. Aber der Reihe nach…

Eichwege begann wie die Feuerwehr und setzte sich bei Zeiten in der Kauscher Hälfte fest. Wiederholt über die Außenbahnen vorstoßend, wurden die Gäste-Stürmer geschickt in Szene gesetzt. Die Kauscher Verteidigung stand einfach viel zu weit entfernt und konnte gegen die robusten Eichweger, wenn diese erstmal in Ballbesitz waren, nur wenig ausrichten. Kausche hingegen wartete bei eigenem Ballbesitz viel zu lange auf die nächste Aktion und übertrug die Verantwortung beinahe ausnahmslos dem zentralen Mittelfeld, wo Weise und Schicktanz nicht ihren besten Tag erwischten.
Erst in der 11. Minute kam Kausche überhaupt in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Kowal schaltete sich auf der rechten Außenbahn in die Vorwärtsbemühungen ein und flankt auf Teske. Dessen Kopfballversuch misslingt leider.
Danach brennt es wiederholt im Abwehrzentrum der Hausherren. Mit großem Einsatz und dank fehlender Konzentration beim Abschluss der Gäste, bleibt es jedoch noch ohne Tor. Ecke um Ecke erarbeitet sich Eichwege und Kausche strapaziert das Glück gehörig!
Es dauert 29 Minuten, ehe auch Kausche einen Eckball vorweisen kann: Scholsching bringt das Leder herein und ein Schicktanz-Kopfball geht knapp übers Gebälk.
Die 34. Minute bringt dann die sich im Vorfeld bereits andeutende Führung für Eichwege. Über die rechte Seite durchbrechend kommt es zu einem Stellungsfehler der Außenverteidigung und Karisch nimmt die Einladung dankend zum 0:1 an.
Kausche ist jetzt endgültig geschockt und kann nur noch einmal, in der 40. Minute nach einem Kopfball von Weise direkt in die Arme des Torwartes, auf Ergebnisverbesserung hoffen.
Die Kauscher Halbzeitpause verlief daraufhin etwas lauter als sonst. Aber scheinbar hatten die Spieler zugehört und doch den Willen gefunden, dem Spiel eine Wendung zu geben. Motiviert traten sie auf den Platz … und kassierten prompt das 0:2 nach einem Fangfehler des Torwarts.

Da half alles Reklamieren nichts: Eichwege markiert das 0:2
Diesmal sollte der Schock jedoch schnell überwunden werden. Vom Anstoßpunkt geht das Leder zu Mrowka, der schnell nach vorn zu Schicktanz weiterleitet. Endlich kann dieser einmal einen seiner gefürchteten Fernschüsse absetzen. Und siehe da: noch leicht abgefälscht landet der Ball zum 1:2 im Netz!
Jetzt will es Kausche aber wirklich wissen: nicht mehr mit der Mannschaft aus Hälfte eins zu vergleichen, gelingen wieder eigene Aktionen gegen zunehmend verunsicherte und konditionell abbauende Eichweger. Wiederholt kann ihr Schlussmann die Bälle nicht richtig fassen, doch die Nachschussmöglichleiten bleiben ungenutzt. So läuft der SGK nach und nach die Zeit davon.

Wiederholt kann der Gästekeeper den Ball nicht festhalten
Ein böses Foul an Krengel, der auf der Außenbahn bis zum gegnerischen 16er durchgebrochen war, wurde nur mit Gelb geahndet. Da hier der Ball nicht mehr in Spielweite war und billigend eine Verletzung Krengels in Kauf genommen wurde, hätte Eichwege sich über eine Rote Karte nicht beschweren können. Leider musste Krengel im Anschluss ausgewechselt werden. Jahns kam für ihn in die Partie.

Rüde von den Beinen geholt bleibt Krengel liegen
Von dieser Szene noch einmal angestachelt warf Kausche nun alles nach vorn. Ein vorbildlich ackernder Kapitän Kowal, den es schon lange nicht mehr auf seiner Liberoposition hielt, trieb seine Männer wieder und wieder nach vorn. In der 89. Minute war es dann soweit: Einen weiten Flankenball von Raunick verlängert Teske geschickt zu Kowal, der per Kopf aus kurzer Distanz den umjubelten Ausgleich erzielt.

Nach Kowals Kopfball ist das Runde endlich im Eckigen!
Die 90. Minute hätte dann beinahe noch den Siegtreffer gebracht, als Jahns ins Zentrum auf den frei stehenden Rothe passte. Dessen Kopfball landete leider nur auf dem Tornetz. Schlusspfiff nach einer turbulenten und doch noch glücklich zu Ende gegangenen Partie!
Am kommenden Sonntag reist die SG Kausche nach Schlichow, wo um 14 Uhr Anstoß sein wird. Das Spiel gegen den Tabellenzehnten leitet Hans-Peter Reimann.
Samstag, 10.10.2009, 14:00 Uhr, SpVgg Raddusch - SG Kausche 3:1 (1:0)

Aufstellung:
Winkler (60. Min. Neubert) – Mrowka (ab 46. Min. Raunick), Kowal (ab 83. Min. Rothe), Anderlik (ab 85. Min. Weise St.), Quegwer – Scholsching, Jahns, Eckhardt (ab 46. Min. Weise T.), Gosdschan – Teske, Schicktanz
Tore:
1:0 45. Min. Mrowka (Eigentor)
2:0 60. Min.
3:0 78. Min.
3:1 83. Min. Eckhardt (Strafstoß)
Z.: 30

Verdiente Niederlage gegen klassenhöhere Radduscher
Eigentlich sollte dieses - aufgrund der Pokalpause eingeschobene - Vorbereitungsspiel denjenigen Spielern Praxis vermitteln, die sonst eher selten zum Zuge kommen. Auch war geplant, eventuelle taktische Alternativen zu probieren. Aufgrund zahlreicher Absagen blieb dann jedoch (fast) alles beim alten. Also lief Kausche mit einer erprobten Mannschaft gegen den aktuell 7. der Kreisliga Spreewald auf.
Im ersten Durchgang bestimmte Raddusch die Szenerie beinahe nach Belieben. Gedanklich schneller und im Zweikampf beherzter hatten Kausches Mittelfeld und Abwehr ihre liebe Mühe mit den eingespielten und kombinationssicher agierenden Hausherren. Selbst viel zu viel Raum bietend wurde die Distanz zum Gegenspieler erst viel zu spät geschlossen. Fehler im Stellungsspiel wurden dann erst spät durch übermäßigen Körpereinsatz ausgebügelt und man hätte sich nicht beschweren können, wenn der Schiedsrichter in Durchgang eins 2mal auf den Elfmeterpunkt gezeigt hätte. Dies tat er aber nicht und mit ein wenig Glück hätte Kausche bei 2 eigenen Kontern sogar den Führungstreffer erzielen können. Zunächst setzte sich Eckhardt im Mittelfeld durch und bediente den erstmals im Sturm aufgebotenen Teske. Doch sein Schuss ging deutlich übers Tor hinaus. Dann lief endlich einmal ein schneller Zug aus der Mitte von Jahns vorgetragenen auf die linke Außenbahn zu Schicktanz. Dieser verzog bei seinem Schuss leider knapp links neben das Tor.
Der bittere Höhepunkt dieser ersten Halbzeit sollte aber erst noch kommen. Mrowka verunglückt ein scharf getretener Rettungsversuch statt ins Seitenaus in Richtung eigenes Tor. Dort will Winkler mit Fußabwehr klären und unterschätzt den hoppelnden Ball derart, dass er unter dem Fuß hindurch zum 0:1 rollt. Viel Aufregung in den eigenen Reihen und Pausenpfiff!
Für Eckhardt kommt in der zweiten Hälfte Toni Weise ins Spiel und der angeschlagene Mrowka wird durch Raunick ersetzt. Doch immer noch steht Kausche zu weit von den Gegnern entfernt und findet nur schwer in die Zweikämpfe. In der 60. Minute gibt es dann aus zentraler Position heraus einige Radduscher Kurzpasszuspiele und in der Folge kommt es zu einer Mann- gegen Mann-Situation vor Winklers Kasten. Raddusch’s Stürmer bleibt ruhig und schiebt die Kugel seitlich an Winkler zum 2:0 vorbei.
Erst jetzt findet Kausche mit etwas Ruhe und Übersicht zum Spiel und eigene Aktionen gelingen, wenn zunächst auch noch ohne Torerfolg. Zumindest die Spielanteile verteilen sich ein wenig.
In Minute 78. bekommt dann Raddusch einen Freistoß auf halblinker Position 20m vor dem Tor zugesprochen. Die Abwehrmauer positioniert sich für einen Direktschuss doch auf die seitliche Ablage war kein Kauscher vorbereitet. Dort wartet bereits ein einschussbereiter Spieler der Gastgeber und seinen platzierten Schuss ins lange Eck kann der eingewechselte Neubert nicht mehr aufhalten. So steht es nunmehr 3:0.
Jetzt sind die Fronten endgültig geklärt und Raddusch nimmt zunehmend das Tempo aus der Partie. Dadurch kann Kausche noch einmal Druck aufbauen und über den an diesem Tage besten Spieler Teske noch einmal Gefahr nach vorne erzeugen. In der 83. Minute setzt dann Kowal zu einem langen Solo an und wird erst im 16er an seinem Schuss gehindert. So sah es zumindest der Unparteiische und entschied auf Strafstoß für Kausche. Da sich der Spielführer in dieser Szene verletzte musste ein anderer Spieler Verantwortung übernehmen. Der bereits ausgewechselte jedoch kurz zuvor auf das Spielfeld zurückgeholte Eckhardt (Freundschaftsspiel mit freiem Wechselkontingent) schnappte sich das Leder und verwandelte halbhoch ins rechte Eck sicher zum 3:1 Anschlusstreffer, was gleichzeitig das Endresultat bedeutete.
Was aus diesem Spiel positiv mitgenommen werden kann sind die guten Auftritte von Teske und Anderlik. Gegen folgende Gegner wird aber eine deutliche Steigerung aller Spieler nötig sein.
Am kommenden Samstag wird um 14 Uhr Blau-Weiß Eichwege zu Gast in Kausche erwartet. Schiedsrichter der Begegnung ist Harald Richter aus Neupetershain.
Samstag, 26.09.2009, 15:00 Uhr, SG Kausche – Blau Gelb Laubsdorf III 3:1 (2:1) 
Aufstellung:
Winkler – Quegwer, Kowal, Krengel, Lehmann – Scholsching, Schicktanz, Weise, Anderlik (ab 66. Min. Gosdschan) – Lincke (ab 73. Min. Teske), Mrowka (ab 46. Min. Atliyan)
Reservebank:
Neubert, Glode, Jahns
Tore:
1:0 13. Min. Mrowka
2:0 34. Min. Lincke
2:1 44. Min.
3:1 61. Min. Weise
SR: Beitz, Kai-Uwe (Spremberg)
Z.: 40

Das Sturmduo Lincke und Mrowka trifft jeweils im ersten Durchgang
Die SG Kausche gewinnt wieder
Nach den zuletzt doch ernüchternden Punktverlusten daheim gegen Sellessen und bei Dissenchen II wurde nun mit Spannung der in der Tabelle um einen Platz besser platzierte Gegner aus Laubsdorf erwartet. So besuchten bei bestem Fußballwetter trotz des nebenan stattfindenden Drebkauer Drachenfestes zahlreiche Zuschauer die Kauscher Sportanlage.
Nach dem Anpfiff des ruhig leitenden Schiedsrichters Beitz entwickelte Laubsdorf zunächst die etwas größere Gefahr. Der Kauscher Torwart Winkler musste gleich zu Beginn zwei brenzlige Situationen überstehen, um seine Mannen im Spiel zu halten.

Torwart Winkler gewohnt sicher bei hohen Bällen
Im Anschluss ließ sich aber auch Kausche nicht mehr bitten, selbst am Spiel teilzunehmen. Zunächst wurde versucht, mit flachem Passspiel in die Tiefe die pfeilschnellen Spitzen Lincke und Mrowka in Szene zu setzen. In der 13. Minute zog dann Weise im Mittelfeld kurz das Tempo an, bediente mit einem genauen Pass Anderlik, der vollkommen ruhig die Übersicht behielt und am 16er seitlich auf Mrowka ablegte. Mit einem platzierten Schuss traf dieser das Spielgerät voll und ließ bei seinem Treffer ins rechte untere Toreck dem verdutzten Gästekeeper keine Abwehrchance. 1:0 für die Hausherren!
Jetzt waren beide Mannschaften hellwach und Schicktanz ließ kurz darauf einen guten, aber eben nur in die Tormitte platzierten Kopfball ungenutzt. In Minute 21 machte er es dann besser: seinem Traumpass in die Tiefe startete Lincke im richtigen Augenblick nach und schiebt die Kugel gekonnt am herauseilenden Schlussmann zum 2:0 ein.
Der Ausbau der Führung sollte nun eigentlich für Kausche Sicherheit geben, doch waren es die Laubsdorfer, die nun das Spiel an sich reißen konnten. Teils nur ihrem ungenauen finalen Pass geschuldet verpassten sie die Resultatsverbesserung. Die Kauscher Verteidigung machte es ihnen aber auch alles andere als leicht und kniete sich mit großem Kampfgeist in ihre Aufgabe. Dennoch gelang eine Minute vor dem Halbzeitpfiff der Anschlusstreffer. Nach einer hohen Hereingabe prallt der Ball von der Hand des Torwarts Winkler nach vorn weg, kein Kauscher Spieler kann im Anschluss das Gerät aus der Gefahrenzone schlagen und Laubsdorf nutzt das Durcheinander zum 2:1. Trotzdem bewahrte Kausche in der Kabine Ruhe und ersetzte lediglich den gut spielenden Mrowka durch Atliyan. 
Laubsdorf blieb auch bei Standards gefährlich
Mit Wiederbeginn macht Laubsdorf sofort Druck und drängt auf den Ausgleich, während sich die Gastgeber beeindruckt zeigen. In dieser Phase fehlte die klare Linie, da einige Spieler noch lernen müssen, das Tempo auch einmal herauszunehmen und so das Spiel zu beruhigen.
Dies gelingt erst ab der 61. Minute wieder, als Weise mit dem 3:1 die vermeintliche Vorentscheidung gelingt. Scholsching legt auf den Torschützen ab, der sich wie in einem Karussel um 3, 4 Gegner dreht und letztendlich doch noch die Lücke für seinen unhaltbaren Schuss ins linke Toreck findet.

Weise tanzt die Abwehr aus und markiert nach Drehung das 3:1
In der 70. Minute geht dann Lincke fast allein auf das gegnerische Tor zu - doch landet sein misslungenes Abspiel statt bei den mitgelaufenen Atliyan und Weise nur beim letzten Laubsdorfer Verteidiger. Schade!
Im Anschluss bäumt sich Laubsdorf noch einmal mächtig auf und bleibt mit seinen Vorstößen und Freistößen gefährlich. In Minute 75 denken daher zunächst alle an einen Befreiungsschlag von Schicktanz, als dieser weit aus der eigenen Hälfte heraus das Leder in hohem Bogen nach vorne drischt. Als sich alle Augen auf das Laubsdorfer Tor richten, sehen sie nur noch einen sprintenden Laubsdorfer Schlussmann, der erleichtert zur Kenntnis nehmen kann, dass der Schuss 2 Meter neben seinem Kasten ins Toraus geht. Was wäre das für ein Treffer gewesen…
In den Schlussminuten verpassen es dann der neben Teske ebenfalls eingewechselte Gosdschan und Atliyan, das Ergebnis auszubauen. Überzahlaktionen gelingen nicht und Torschüsse verfehlen knapp das Ziel. Aber die gefeierten 3 Punkte bleiben verdientermaßen in Kausche.
Das Wochenende 03./04.10. bleibt für die SG Kausche punktspielfrei. Die Alten Herren und große Teile der Männermannschaft verreisen mit ihren Partnern zum jährlichen Ausflug.
Am 10.10. konnte mit der SpVgg Raddusch ein Freundschaftsspiel um 14 Uhr in Raddusch vereinbart werden. Danach kommt am 17.10. die Mannschaft von Eichwege nach Kausche.
Sonntag, 20.09.2009, 15:00 Uhr, Dissenchen II - SG Kausche 1:1 (0:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Kowal, Krengel, Quegwer – Scholsching (ab 85. Min. Gosdschan), Jahns (ab 75. Min. Teske), Weise, Anderlik – Lincke, Atliyan
Tore:
0:1 18. Min. Lincke
1:1 48. Min. Kobus
SR: Noel, Ronald (Drebkau)
Z.: 25 
Erst mit dem Gegentreffer zum eigenen Spiel gefunden
Doch waren es die Hausherren, die recht zeitig den Ton angaben. Bereits nach 2 Minuten bekommt Dissenchen die erste Großchance, als ein Stürmer frei vor Torwart Neubert zum Schuss kommt. Der Ball verfehlt das Gehäuse jedoch knapp. Kurze Zeit später das gleiche Bild, diesmal bewahrt Mike Neubert seine Mannschaft durch eine Glanzparade vor dem Rückstand. Kausche gelingt es während der Anfangsviertelstunde überhaupt nicht, zum eigenen Spiel zu finden.
In Minute18 rollt der Ball erstmalig in Richtung Dissenchener Tor. Über die linke Außenbahn setzt sich Robin Anderlik bis zum Strafraum durch, passt von dort überlegt auf Lincke zurück, der mit der ersten Chance zum 0:1 ins rechte obere Toreck trifft.
Trotz dieser überraschenden Führung kehrt in den Reihen der Kauscher keine Ruhe ein. Man ließ sich von der etwas ungewöhnlichen Gangart der Gastgeber beeindrucken: lautstarkes Schimpfen gegen den Schiedsrichter, Freistoßschinden und insgesamt 3! Versuche auf Strafraumschwalben der Dissenchener bestimmten die gesamte erste Halbzeit, blieben aber vom Schiedsrichter ungeahndet.
Nach einer knappen halben Stunde kann sich Kausche noch einmal offensiv behaupten: Eine Einzelleistung und einem langen Grundlinienlauf von Atliyan folgt ein Pass auf Lincke, der diesmal jedoch nur schwach abschließt. Im Gegenzug bekommen die Gastgeber einen ihrer unzählbaren Freistöße zugesprochen. Der Ball landet nach einem Durcheinander im Kauscher Strafraum mit viel Glück im Toraus. Zwei weitere Großchancen nach Ecke und Kopfball sowie nach einem Drehschuss verfehlen das Kauscher Gehäuse erneut denkbar knapp.
So ging es mit einer glücklichen Kauscher Führung in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff setzte Dissenchen seine Bemühungen nach dem gleichen Schema fort. Bei Erreichen der Tornähe wurde auf Freistoß hingearbeitet, um dann mit hohen Flanken per Kopfball zum Ziel zu gelangen. Und in der 48. Minute ging dieses Konzept erstmals auf: Mrowka soll seinen Gegenspieler gefoult haben und der folgende Freistoß landete im Kauscher 5-Meter-Raum. Zunächst wird Krengel an der Kopfballabwehr durch Herunterdrücken gehindert, dann will Torwart Neubert im Nachfassen klären und bekommt dabei den Ball aus der Hand geschossen. Alles reklamieren auf Kauscher Seiten half jedoch nichts, der Unparteiische entschied auf Tor. Auch wenn die Platzherren in Durchgang eins mehrere hochkarätige Chancen vergaben, so wurde ihnen der Ausgleichstreffer in dieser Situation letztendlich geschenkt.
Nach dem 1:1 hätte einem eigentlich Angst um die Kauscher Jungs werden müssen, doch wider erwarten ging jetzt ein Ruck durch das Team. Angefeuert vom mitgereisten Anhang setzte Kausche nun seinerseits kämpferische Akzente und vermochte dem Spiel einen ausgeglichenen Charakter zu geben. In dieser Phase hatte Atliyan 2-mal die Möglichkeit zur erneuten Führung, doch versagten ihm beim Abschluss die Nerven.
In der 78. Minute gab es dann noch einmal einen deftigen Aufreger: nach einem rüden Foul an Toni Weise, der bis auf die Aschenbahn geschleudert wurde, rechnete Kausche aufgrund der zuvor bereits ausgesprochenen Verwarnung mit der Ampelkarte für den fehlbaren Spieler. Der Schiedsrichter wollte es jedoch bei einer weiteren Ermahnung belassen und Dissenchen bedankte sich seinerseits, indem es den Spieler eiligst vom Platz nahm.
Kurz vor dem Abpfiff hätte dann der Gastgeber fast noch den Siegtreffer erzielt. Ein misslungener Abwurf vom Kauscher Torwart landet direkt beim gegnerischen Stürmer. Mrowka sprintet zurück und kann den Spieler noch am Schuss hindern, den Nachschuss aus der zweiten Reihe pariert Neubert wieder stark.
Nach Betrachtung beider Halbzeiten ergibt sich eine durchaus gerechte Punkteteilung, da phasenweise beide Mannschaften das Spiel für sich entscheiden hätten können. Erfreulich aus Kauscher Sicht: Neuzugang Max Teske fügte sich bei seinem Kurzeinsatz bereits gut in die Mannschaft ein.
Am Samstag empfängt die SG Kausche nun den Tabellennachbarn aus Laubsdorf. Anpfiff ist in Kausche um 15.00 Uhr.

Vor dem Spiel: Konzentriert bereitet sich die Mannschaft auf die Begegnung vor.
Sonntag, 13.09.2009, 15:00 Uhr, SG Kausche – Grün-Weiß Sellessen 1:3 (1:3)
-

Aufstellung:
Neubert – Quegwer, Kowal (ab 84. Min Raunick), Krengel, Lehmann – Scholsching, Jahns, Anderlik, Gosdschan (ab 46. Min. Atliyan) – Schicktanz, Lincke
Tore:
0:1 08. Min.
1:1 30. Min Schicktanz
1:2 34. Min.
1:3 43. Min
SR: Fleischer, Dieter (Neuhausen)
Z.: 35
Erste Saisonniederlage trotz großen Einsatzes
Die erste Niederlage trotz phasenweise recht ansehnlichen Spiels mussten die Kauscher am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen die Mannschaft von Grün-Weiß Sellessen hinnehmen.
Dabei begann die SG wie gewohnt druckvoll über ihren derzeit besten Torschützen Stefan Schicktanz: schon nach 2 Minuten traf sein Kopfball nur die Querlatte des Sellessener Gebälks.
Doch die Gäste ließen diese Anfangsoffensive nicht unbeantwortet. Nach einem als Flanke geschlagenen Freistoß aus mehr als 35 Metern Entfernung traf ein völlig frei stehender Sellessener Spieler per Kopf und schon führte der Gast in der 8. Minute mit 0:1.
Die Kauscher Bemühungen wurden dadurch jedoch nicht lange unterbrochen. Mit schnellen Aktionen über die Spitzen Lincke und Schicktanz suchte der Hausherr den Ausgleich herbeizuführen. Zunächst parierte Sellessens starker Schlussmann Bobusch einen Schuss von Schicktanz aus ungünstigem Winkel, dann verzog Lincke in der 20. Minute völlig freistehend übers Tor.
In der 30. Minute kommt es dann zu einer der überzahlreichen Kauscher Ecken an diesem Tag: diese trudelt irgendwie vor die Füße von Schicktanz; der sich nicht lange bitten lässt und ins linke untere Toreck zum 1:1 Ausgleich verwandelt.
Der Schock bei Sellessen sollte nicht lange vorhalten. Nach erneutem Fehler in der Kauscher Defensive kommt ein Stürmer frei vor dem herauseilenden Mike Neubert zur Einschussmöglichkeit und lässt diese nicht ungenutzt. Prompt haben sie die Führung mit 1:2 zurück.
Noch vor dem Pausenpfiff patzt Kausche ein weiteres mal im Deckungsverbund und ermöglicht Sellessen sogar eine 1:3 Halbzeitführung.
Nach Umstellungen in der Halbzeitpause (Atliyan für Gosdschan) agiert Kausche im zweiten Durchgang mit Schicktanz im zentralen Mittelfeld und nunmehr 3 Stürmern. Zunächst springt jedoch bis auf einen Pfostenschuss in der 47. Minute kaum nennenswertes heraus, denn die hohen Spielanteile schlagen sich nicht in zählbaren Torerfolgen nieder.
Sellessen seinerseits schafft in Hälfte zwei gerade noch einen ungefährlichen Fernschuss in Minute 78 und bekommt sonst kaum noch den Ball aus der eigenen Hälfte. Der Einsatz bei den Kauscher Kickern ist enorm und wiederholt kommen sie über die Spitzen Anderlik, Lincke und Atliyan gut vors Tor; aber eben nicht weiter. Wenn man der Mannschaft überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann nur den einer mangelnden Chancenverwertung oder überhasteten Abschlusses.
So nahm das Schicksal seinen Lauf und zu allem Überfluss unterlief Schicktanz in der 88. Minute auch noch ein absichtliches Handspiel, dass der Schiedsrichter nach zuvor wegen Foulspiels erteilter Verwarnung mit Gelb/Rot ahndete.
Unterm Strich war es sicher ein Spiel, dass mit Sellessen einen glücklichen Sieger fand. Aber wenn man selbst das Tor nur einmal trifft und stattdessen den Gegner mit eigenen Fehlern stark macht, darf man sich über eine Niederlage nicht all zu sehr wundern.
Nun geht es kommenden Sonntag um 15 Uhr zum Auswärtsspiel bei Dissenchen II. Die Mannschaft wird auf Wiedergutmachung aus sein und sollte mit einer ansprechenden Leistung diesen Ausrutscher wettmachen können.
Sonntag, 30.08.2009, 13:00 Uhr, SV Kiekebusch II - SG Kausche 2:6 (1:4)

Aufstellung:
Neubert – Quegwer, Mrowka, Gosdschan (ab 46. Min. Krengel), Weise T. – Scholsching M., Jahns, Schicktanz, Atliyan (ab 85. Min. Winkler), – Scholsching S. (ab 46. Min. Gregor), Lincke
Tore:
01. Min. 0:1 Weise T.
19. Min. 0:2 Schicktanz
23. Min. 0:3 Schicktanz
30. Min. 0:4 Schicktanz
38. Min. 1:4
47. Min. 1:5 Schicktanz
78. Min. 1:6 Lincke
83. Min. 2:6
Z.: 20
SR: Weigt, Rene
Ungefährdeter Auswärtserfolg
Einen auch in der Ergebnishöhe gerechtfertigten Auswärtserfolg feierten die Schützlinge von Trainer Steffen Weise am Sonntag bei Kiekebusch’s 2. Vertretung.
Da einige Stammspieler erst mit Beginn der 2. Halbzeit auflaufen konnten und andere arbeitsbedingt komplett fehlten, machte sich eine erhebliche Umstellung in der Startformation notwendig. Man ging auf Kauscher Seite daher ziemlich gespannt in die Begegnung. Kiekebusch hingegen musste auf einige Akteure aus den Reihen der Alten Herren vertrauen.
Der Sekundenzeiger der Uhr hatte nach dem Kauscher Anstoß noch keine volle Umdrehung geschafft, da hatte Toni Weise bereits das 0:1 markiert. Die Kiekebuscher blieben bis dahin ohne einen einzigen Ballkontakt und ließen den an diesem Tag als Vorstopper aufgebotenen Torschützen allein durch das Mittelfeld marschieren. Diese Fahrlässigkeit bestrafte Weise mit einem platzierten Flachschuss ins rechte untere Toreck.
In der 6. Minute tauchten dann die Hausherren das erste mal vor dem an diesem Tage gut von Mike Neubert gehüteten Kauscher Kasten auf, verzogen jedoch knapp drüber. Beim direkten Gegenzug testete der agile Schicktanz zum ersten mal per Fernschuss den Schlussmann des Gegners.
In der 12. Minute erspielte sich Kiekebusch eine Großchance: Nach einem Konter über die rechte Außenbahn zieht der Stürmer direkt zum Tor und geht nur noch allein auf Mike Neubert zu. Dieser verkürzt beherzt den Schusswinkel und kann die brenzlige Situation hervorragend entschärfen.
Danach war es dann allerdings erst einmal mit den Offensivbemühungen der Hausherren vorbei und es begann eine ganz besondere Show: mit 3 Treffern binnen 11 Minuten erledigte Stefan Schicktanz dank seines Hattricks die Hausherren beinahe im Alleingang. Zuerst köpfte er in der 19. Minute aus kurzer Distanz nach einem Eckstoß von Matthias Scholsching den Ball zum 0:2 ins Netz. Kurz darauf drehte er nach einem unscharfen Fernschuss bereits ab, als der Ball dem Torwart doch noch durch die Beine rutschte. So stand es schon nach 23 Minuten 0:3 für die Gäste. In der 30. Minute schließlich setzte Weise zu einem Solo weit aus der eigenen Hälfte an und wurde erst 20 Meter vor dem Tor per Foulspiel unsanft gebremst. Den folgenden Freistoß verwandelte Schicktanz ins lange Eck und hatte wohl auch Glück, dass Kiekebusch’s Schlussmann auch bei diesem Aufsetzer zeigte, nicht seinen besten Tag erwischt zu haben.
In der 36. Minute hatte der Gastgeber sich wieder etwas gefangen und kam binnen kurzer Zeit zu Torgelegenheiten. Nach einer misslungenen Abseitsfalle am linken Flügel kommt ein Stürmer völlig freistehend zum Schuss, verzieht jedoch überhastet. Kurz darauf verliert Elia Gosdschan ein eigentlich schon gewonnen geglaubtes Laufduell doch noch und zwingt dadurch Rico Quegwer zu hartem Einsatz im Strafraum. Der fällige Strafstoß plus Gelbe Karte gingen in Ordnung und so verkürzte Kiekebusch zum 1:4 Halbzeitstand.
Nach Auswechslungen auf Kauscher Seite (Mario Gregor für den aufopferungsvoll rackernden Sebastian Scholsching und Ingo Krengel für Elia Gosdschan) wollte Kausche unbedingt weitere Tore nachlegen und selbst ohne Gegentreffer bleiben.
Der Beginn verlief ähnlich vielversprechend wie in Halbzeit eins: schon nach 2 Minuten hatte erneut Schicktanz per Fernschuss zum 1:5 eingenetzt. Damit war das Spiel dann wohl endgültig entschieden und in der Folge ließen einige Kauscher Spieler aufgrund der deutlichen Führung die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor vermissen.
Erst bedient Lincke den einschussbereiten Atliyan nicht, 2 Minuten später revanchierte dieser sich nach seinem Alleingang und legt nicht auf den wartenden Lincke ab. Später übersah dann auch noch Gregor seinen mitgelaufenen Mannschaftskameraden und schob stattdessen den Ball knapp neben das Tor ans Außennetz. Hier waren ungewohnte Abstimmungsprobleme zu erkennen, die es in den folgenden Trainingseinheiten abzustellen gilt.
In der Folge kommt Kiekebusch wieder stärker auf und die Kauscher Abwehr hat Glück und Können auf ihrer Seite. Unter anderem muss Krengel für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie per Kopf retten, dann kann Mrowka nur unter höchster Bedrängnis und mit voller Wucht zur Ecke klären, schließlich zeigt Neubert noch eine Klasseparade nach einem Fernschuss.
Mit dem 1:6 in der 78. Minute sorgt dann Lincke doch wieder für etwas Ruhe, die nur noch einmal, beim 2:6 in der 83. Minute gestört wurde. Nach einem Durcheinander im Kauscher 5-Meter-Raum bekommt Neubert den Ball durch die Beine geschoben.
Das war’s dann aber auch!
Die auf ungewohnten Positionen agierenden Weise und Schicktanz drückten dem Spiel deutlich ihren Stempel auf. Bei Ballbesitz zogen sie das Tempo merklich an und mit einem Ruck ging das Kauscher Spiel nach vorn. Bei besserer Chancenverwertung der anderen Mannschaftsteile wäre eine deutlich bessere Torausbeute möglich gewesen.
Nach einem punktspielfreien Wochenende erwartet die SG Kausche am 13.09.2009 die Mannschaft von GW Sellessen. Dieses Heimspiel findet diesmal ausnahmsweise an einem Sonntag statt, Anstoßzeit ist wie immer 15.00 Uhr.

Als Linienrichter für die SG Kausche im Einsatz: Henry Gründemann
Samstag, 22.08.2009, 15:00 Uhr, SG Kausche – VfB Cottbus II 2:1 (1:0)

Aufstellung:
Winkler – Krengel, Kowal, Quegwer (ab 56. Min. Glode), Lehmann – Gregor (ab 77. Min. Gosdschan), Weise, T., Anderlik (ab 83. Min. Jahns), Scholsching – Lincke, Schicktanz
Tore:
17. Min. 1:0 Schicktanz
46. Min. 1:1
57. Min. 2:1 Schicktanz
Z.: 52
SR: Reichmuth, Bodo (Cottbus)
Sieg mit Energie und Leidenschaft
Nachdem die SG Kausche in der Vorwoche die Punkte mit Kahren teilen musste, sollte im ersten Heimspiel der neuen Saison nun ein Dreier her. Co-Trainer Andreas Raunick zeichnete erneut für die Mannschaft verantwortlich und konnte diesmal mit insgesamt 16 Spielern agieren. Die ersten elf begannen nach dem Anpfiff wie die Feuerwehr. Rechtsverteidiger Rico Quegwer setzte sich bereits nach 2 Minuten offensiv in Szene. Im Anschluss läuft der Ball erneut gut durch die Kauscher Reihen, Schicktanz hat die erste gute Torchance, seinen schwachen Schuss pariert der Cottbuser Torwart ohne Probleme. In der siebten Minute ist es Linksverteidiger Ingo Krengel, der sich bis zum Strafraum der Gäste durchkämpft, die Kugel aber dann nicht mehr behaupten kann. Den Konterversuch der VfB-ler kann Lehmann unterbinden. Und sofort läuft der nächste Angriff in Richtung Gästetor. Toni Weise setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch, sein Torschuss wird jedoch abgewehrt. Die nächste Aktion leitet Matthias Scholsching mit einer Flanke von der rechten Seite ein, ein Abwehrspieler der Gäste kann den Ball nur mit der Hand klären, der fällige Strafstoß wird den Kauschern aber vom Schiri verwährt. Zu diesem Zeitpunkt sind gerade einmal 10 Minuten gespielt. Der VfB aus Cottbus ist von der Energie der Platzherren sichtlich beeindruckt.
Und die Kauscher erspielen sich weitere Möglichkeiten. Nach einem abgewehrten Angriff der Cottbuser landet der Ball bei Mario Gregor, der sofort in Richtung Tor sprintet, aber am 16er von zwei Gegenspielern abgefangen wird. Nach einer Viertelstunde ist es Robin Anderlik, dessen Flanke leicht verunglückt, und nur dadurch fast im Tor landet. Der Gästekeeper kann jedoch zur Ecke klären. Zwei Minuten später ist es erneut Anderlik, den die Cottbuser Defensive nur durch ein Foul stoppen kann. Toni Weise legt sich die Kugel zurecht und schlenzt diese mustergültig auf den Kopf von Stefan Schicktanz, der platziert zum längst überfälligen 1:0 verwandelt.
Die Gäste scheinen durch das Gegentor nun doch wachgerüttelt und versuchen mehr für ihr eigenes Spiel zu tun. Kausche ist aber weiterhin hoch motiviert und macht die Angriffsbemühungen der Cottbuser bereits im Mittelfeld zunichte. Und so kommt auch der Gastgeber zu den nächsten Chancen. In Minute 25 bringt Kapitän Kowal einen Freistoß vors gegnerische Tor, dieser wird zunächst geblockt, im Nachschuss rutscht Toni Weise die Kugel leider über den Spann. Anschließend ist es ein Cottbuser, der an der Mittellinie gefoult wird. Der Gegner versucht es mit einem durchaus guten Direktschuss, Torwart Martin Winkler pariert jedoch sicher.
Die letzten Minuten vor der Pause gehören dann wieder den Gastgebern. Ein sehr gut aufgelegter Sebastian Lincke setzt sich wiederholt gegen die VfB-Defensive durch, wird im Strafraum klar gehalten und verzieht deshalb knapp neben das Tor. Hier hätte es bereits den zweiten Elfmeter für die Kauscher geben können. Und nochmals rennt die SGK an. Diesmal spielen Weise, Lincke und Scholsching die Abwehr schwindlig, die Cottbuser reagieren nur noch mit Befreiungsschlägen.
Nach der Halbzeitpause zeigen die Gäste, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollen. Bereits lange vor den Kauschern betreten sie den Rasen und warten auf den Wiederanpfiff. Vom Anstoßpunkt rollt der Ball in Richtung Kauscher Tor, aus einem Durcheinander entsteht ein Fernschuss gegen die Unterlatte, im Nachschuss verwandelt VfB Cottbus zum 1:1 Ausgleich. Auch wenn Kauschers Keeper Winkler in dieser Situation unglücklich agiert, waren wohl auch die anderen 10 Kauscher Spieler gedanklich noch nicht einhundert Prozent dabei.
Trotz des Ausgleichtores hielt die SG Kausche aber die Köpfe oben und fand sofort wieder zu ihrem Spiel zurück. Nach einem langen Pass von Schicktanz auf Scholsching flankt dieser platziert vors Tor, ein Cottbuser versucht zu klären und trifft um ein Haar das eigene Tor. Anschließend folgen 3 Eckbälle für die Gastgeber, ehe sich der VfB wieder etwas befreien kann. Sandro Glode, der in der 56. Minute eingewechselt wurde, gewinnt seinen ersten Zweikampf, spielt einen langen diagonalen Ball platziert auf Anderlik, dieser leitet direkt weiter zu Lincke, der die Kugel von der linken Außenbahn vors Tor passt. Stefan Schicktanz sprintet in den 5-Meterraum und verwandelt zur erneuten Führung.
Nur drei Minuten später ist es erneut Schicktanz, der sich energisch nach vorne durchsetzt und nur per Foul gestoppt werden kann. Kausche fordert nun zum dritten Mal Strafstoß, der Schiri verlagert den Tatort aber vor den Strafraum, die fällige Verwarnung bleibt ebenfalls aus. Da es sich hier auch noch um den letzten Mann der Gäste handelte, wäre sogar ein Platzverweis vertretbar gewesen. Die Kauscher ließen sich davon aber nicht beeindrucken und konzentrierten sich weiter auf ihr Spiel.
In der 62. Minute kommt es zu einer unschönen Szene im Mittelfeld, als der Cottbuser Ziebell im Vorbeilaufen Sandro Glode von den Beinen holt. Diesmal zeigt der Unparteiische Rot für den Cottbuser. Die nächste Viertelstunde wird nun von Unsicherheiten auf beiden Seiten bestimmt, ehe sich die Gastgeber dann nochmals Vorteile erspielen können. Ein Fernschuss von Anderlik wird abgefälscht, der folgende Eckball landet auf dem Kopf von Schicktanz, der diesmal das Gehäuse knapp verfehlt. Nach einem gewonnenen Zweikampf von Gosdschan passt dieser auf Lincke, dessen Direktabnahme wiederum nicht platziert genug ist. Als der VfB nun nochmals alles versucht, laufen die Konter der Kauscher fast im Minutentakt. Über zwei Stationen ist der Ball erneut vorm Gästetor, leider kommt Schicktanz einen Schritt zu spät. In der Schlussminute wird es dann für die Kauscher noch einmal gefährlich, Winkler im Tor klärt jedoch stark.
Gelingt es den Kauschern am nächsten Sonntag an diese Leistung anzuknüpfen, sollte auch in Kiekebusch einiges möglich sein.
Sicherte mit seinen zwei Toren den Heimsieg: Stefan Schicktanz
Sonntag, 16.08.2009, 13:00 Uhr, Kahrener SV 03 II - SG Kausche 2:2 (2:1)
Aufstellung:
Winkler – Krengel, Kowal, Mrowka, Lehmann – Gosdschan (ab 82. Min. Jahns), Weise, T., Anderlik, Scholsching – Atliyan (ab 80. Min. Lincke), Schicktanz
Tore:
14. Min. 1:0
25. Min. 1:1 Schicktanz
34. Min. 2:1
80. Min. 2:2 Weise
Z.: 25
SR: Jurtz, Jörg (Merzdorf)
Saisonstart nur mit Punkteteilung
Zum Punktspielauftakt in die neue Saison hatten sich die Kauscher beim Kahrener SV 03 viel vorgenommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen übernahm der Gast von Beginn an die Initiative. So kam die SG Kausche auch zu den ersten Torchancen des Spiels. Nach 5 Minuten setzte Schicktanz das erste Achtungszeichen in Richtung Tor der Gastgeber. Nur 3 Minuten später war es erneut Schicktanz, dessen Kopfball nach Anderlik-Freistoß das Gehäuse knapp verfehlte. Eine knappe Viertelstunde war gespielt, als sich die Platzherren erstmals etwas Luft verschaffen konnten. Nach einem stark abseitsverdächtigen Pass standen plötzlich 3 Gegenspieler vor Torwart Winkler und ließen ihm keine Abwehrchance. Mit einem Höchstmaß an Effektivität ging der Kahrener SV 03 mit 1:0 in Führung.
Entsprechend des bisherigen Spielverlaufs ließ sich die SG Kausche von diesem Rückstand nicht beeindrucken, sondern machte weiterhin Druck auf des Gegners Tor. In der 18. Minute passt Robin Anderlik nach starker Einzelleistung mustergültig in den Strafraum, Stefan Schicktanz verpasst die Kugel denkbar knapp. Eine Schrecksekunde erleben die Kauscher, als David Kowal am Mittelkreis brutal von den Beinen geholt wird. Nach einer Behandlungspause beißt der Kapitän auf die Zähne und kommt zurück ins Spiel. Und Kausche läuft weiter an. Nach einem Foul legt sich Schicktanz den Ball zurecht und verwandelt aus 22 Meter gekonnt mit einem Freistoßhammer zum 1:1 Ausgleich. 25 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt und die Partie begann von vorn.
Genau dies war nicht nur aus Ergebnissicht der Fall, auch der Spielverlauf ähnelte der Anfangsphase. Kausche spielte überlegt und suchte weiter seine Chancen. 3 Minuten nach dem Ausgleich hätte die SG aus Kausche in Führung gehen können, als Anderlik nach erneut starker Einzelleistung den Ball auf Gosdschan passte, der leider nur den Pfosten traf. Und wieder zeigten die Kahrener im Gegenzug, wie man Chancen verwertet. Ein aus erneut abseitsverdächtiger Position abgegebener Schuss trifft die Querlatte, im Nachsetzten verwandelt Kahren zum 2:1. In dieser Situation darf man der Kauscher Abwehr durchaus vorwerfen, dass sie nach einem gefühlten, aber nicht gepfiffenen Abseits das Spielen eingestellt hatte. Ein energisches Nachsetzen hätte die erneute Führung der Platzherren wohl verhindern können.
Noch waren aber knapp 60 Minuten Zeit um das Spiel zu drehen. Mit dieser Einstellung ging die SG Kausche weiter zu Werke. Immer wieder lief der Ball in Richtung Tor der Gastgeber. Kurz vor dem Pausenpfiff schlenzte Toni Weise einen Freistoß aufs Tor, der Schlussmann der Kahrener parierte jedoch stark. Somit ging die SGK mit einem Rückstand in die Pause.
Co-Trainer Andreas Raunick kitzelte wohl in dieser Pause nochmals die Kraftreserven aus der Kauscher Elf. Sofort nach Wiederanpfiff zeigten die Gäste, dass sie ihre Heimreise keinesfalls ohne Punkte antreten wollen. In Minute 47 ist es Ingo Krengel, der sich nach einem Doppelpass mit Elia Gosdschan in den 16er des Gegners spielt. Sein Schuss kann der Kahrener Keeper mit einer Fußabwehr parieren. Und die SG Kausche läuft ein ums andere mal an. Nur eine Minute später flankt Anderlik platziert vors Tor. Nachdem der Ball im Tor landet, entscheidet der Unparteiische auf Handspiel von Atliyan. In dieser Situation lag der Referee wohl durchaus richtig, auch die gelbe Karte gegen Atliyan scheint hier berechtigt.
Dennoch findet das Spiel nur in eine Richtung statt. Die nächste Chance zum Ausgleich hat Elia Gosdschan auf dem Fuß, seinen Schuss hält der Kahrener Keeper jedoch sicher. Im Anschluss hätte Mahmut Atliyan den Ausgleich erzielen können, als er allein in Richtung Tor läuft. Aber auch sein Schuss landet nicht im Tor des Gegners. Mit Kampf geht es weiter in Richtung Tor der Kahrener. Nach einer Flanke von der linken Seite setzt sich Schicktanz aus zweiter Reihe durch, sein Schuss wird zunächst abgewehrt und Atliyan verwandelt im Nachschuss zum überfälligen Ausgleich. Nein! Der Assistent plädiert auf Abseits, der völlig überforderte Schiedsrichter entscheidet im Sinne der Gastgeber. Aus Kauscher Sicht eine deutliche Fehlentscheidung!
Aber die SG Kausche erspielt sich weiter Chance um Chance. Wenn man den Jungs auf dem Platz hier einen Vorwurf machen kann, dann ist es die Abschlussschwäche während der gesamten Spielzeit. Diese Anzahl von Chancen wird man nicht in jedem Spiel bekommen. Und so kommt es wie aus dem Nichts, die Kahrener sind nach langer Abstinenz mal wieder in der Hälfte der Kauscher und erzielen ihr drittes Tor. Diesmal sind sich Linienrichter und Schiri jedoch einig, das Tor wird wegen Abseits nicht gegeben.
Nach 80 Minuten können die Kauscher dann endlich wieder jubeln. Toni Weise dribbelt energisch durch die Kahrener Defensivabteilung und schiebt die Kugel platziert und unhaltbar ins gegnerische Tor. Nach diesem Ausgleich stellten die Kahrener vollends aufs Abwehren um. Der Gast aus Kausche war jedoch mehr als nur unzufrieden mit diesem Punkt und rannte weiter an. Stefan Schicktanz zirkelte den Ball aus aussichtsreicher Position in Richtung Tor, diesmal ging die Kugel knapp über die Latte. In den Schlussminuten warfen die Kauscher alles nach vorn. Ein Volleyschuss von Rechtsverteidiger Mrowka, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls aufgerückt war, verpasste in der 90. Minute wiederum knapp das Gehäuse des Gegners.
Nach dem Abpfiff war lediglich der Gastgeber mit dem Punkt zufrieden, für die SG Kausche war in der Ferne weitaus mehr möglich gewesen. Positiv ist trotz allem hervorzuheben, dass Willen und Kampfgeist über 90 Minuten bei allen Kauschern vorhanden waren, und dass Neuzugang Norman Lehmann in seiner ersten Partie eine starke Leistung zeigte. Nach der schweren Verletzung von Stefan Szerement scheint die SGK hier kurzfristig einen gleichwertigen Spieler verpflichtet zu haben.
Am kommenden Sonntag spielt Kausche nun beim Tabellendritten in Eichwege. Schiedsrichter wird Kevin Huckauf sein, Anstoß der Begegnung ist 15:00 Uhr. Nach den starken Auftritten gerade bei den Top-Teams der Liga aus Sellessen und Laubsdorf darf man auf den Ausgang dieses Auswärtsspiels gespannt sein.