Es ist geschafft: Kausche macht Aufstieg perfekt und sagt Danke!
Mit einem 7:1 (1:0) Sieg über den FSV Spremberg II am Pfingstmontag beendet die SG Kausche die Saison als Tabellenzweiter und kehrt nach 5 Jahren zurück in die Erste Kreisklasse.
Die Mannschaft bedankt sich bei ihren treuen Fans für die Unterstützung in allen Phasen der abgelaufenen Spielzeit, sowie bei einer Vielzahl von Verantwortlichen außerhalb des Platzes und den Sponsoren, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben.
Montag, 13.06.2011, 13:00 Uhr, SG Kausche – FSV Spremberg II 7:1 (1:0)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka (ab 66. Min. Glode), Kowal, Szerement, St., Teske - Scholsching, Weise, Schicktanz, Gregor (ab 54. Min. Gosdschan) - Szerement Sv., Eckhardt (ab 74. Min. Paulick)

Tore:
19. Min. 1 : 0 Eckhardt, Dennis
47. Min. 2 : 0 Szerement, Sven
49. Min. 3 : 0 Eckhardt, Dennis
68. Min. 4 : 0 Schicktanz, Stefan
70. Min. 5 : 0 Szerement, Sven
75. Min. 6 : 0 Szerement, Sven
79. Min. 7 : 0 Gosdschan, Elia
88. Min. 7 : 1 Franke, Marco
Z.: 110
SR: Krautz, Daniel (Tschernitz)
SRA 1: Stahl, Timo (Leuthen); SRA 2: Reiter, Rene (Proschim)

Höchster Saisonerfolg macht den Aufstieg perfekt
Am Pfingstmontag krönte die SG Kausche ihre tolle Saisonleistung mit einem 7:1 (1:0) Sieg über den FSV Spremberg II. Damit gelang der Mannschaft das Erreichen der Ersten Kreisklasse. Vor einer Rekordkulisse von mehr als 100 Zuschauern und mit beeindruckender Unterstützung der Fans beendete Stürmer Sven Szerement mit 3 Treffern seine kleine Torflaute. Eckhardt mit 2 Treffern, sowie Schicktanz und der eingewechselte Gosdschan trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein.
Und dabei sah es in den ersten Minuten der Begegnung nach einer Zitterpartie aus. Spremberg versuchte die Initiative zu übernehmen und sichtlich nervöse Kauscher hatten mehr Mühe mit dem guten Spielaufbau der Gäste als gedacht. Bereits in der 2. Minute ging so ein Freistoßschuss nur knapp über Winklers Kasten hinweg. So brauchten die Gastgeber die Anfangsviertelstunde, um nach und nach ins Spiel zu finden.
In der 19. Minute setzte Dennis Eckhardt dann Sprembergs Schlussmann nach einem Rückpass energisch unter Druck. Dieser verliert den anschließenden Pressschlag und ein fast verdutzter Eckhardt schiebt schließlich ins leere Tor zur umjubelten Führung ein.

Anschließend gab es nur noch wenig nennenswerte Szenen auf beiden Seiten im ersten Durchgang. Schüsse von Schicktanz und Teske verfehlen zum Teil deutlich ihr Ziel. Aus dem Mittelfeld werden viel zu schnell hohe und lange Bälle nach vorn geschlagen und nur bei schnellen Kurzpass-Kombinationen entsteht Gefahr für Spremberg. Diese wiederum verstecken sich nicht und nehmen rege am äußerst fairen Spielverlauf teil.
Nach dem Wechsel ging es dann umso schneller zur Sache. Eckhardt kann schon 2 Minuten nach dem Seitenwechsel auf seinen Sturmpartner Sven Szerement den Ball in die Gasse schieben. Dieser wiederum tunnelt bei seinem Alleingang den Schlussmann zum Ausbau der Führung.
Unmittelbar nach Ausführung des Anstoßes liegt der Ball schon wieder im Tor der Gäste: diesmal passt Szerement auf Eckhardt der mit 2 Schlenkern die Abwehrspieler vernascht und den Ball zum vorentscheidenen 3:0 versenkt.

Die Fans feiern jetzt schon ihre Mannschaft und auch den Kauscher Spielern fällt sichtlich ein Stein vom Herzen: da bereits ein Punkt zum Erreichen des Aufstiegsplatzes gereicht hätte ist man nun fast sicher durch. Entsprechend befreit spielt das Team auf und baut in schöner Regelmäßigkeit die Führung aus.
Nach 68 gespielten Minuten gelangt ein Eckstoß von Scholsching zu Schicktanz der per Kopf auf 4:0 erhöht.
2 Minuten später kann Sprembergs Schlussmann einen straffen Eckhardt-Schuss nur prallen lassen und der wie entfesselt spielende Szerement staubt zum 5:0 ab.
Und Sven lässt kurz darauf den schönsten Treffer des Tages folgen: eine gefühlvolle Flanke von der rechten Seite leitet er kurz vor dem 16er volley weiter und erzielt mit seinem Schuss ins kurze Eck bereits das 6:0.
Der eingewechselte Elia Gosdschan markiert in Minute 79 das 7:0 indem er zunächst im gegnerischen Strafraum einen Doppelpass spielt und dann den Ball aus halblinker Position erst an den rechten Pfosten setzt und im Nachsetzen aus Nahdistanz ins leere Tor trifft.
Als Kausche bereits in Feierlaune ist, gelingt den Sprembergern durch Marco Franke der Ehrentreffer: eine Kauscher Offensivaktion führt zum Ballverlust und die FSVler kontern blitzschnell, spielen den Ball über 3 Stationen und können auch Winkler im Tor der Blau-Weißen überlisten.
Als Schiedsrichter Daniel Krautz das Spiel nun abpfeift, liegt sich Kausche glückselig in den Armen und der Jubel kennt kaum Grenzen. Es ist nach einer endlos langen und äußerst knappen Saison geschafft! Der gesamte Verein und viele Kauscher Einwohner freuen sich mit den Spielern und Betreuern. Vorstand und Orstbeirat überreichten noch auf dem Spielfeld erste Auszeichnungen. Auch etliche Sponsoren zeigten sich der erfolgreichen Mannschaft gegenüber sehr erkenntlich. Die anschließende Feier, umrahmt von „DJ Mucko“, soll bis in den frühen Morgen gedauert haben.

Nun geht das Team in die wohlverdiente Sommerpause und wird sich anschließend auf die neue Meisterschaftsrunde, dann eine Klasse höher, entsprechend vorbereiten. Saisonstart ist am Wochenende 20./21. August, im Pokalausscheid eine Woche früher muss Kausche nicht antreten.
In Hinblick auf die neuen Aufgaben konnte sich die SG Kausche in den zurückliegenden Tagen bereits personell verstärken – dazu folgen in Kürze ausführlichere Informationen.
Samstag, 04.06.2011, 13:00 Uhr, BW Spremberg II – SG Kausche 1:3 (0:1)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka (ab 58. Min. Szerement, St.), Kowal, Krengel, Teske - Scholsching, Weise, Schicktanz, Gregor (ab 83. Min. Anderlik) – Szerement Sv., Eckhardt (ab 70. Min. Lincke)
Tore:
05. Min. 0:1 Schicktanz
51. Min. 0:2 Eckhardt
55. Min. 1:2 Gusko
81. Min. 1:3 Schicktanz
SR: Drobick, Klaus-Dieter (Forst)
SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 30

Elfter Auswärtserfolg schafft optimale Ausgangslage
Kausche ging in Spremberg nach 90 Minuten als verdienter Sieger vom Platz. Ein Übergewicht an Spielanteilen und vor allem Torchancen unterstreicht dies, auch wenn die Blau-Weißen Spremberger während der gesamten Partie durchaus gefährlich blieben. Die Gastgeber versuchten nach dem Anschlusstreffer noch einmal zurück ins Spiel zu kommen, während Kausche zeitgleich zahlreiche Chancen vergab.
In der Startelf gab es gegenüber dem letzten Spiel in Döbern nur eine Veränderung. Nach überstandener Krankheit kehrte Ingo Krengel zurück in die Startelf und Robin Anderlik nahm dafür zunächst auf der Bank platz. Toni Weise, der in Döbern nach einem Zusammenprall ins Krankenhaus gebracht werden musste, konnte ebenfalls wieder von Beginn an spielen.
Zu Beginn der Partei merkte man den Kauschern an, dass sie in Gedanken immer noch beim 1:1 Unentschieden aus dem Hinspiel waren. Respekt und Vorsicht prägten somit die Anfangsminuten aus Sicht der SGK. Und trotzdem geht Kausche in Führung, wenn auch etwas kurios: ein misslungener Abschlag des Gastgebertorwartes wird abgefangen, Schicktanz bekommt den Ball in Höhe der Mittellinie, sein Fernschuss geht ungehindert in Richtung Tor der Spremberger – nach 5 Minuten führen die Gäste etwas überraschend.
Mit dieser Führung im Rücken gelingt es den Kauschern, besser ins Spiel zu finden. Der nächste sehenswerte Angriff läuft über Linksverteidiger Krengel. Nachdem dieser auf Schicktanz passt, der Ball bei Eckhardt landet und wieder zurück zu Krengel abgelegt wird, verspringt ihm die Kugel. Aber Kausche bleibt am Drücker. Schicktanz setzt sich über rechts außen durch, seine kraftvolle Hereingabe wird von Gregor und Eckhardt verpasst und Sven Szerement trifft dann leider nur den Pfosten. In dieser Phase kann Kausche den Druck erhöhen – die Spremberger Abwehr wird in Ballbesitz sofort attackiert – und muss dennoch wachsam bleiben, da die Gastgeber mit ihrer Offensive kampfstark und gefährlich sind.
In der 22. Spielminute hätte Kausche dann um ein Haar das zweite Tor geschossen. Dennis Eckhardt passt wunderschön auf seinen Sturmpartner Szerement, das Pech bleibt ihm in dieser Situation treu und der Ball prallt nur gegen die Querlatte. Im Gegenzug sind nun die Gastgeber wiederum gefährlich – ein hoher Ball aus dem Mittelfeld wird vom Kauscher Schlussmann unterschätzt – der Stürmer köpft aber nur gegen die Torlatte – Glück für Kausche!
Zum Ende der ersten Halbzeit bringt dann Spielführer Kowal einen Freistoß vors Spremberger Tor, der Ball setzt auf und Torwart Lieschke kann mit Mühe klären, der folgende Eckstoß bleibt harmlos. Kurz vor der Pause will Kausche den zweiten Treffer erzwingen: einen Schuss von Toni Weise kann der Torwart abwehren, beim Nachschuss von Schicktanz werfen sich die Abwehrspieler der Gastgeber vor den Ball. So geht es mit einer knappen aber dennoch verdienten Führung in die Pause.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen bleibt es auch nach Wiederanpfiff bei einem insgesamt schnellen Spiel. Schicktanz setzt sich gegen drei Bewacher durch, bevor der Torwart eingreifen kann und die Kugel bei Gregor landet. Sein Schuss geht jedoch weit übers Tor. Und auch BW Spremberg gibt die Partie noch lange nicht verloren. Einen Schuss aus der Distanz kann Winkler nicht mehr abwehren, der Ball geht dennoch knapp am Tor vorbei.
In der 51. Minute kann Kausche erneut jubeln. Scholsching passt perfekt auf Eckhardt, dieser marschiert nun im Alleingang auf das Spremberger Tor und kann sicher auf 0:2 erhöhen. Dennoch bleiben die Blau-Weißen Spremberger energisch und kämpfen weiter um ihren ersten Treffer. Nur vier Minuten nach dem Gegentreffer werden ihre Bemühungen belohnt. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld landet beim Stürmer Gusko, sein Bewacher Mrowka und auch Kowal können ihn nicht an einem Drehschuss hindern, die Kugel geht ins lange Eck und es steht nur noch 1:2.
Die Gastgeber setzen Kausche in der Folge noch zeitweise unter Druck, klare Chancen ergeben sich aber nicht. Bis zur 75. Minute verflacht die Partie somit auf beiden Seiten. Dann aber kann Kausche wieder ein Achtungszeichen setzten. Nach einem Pass von Scholsching verpasst Szerement das Tor um Zentimeter. Und auch Spremberg spielt weiterhin mit: nach einem Eckstoss gewinnen die Gastgeber das Kopfballduell, der Ball segelt aber knapp übers Tor.
Die Schlussminuten gehören dann aber wieder dem Tabellenzweiten aus Kausche. Nach zahlreichen abgeblockten Angriffen bekommen die Kauscher einen Freistoss auf der linken Seite zugesprochen. Sven Szerement bringt die Kugel zu Schicktanz, der den Ball aus spitzem Winkler ins lange Eck versenkt und auf 1:3 für Kausche erhöht. Im Anschluss tankt sich Toni Weise durch die Spremberger Defensive und legt den Ball uneigennützig auf den eingewechselten Lincke ab. Sebastian hat in dieser Situation jedoch wenig Glück und schießt die Kugel aus Nahdistanz übers Tor. Somit bliebt es beim 1:3 Auswärtssieg, der erneut von zahlreichen mitgereisten Fans bejubelt wurde.
Am 13.06. bestreitet die SG Kausche nun ihr letztes Saisonspiel zuhause gegen den FSV Spremberg II. Im Hinspiel tat man sich schwer, konnte aber die Partie in der Schlussphase mit 2:1 für sich entscheiden. Im erneuten Vergleich gegen den nunmehr Tabellenzwölften genügt Kausche ein Unentschieden, um in der kommenden Saison in der 1. Kreisklasse zu spielen. Vor einer hoffentlich großen Kulisse will die Mannschaft um Kapitän David Kowal natürlich gewinnen und so den Aufstieg besiegeln. Anstoß am Pfingstmontag ist um 13:00 Uhr, geleitet wird die Partie von David Krautz aus Tschernitz, assistiert wird er von Timo Stahl und René Reiter.
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Samstag, 22.05.2011, 15:00 Uhr, SV Döbern II - SG Kausche 0:2 (0:1)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka, Kowal, Anderlik, Teske - Scholsching, Weise (ab 46. Min. Gosdschan), Schicktanz, Gregor - Szerement Sv., Eckhardt (ab 75. Min. Paulick)
Tore:
12. Min. 0:1 Weise (Foulstrafstoß)
62. Min. 0:2 Eckhardt
Zuschauer: 50
SR: Strehle, Daniel (Forst)
SRA Kausche: Rehn, Ronny
Kauscher Youngster entscheidet die Partie endgültig
Kausches jüngster Spieler auf dem Platz, der 18jährige Dennis Eckhardt, brachte mit seinem Freistoßtor in der 62. Minute eine engagiert aufspielende Gästemannschaft endgültig und völlig verdient auf die Siegerstraße. Zuvor war Weise im ersten Durchgang vom Strafstoßpunkt aus erfolgreich gewesen.
Auf fast allen Positionen blieb die Mannschaft gegenüber den Vorwochen unverändert. Nur Robin Anderlik schaffte zum ersten mal in dieser Spielzeit den Sprung in die Startformation. Dort war Krengels Platz in der Außenverteidigung aufgrund einer akuten Erkältung kurzfristig freigeworden. Robin nahm die Herausforderung an und leistete sich keine groben Schnitzer.
Schon von Anbeginn an hatte Kausche die Initiative ergriffen und setzte die Döberner wiederholt in ihrer Hälfte fest. So kann in der 12. Minute Eckhardt von seinem Bewacher im Strafraum nur durch Foulspiel vom Ball getrennt werden. Schiedsrichter Strehle zögerte keine Sekunde um auf den Punkt zu zeigen. Anschließend verwandelte Weise gewohnt sicher zur Führung.
Nur 5 Minuten später legte Schicktanz wunderbar einen Pass in den Lauf für Szerement. Dieser konnte die gute Gelegenheit jedoch nicht nutzen und verfehlte das Tor denkbar knapp. Weiter folgten aussichtsreiche Gelegenheiten für Scholsching, Weise und Schicktanz, die bei ihren Aktionen jedoch entweder in der Döberner Abwehr oder deren Schlussmann hängen blieben.
In der 34. Minute kam der Gastgeber dann bedingt durch Kauscher Unterstützung überraschend zu einer echten Großchance: bei einem Kopfball zurück zum Torwart missverstehen sich Kowal und Winkler und der Ball landet am Pfosten. Ein aufgerückter Döberner stochert dem zurückprallenden Ball hinterher und kann nur mit Glück am Einschuss gehindert werden. Ein sich anschließender Schuss aus Nahdistanz geht aber weit übers Tor hinweg.
In der 40. Minute zeigt sich Kausche von diesem kurzzeitigen Schock wieder erholt und drückt erneut nach vorn. Ein Kopfball von Scholsching klatscht aber nur an die Latte.
Fast unmittelbar mit dem Halbzeitpfiff kommt es zu einem unglücklichen Zweikampf in Höhe der Mittellinie. Weise und sein Gegenspieler geraten unabsichtlich im Kopfballduell mit den Köpfen aneinander. Weise erleidet eine tiefe Platzwunde an der rechten Augenbraue, bleibt blutüberströmt liegen und muss minutenlang behandelt werden - im Übrigen hervorragend organisiert von seinem Mitspieler Teske!
Nach Weise’s Abtransport kommt Gosdschan für die zweiten 45 Minuten aufs Feld und spielt auf dem linken Flügel. Dort hat ihm Gregor Platz gemacht der auf den Vorstopper wechselt, da Teske in die Zentrale vorrückt. Diese Umstellungen gehen voll auf, die Mannschaft kämpft jetzt bei absolut tropischen Temperaturen verbissen um den Ausbau der Führung.
Und sie muss nur bis zur 62. Minute warten. Eckhardt legt sich in etwa 20 Metern Torentfernung das Leder zum Freistoß zurecht und zirkelt die Kugel an der Mauer vorbei ins Tor. Jetzt ist der Bann endgültig gebrochen und Kausche scheint noch befreiter aufspielen zu können.
Bei Döberns Zweiter muss man anerkennen, dass sie das Spiel nicht herschenkte sondern mit technisch gefälligen Aktionen schnell durchs Mittelfeld kommend wiederholt erst an Kausches zäher Abwehr hängen blieb.
In der 75. Minute musste dann Eckhardt wegen seines angeschlagenen Knöchels vom Platz. Aus Kauscher Sicht war er der Mann des Spiels und wurde mit entsprechendem Beifall verabschiedet.
André Paulick ersetzte ihn im rechten Sturm. Eben jener Spieler setzte in der 87. Minute seinen Angriffspartner Szerement mit einem weitem Pass in Szene: Leider ging Sven bei seinem Sololauf in Richtung Döberns Tor wohl zuviel im Kopf umher und völlig überhastet setzte er seinen Schuss daneben. Kurz darauf war Schluss und Kausche jubelte gemeinsam mit dem erneut zahlreich mitgereisten Anhang über weitere 3 Punkte.
Diesen Samstag ist Kausche zu Gast bei Blau-Weiß Spremberg II. Dass diese Mannschaft zu unrecht am unteren Tabellenende zu finden ist, belegen ihre jüngsten Resultate sowie die Tatsache, dass sie erst im April einen Punkt beim Spiel in Kausche entführen konnte.
Schiedsrichter wird Klaus-Dieter Drobick aus Forst sein.
Achtung: Anstoß in Spremberg ist bereits um 13 Uhr!
Samstag, 14.05.2011, 15:00 Uhr, SG Kausche – SV Einheit Drebkau II 0:0
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Eckhardt, Krengel, Teske (ab 85. Gosdschan), - Scholsching, Weise, Schicktanz, Gregor – Szerement Sv., Lincke (ab 75. Anderlik)
SR: Tatan, Andreas (Cottbus), SRA: Zylla, Jakob (Cottbus), Schmidt, Tobias (Cottbus)
Z.: 100
Keine Tore im Derby
Das Ortsderby gegen die Reservemannschaft der Drebkauer endete torlos und somit ohne einen Sieger. Mit Blick auf die Tabellensituation (Kausche 2, Drebkau 10), hätte man von Kauscher Seite sicherlich einen Sieg erwarten dürfen. Allerdings bleibt nach dem Spiel auch zu berücksichtigen, dass bei Drebkau diesmal eine ganze Hand voll kreisligaerfahrener Akteure aus der Ersten Mannschaft zum Einsatz kamen.
Zunächst gab es im Gegensatz zu den Vorwochen einige Umstellungen in der Kauscher Startelf. Stammtorhüter Mike Neubert kehrte nach seiner Verletzung zurück, Kowal musste nach seiner fünften Gelben Karten aussetzen. Somit rückte Eckhardt auf den Liberoposten und Lincke begann im Sturm.

Drebkau bestimmte die ersten Minuten der Partie und präsentierte sich anschließend in der gesamten ersten Halbzeit stärker als die Heimmannschaft. Die Offensivbemühungen der Kauscher wurden früh unterbunden, zeitweise konnte man sich nur mit Befreiungsschlägen Luft verschaffen. Dennoch gab es die erste hervorragende Torchance der Partie für die SG: Sven Szerement kann sich energisch gegen seine Bewacher über außen durchsetzen, seine sehenswerte Flanke landet beim freistehenden Lincke, der in dieser Situation die Führung auf dem Fuß hat aber leider viel zu überhastet abschließt.

Im weiteren Verlauf können die Gäste teils nach Belieben kombinieren und aus einer sicheren Defensive heraus die Initiative übernehmen. Zwei gute Möglichkeiten führen dennoch nicht zur Gästeführung – einmal vergibt Uhlig in aussichtsreicher Position; bei einer sehenswerten Aktion von Zwink kann Kausche irgendwie noch einen Fuß dazwischen halten und so Schlimmeres verhindern. Zahlreiche Eckstöße für die Einheit-Elf folgen, bleiben aber ebenfalls ohne Ergebnis.

Die SG’ler haben lediglich noch eine Offensivaktion zu verzeichnen, der Schuss von Gregor geht aber deutlich übers Tor des Gegners. So geht es für Kausche mit einem etwas glücklichen 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ergab sich dem zahlreichen Publikum ein komplett anderes Bild: Die Gastgeber nahmen deutlich Fahrt auf und zogen die Partie nun immer besser an sich, Drebkau war beeindruckt und agierte dadurch zusehends unsicherer als noch zu Beginn des Spiels. Und so kommt es bereits in Minute 52 zur ersten Großchance für Kausche: Toni Weise bringt sich vor dem Tor in Position und will die Kugel ins kurze Eck köpfen. Der Drebkauer Schlussmann Guth kommt in dieser Szene eindeutig zu spät und springt nur noch in den Mann hinein. Nach der notwendigen Behandlungspause für Weise verwehrt Schiedsrichter Tatan den Gastgebern jedoch diesen klaren Strafstoß zur Verwunderung vieler Beteiligter.

Die Drebkauer verleihen nun ihrerseits sowohl in der Vorwärtsbewegung als auch in der Defensive mit zahlreichem Foulspiel und lautstarken Beschwerden ihrer Unzufriedenheit Ausdruck. Die Blau-Weißen versuchen diese Phase auszunutzen und setzen sich wiederholt durch Weise, Szerement, Teske und Schicktanz gekonnt durch, bleiben aber an Drebkaus Kreisligaschlussmann hängen.


Nach 70 Minuten überwindet Szerement dann endlich einmal den Torwart, diesmal verfehlt der Ball jedoch den Kasten denkbar knapp.
Als Kausche nun die Entscheidung sucht, gelingt den Drebkauern mit einem schnellen Konter beinahe das Tor des Tages. Die Abwehr war ausgehebelt und Torwart Neubert bereits geschlagen, der Drebkauer Offensivspieler kommt aber nicht mehr an den Flankenball. Die Schlussminute bringt auf der anderen Seite fast den Siegtreffer: Schicktanz tankt sich entschlossen durch die Drebkauer Abwehr und taucht allein vor deren Torwart auf. Für einen platzierten Abschluss fehlt ihm aber nun die Kraft und somit bleibt es beim 0:0.
Unterm Strich betrachtet kann Kausche mit dem Punkt leben, hat sich doch an der eigenen Ausgangslage nichts geändert. Für die Drebkauer hingegen ist der Punktgewinn wohl angesichts der Tabellenlage bedeutungslos. In der Kauscheelf machte sich das Fehlen von Kapitän Kowal durchaus bemerkbar, auch wenn Stürmer Eckhardt ihn beachtenswert gut vertrat. Den Punkt recht teuer bezahlt hat Keeper Neubert, der sich leider wieder verletzte und nun erneut pausieren muss.
Für Kausche stehen jetzt noch 3 Partien an, am Sonntag geht es zunächst zum SV Döbern II, dem derzeit Tabellensechsten. Im Hinspiel trennte man sich 1:1. Diesmal will Kausche natürlich die volle Punktzahl mit nach Hause nehmen. Anstoß ist am 22.05. um 15 Uhr. Als Schiedsrichter wird Daniel Strehle aus Forst agieren.
Samstag, 07.05.2011, 15:00 Uhr, BSV Tschernitz - SG Kausche 1:4 (1:2)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka (ab 83. Anderlik), Kowal, Krengel, Teske, - Scholsching, Weise, Schicktanz, Gregor (ab 77. Gosdschan), – Szerement Sv., Eckhardt (ab. 75. Lincke)
Tore:
19. Min. 0:1 Eckhardt
22. Min. 1:1
35. Min. 1:2 Weise
55. Min. 1:3 Weise
78. Min. 1:4 Szerement Sv.
SR: Lenk, Ronald (Spremberg), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 50
Ein verdienter Sieg im Spitzenspiel
Mit einem recht deutlichen 4:1-Auswärtssieg kamen die Kauscher am Samstag aus Tschernitz zurück. Die SG diktierte von Beginn an die Partie, ging mit einer 2:1-Führung in die Pause und erzielte im zweiten Durchgang noch 2 weitere Treffer. In der Gesamtbetrachtung geht das Ergebnis auch in der Höhe absolut in Ordnung.

Erneut gab es in der Startelf keine Umstellungen zur Vorwoche. Mike Neubert, der nach überstandener Verletzung zurück ins Tor kehren sollte, musste doch erkältungsbedingt passen und wurde somit wiederum von Martin Winkler vertreten.
Mit dem Anpfiff entwickelte sich in Tschernitz eine ansehnliche Partie, wobei von Kauscher Seite spielerisch mehr geboten wurde als vom Gastgeber. Bereits in der zweiten Minute wird Eckhardt aus dem Mittelfeld bedient, sein Pass in die Gefahrenzone findet jedoch keinen Abnehmer. Aber Kausche bleibt aktiv, nur eine Minute später zieht Szerement von der Strafraumgrenze ab und verfehlt nur knapp den Kasten des Gegners. Dieser versucht sich nun etwas zu befreien und kann sich seinerseits erste Eckbälle erkämpfen – wirkliche Gefahr ergibt sich daraus für Kausche nicht.
Dafür machen es die SG’ler ihrerseits besser. Ein langer Ball von Mannschaftskapitän Kowal wird vom insgesamt etwas unsicher wirkenden Schlussmann der Tschernitzer nach vorne abgewehrt, die Stürmer setzen sofort nach, in höchster Not wird die Kugel von den Gastgebern nach außen geschlagen. Nach einer Viertelstunde Spielzeit kann sich Sven Szerement mit dem Spielgerät nach vorne absetzen, erneut hat er im Abschluss aber Pech und verfehlt das Tor um Zentimeter. Im Gegenzug setzt Tschernitz das erste Achtungszeichen: Mrowka verschätzt sich und unterläuft den Ball, sein Gegenspieler sprintet davon und zieht aus ca. 14 Metern ab – Winkler bewahrt Kausche in dieser Situation mit einer Glanztat vor dem Rückstand.
Kurze Zeit später leitet der SG-Schlussmann die Führung ein: Sein langer Abschlag landet bei Dennis Eckhardt, dieser kann seinen Bewacher in Richtung Tor abschütteln und aus spitzem Winkel zum 1:0 aus Kauscher Sicht abschließen. Die Führung hält jedoch nur 3 Minuten. Für einen Augenblick lässt man den Platzherren zu viel Platz und steht nicht eng genug am Gegenspieler. Aus kurzer Distanz hämmert ein Tschernitzer den Ball unter die Latte und gleicht für seine Mannschaft aus.
Aber Kausche bleibt stark und erspielt sich weitere Chancen. In Minute 35 ist es dann Toni Weise, der erst seinen Gegenspieler verlädt und dann überlegt aus gut 20 Metern zur erneuten Führung einschiebt. Kurz vor dem Pausenpfiff hat Sven Szerement sogar die Chance auf 3:1 zu erhöhen, sein Lupfer landet aber leider nur auf dem Tor.
Nach Wiederanpfiff bleiben die Gäste zwar spielbestimmend; zunächst jedoch kann Tschernitz per Abseitsfalle oder Foulspiel schlimmeres verhindern. Nach 55 Minuten Spielzeit steckt Weise aus der Mitte auf den startenden Schicktanz durch der im 16er erneut nur per Foul gestoppt werden kann. Toni Weise verwandelt den fälligen Strafstoß sicher zum 1:3. Den Gastgebern gelingt mit zunehmender Spieldauer immer weniger, wesentlicher Grund dafür ist wohl die über 90 Minuten anhaltende starke Leistung der SG aus Kausche. Die wiederum hat nach einer Ecke die nächste Großchance: Scholsching versucht es per Fuß und hätte hier mit dem Kopf möglicherweise mehr Glück gehabt.
In der Schlussviertelstunde sorgt dann Sven Szerement nochmals für Torjubel: nach einer gelungenen Einzelleistung von Stefan Schicktanz passt dieser auf Szerement, der seinerseits abgeklärt auf 1:4 erhöht. Kausche gibt sich danach noch nicht zufrieden, bringt mit seinen Einwechselspielern nochmals Schwung in die Partie und setzt Tschernitz weiter unter Druck. Szerement steht noch einmal der Pfosten im Weg, ein sehenswerter Schuss von David Kowal landet dagegen am Lattenkreuz. So bleibt es am Ende bei einem verdienten 4:1 für die SG.
Am folgenden Wochenende kommt es nun zum Ortsderby in Kausche, die zweite Mannschaft vom SV Einheit Drebkau wird zu Gast sein. Das Hinspiel konnte Kausche im November mit 2:1 für sich entscheiden und möchte natürlich auch diesmal als Sieger vom Platz gehen.
Anstoß in Kausche ist am Samstag, 14.05.2011 um 15:00 Uhr. Als Schiedsrichter ist Andreas Tatan aus Cottbus angesetzt, assistiert wird er von Jakob Zylla und Tobias Schmidt.
Samstag, 30.04.2011, 15:00 Uhr, SG Kausche – SSV Schwarze Pumpe/Terpe 2:0 (2:0)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka, Kowal, Krengel, Teske - Scholsching, Weise (ab 84. Min. Anderlik), Schicktanz, Gregor (ab 73. Min. Gosdschan) - Szerement Sv., Eckhardt (ab 78. Min. Lincke)
Tore:
10. Min. 1:0 Eckhardt
20. Min. 2:0 Schicktanz
Z.: 50
SR: Reiter, René (Proschim) SRA Kausche: Rehn, Ronny
Kausche mit ganz starker ersten Hälfte
Nachdem Kausche mit dem Wind im Rücken einen prima Start erwischte, waren die ersten 45 Minuten mit die Besten der kompletten Serie. Ansehnliche Kombinationen wechselten sich mit tollen Schüssen ab und ließen diesen Durchgang sehr kurzweilig werden. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung leider etwas – Kausche tat nicht mehr als notwendig, gestattete dem Gast aus Pumpe/Terpe allerdings auch keine nennenswerte Torchance mehr.
Schon nach 2 gespielten Minuten legte sich Sven Szerement den Ball aus vollem Lauf zum Schuss zurecht. Der Schlussmann der Gäste konnte die Situation jedoch zur Ecke klären.

Nach 10 Minuten gelingt Mario Gregor ein öffnender Pass auf den rechten Flügel. Dort läuft Sven Szerement fast bis zur Grundlinie durch und flankt von dort in den Torraum. Der mitgelaufene Dennis Eckhardt verwandelt im Anschluss mit seinem ersten Punktspieltor zur 1:0 Führung.

Und wiederum Sven Szerement hatte kurz darauf den Ausbau der Führung auf dem Fuß: seinen Schlenzer ins anvisierte rechte obere Toreck kann Pumpes Schlussmann abermals großartig parieren.
Nach 20 Minuten ist er dann aber doch geschlagen. Als Dennis Eckhardt mit toller Finte einen Ball auf Stefan Schicktanz durchlässt, kann dieser aus der Drehung durch die Beine des Torwarts hindurch auf 2:0 erhöhen.
Diese Führung verlieh nun Sicherheit und es rollte eine Angriffswelle nach der anderen in Richtung der Gäste an. Nach 28 Minuten flankt Schicktanz ins Zentrum und findet dort in Szerement einen Abnehmer. Sein Kopfball streicht um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Pumpe/Terpe kann fast nur noch reagieren und lediglich nach einem vertändelten Ball im Abwehrbereich mit einem Alleingang vor dem erneut im Tor stehenden Winkler auftauchen. Dieser behält jedoch mit souveränem Einsatz in der entstandenen Eins-zu-Eins Situation kühlen Kopf und klärt stark. Und so wurden mit verdienter, aber leider auch zu knapper Führung, die Seiten gewechselt.
Danach hatte Kausche Probleme, an die Leistung aus Durchgang eins anzuknüpfen. Gegen den starken Wind anspielend wurden einfach zu viele hohe Bälle gespielt und wiederholt das Tempo aus der Partie genommen. Zudem hatten sich die Gäste besser auf Kausches Spielmacher eingestellt und nahmen so den Angriffsbemühungen beinahe komplett die Durchschlagskraft.
Nur noch 2 „Beinahe-Chancen“ sind für Kausche in dieser Halbzeit zu verzeichnen:
Nach Flanke von Matthias Scholsching setzt Stefan Schicktanz einen Kopfball knapp neben das Tor. Bei einem Alleingang des erstmals seit seiner schweren Verletzung eingesetzten Sebastian Lincke verzieht dieser kurz vor Schluss denkbar knapp.
Kann man die mangelnde Torausbeute vielleicht noch als Manko der zweiten 45 Minuten anführen so muss aber auch angemerkt werden, dass Pumpe/Terpe in dieser Halbzeit keine nennenswerte Gelegenheit zugestanden wurde und die von Kapitän David Kowal geführte sattelfeste Abwehr somit ihre Aufgabe voll erfüllt hat.

Nach dem Abpfiff nahm die Mannschaft bewegt Abschied vom nun lange fehlenden Sandro Glode (im Bild unten ganz links neben den ausgewechselten Eckhardt, Gregor und Weise), der sich leider einer Operation unterziehen muss. Wir wünschen Sandro an dieser Stelle alles Gute und eine baldige Rückkehr der Nummer 8 zur Mannschaft!

Diesen Samstag ist Kausche Gast beim Tabellendritten in Tschernitz. Da im Hinspiel die BSV’ler in Kausche mit 2:0 die Oberhand behielten, wird Kausches Mannschaft auf Wiedergutmachung aus sein. Mit der Einstellung vom letzten Wochenende ist das jedenfalls möglich. Als Schiedsrichter ist Ronald Lenk aus Spremberg angesetzt.
Vielleicht kann die gewachsene Kauscher Fangemeinde die Mannschaft auf ihre Reise nach Tschernitz unterstützen?

Samstag, 23.04.2011, 15:00 Uhr, SG Kausche – BW Spremberg II 1:1 (0:0)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka, Kowal, Krengel, Teske, - Scholsching, Weise, Schicktanz, Gosdschan
(ab 61. Anderlik), – Szerement Sv., Eckhardt
Tore:
52. Min. 0:1
90. + 2 Min. 1:1 Schicktanz
SR: Leege, Rainer (Cottbus), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 40

Nur ein Punkt zu Ostern
Nach der knappen Niederlage aus der Vorwoche wollten die Kauscher es nun wieder besser machen und das Nachholspiel gegen Blau-Weiß Spremberg II für sich entscheiden. Nach dem Abpfiff gab es dennoch enttäuschte Gesichter bei der SG, über den gewonnenen Punkt freute sich lediglich der Gast aus Spremberg.
Zum dritten Mal in Folge konnte Trainer Steffen Weise eine unveränderte Startelf auflaufen lassen. Erfreulich zudem: Nach seiner Verletzungspause nahm Mike Neubert auch wieder auf der Bank Platz.
Mit Spielbeginn übernahmen die Platzherren sofort die Initiative und drängten BW Spremberg in die eigene Hälfte. Der aufgerückte Teske kommt als Erster in eine gute Schussposition, die Kugel klatscht aber nur gegen den Pfosten. Kausche baut neu auf und kommt nun über die Außenpositionen. Scholsching flankt sehenswert vors Tor, Schicktanz köpft denkbar knapp über den Kasten. Die Angriffsbemühungen der Gäste können zu diesem Zeitpunkt von der Kauscher Defensive kontrolliert unterbunden werden.

Kausche bleibt bestimmend und erspielt sich weitere Torchancen, kommt aber nicht zum gewünschten Erfolg. Dennis Eckhardt flankt auf seinen Sturmpartner Sven Szerement, aus Nahdistanz kommt dieser nicht mehr am Spremberger Torwart vorbei und es gibt nur Ecke für Kausche. Nach 35 Minuten können die Gäste eine Unaufmerksamkeit der Kauscher nutzen – der Stürmer geht im Alleingang in Richtung Tor. Kausche-Schlussmann Winkler verhindert mit einer Glanztat den möglichen Rückstand.
Aber auch auf der Gegenseite will das erste Tor nicht fallen. Erneut setzt Teske einen straffen Schuss ab, Blau-Weiß-Torwart Lieschke kann die Arme noch hochreißen und der Ball prallt zurück in den Strafraum. In Minute 40 ist sich Teske, der in der Defensive kaum gebraucht wird, mit Eckhardt nicht einig und so behindern sie sich beim Torabschluss gegenseitig. Kurz vor dem Pausenpfiff legt sich Toni Weise den Ball noch einmal zum Freistoss bereit. Und wieder fehlt etwas Glück und ein paar Zentimeter – diesmal ist die Querlatte der Führung im Weg.
Im zweiten Durchgang können die Gäste besser starten. Bei einem Kopfballduell an der Mittellinie erobert Spremberg den Ball und kann eine lange Flanke schlagen. Der Torwart der Kauscher verschätzt sich diesmal etwas und berührt so den Ball nur mit den Fingerspitzen. Am langen Pfosten wird dann nicht konsequent verteidigt und Kubat kann in der 52. Minute zum etwas überraschenden 0:1 einschieben.

Kausche zeigt sich kurzzeitig geschockt und es gelingen zunächst keine geordneten Vorstöße mehr. Mit zunehmender Spieldauer übernehmen die Gastgeber aber wieder das Kommando. Eine Vielzahl von Ecken und Freistöße führen aber weiterhin nicht zum Ausgleich. BW Spremberg verteidigt mit Mann und Maus und bleibt zudem bei einigen Kontern gefährlich. An den Rand der Unsportlichkeit begeben sich die Gäste bei ihren Fouls sowie krassem Spiel auf Zeit und bringen so Verärgerung und Verunsicherung in das Kauscher Spiel. Am Ende lässt Schiedsrichter Leege daraufhin 7 Minuten nachspielen.

In der zweiten Minute dieser Nachspielzeit greift Kausche nochmals über außen an und bringt den Ball in den Rücken der Abwehr zu Schicktanz. Dieser sucht und findet diesmal die Lücke und hämmert die Kugel zum Ausgleich in die Maschen. In den verbleibenden Minuten versucht Kausche nun alles, um auch noch weitere 2 Punkte zu holen, muss zudem aber wachsam bei Kontergelegenheiten der Gäste sein. Am Ende reicht es nicht mehr für ein weiteres Tor und den Kauschern ist die Enttäuschung anzusehen.
Am folgenden Wochenende wird nun die Mannschaft aus Schwarze Pumpe/Terpe in Kausche erwartet, die im Hinspiel mit 4:2 geschlagen wurden. Die Gäste rangieren auf Platz 6 der aktuellen Tabelle und haben aus den letzten 6 Partien je zwei Niederlagen, zwei Unentschieden und zwei Siege geholt und sind daher sicherlich etwas schwer einzuschätzen. Anpfiff in Kausche ist am Samstag, 30.04.2011 um 15:00 Uhr, als Schiedsrichter wurde indes Robert Blaskow aus Sprembergangesetzt.
Sonntag, 17.04.2011, 15:00 Uhr, SG Graustein – SG Kausche 1:0 (0:0)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka (ab 83. Min. Glode), Kowal, Krengel, Teske - Scholsching, Weise, Schicktanz, Gosdschan - Szerement Sv., Eckhardt (ab 76. Min. Anderlik)
Tor:
77. Min. 1:0 Balasz
Z.: 60
SR: Albrecht, Marcel (Spremberg) SRA Kausche: Rehn, Ronny
Kausche mit denkbar knapper Niederlage im Spitzenspiel
Nach Abpfiff der Partie war man sich auf Kauscher Seite einig: nur zwei klare Tormöglichkeiten reichten an diesem Tage zu Recht nicht für einen Sieg beim Grausteiner Tabellenführer. Dabei konnte zum ersten Mal in dieser Saison der komplette Kader der Vorwoche auflaufen. Zusätzlich meldete sich noch Glode nach seiner Abwesenheit im Team zurück. Da das Mittelfeld jedoch an diesem Tag nicht wie gewohnt ins Spiel fand, fehlte in vielen Aktionen die zündende Idee.

Dabei hatte Kausche den besseren Start: nach 3 Minuten legte Toni Weise nach einem Solo den Ball auf Sven Szerement ab. Dessen Schuss aus 16 Metern rauschte nur knapp am Tor Grausteins vorbei. In der 13. Minute konnte Weise dann einen Freistoß aus 25 Metern zwar in Richtung Tor aber eben auch nur darüber hinweg setzen. So verging die erste Halbzeit mit einem vor allem im Mittelfeld stattfindenden Spiel in dem die angespannte Stimmung förmlich spürbar war. Keine Mannschaft wollte oder konnte in dieser Phase das Spiel an sich reißen. Die Teams waren sichtlich bemüht, jeden eigenen Fehler zu vermeiden oder mit einem Foulspiel zu unterbinden. Dennoch hatte Schiedsrichter Albrecht diese Partie bis zum Schluss voll im Griff.

Nach dem Wechsel gab es dann doch die erste sogenannte 100%ige Tormöglichkeit. Weise startete gegen 3 Gegner aus dem Mittelfeld und dank seines energischen Nachsetzens tankte er sich bis vor Grausteins Schlussmann durch. Seinen anschließenden Schuss konnte dieser aber reaktionsschnell zur Ecke abwehren. Kurz danach setzte Dennis Eckhardt nach einem Eckball zum Kopfball an, spielte diesen aber direkt dem Torwart in die Arme. Das war es dann schon aus Kausche-Sicht gewesen.
Der Tabellenführer beschäftigte nun die Gästeabwehr immer häufiger und setzte in der 75. Minute einen Kopfball an die Latte. Nur 2 Minuten später traf dann Balasz aus ca. 20 Metern mit einem unhaltbaren Sonntagsschuss ins Kauscher Tor. Winkler hatte bei dieser Aktion keine Abwehrchance.
Anschließend war Graustein sogar dem zweiten Treffer näher als Kausche dem Ausgleich, so dass der Sieg in ganzheitlicher Betrachtung durchaus verdient war.

Am nächsten Samstag wird Kausche gegen die zweite Mannschaft von Blau-Weiß Spremberg auf Wiedergutmachung aus sein. Anstoß zu diesem Heimspiel ist wie immer um 15 Uhr. Als Schiedsrichter ist Rainer Leege aus Cottbus angesetzt.
Samstag, 09.04.2011, 15:00 Uhr, SG Kausche – BSV Grün-Weiß Friedrichshain 2:0 (0:0)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka (ab 82. Min. Gregor), Kowal, Krengel, Teske - Scholsching, Weise (ab 88. Min. Raunick), Schicktanz, Gosdschan - Szerement Sv. (ab 79. Min. Anderlik), Eckhardt
Tore:
71. Min. 1:0 Schicktanz
80. Min. 2:0 Weise
Z.: 50
SR: Reichmuth, Bodo (Cottbus) SRA Kausche: Rehn, Ronny

Kausche verdienter Sieger
Am zurückliegenden Samstag war mit Friedrichshain diejenige Mannschaft zu Gast, die den Hausherren die mit 3:0 bisher höchste Saisonniederlage beifügen konnte. Dementsprechend motiviert ging Kausche in das Spiel hinein und hätte bereits um ein Haar schon nach wenigen Sekunden geführt. Der Friedrichshainer Schlussmann kann einen Flankenball von links nicht festhalten sondern ließ ihn über die Finger rollen. Im Zentrum befand sich jedoch kein Angreifer, der das Leder über die freie Torlinie drücken konnte.

Keinen leichten Stand hatten Kausches Spieler gegen die robusten Gäste
Aber Kausche bleibt am Drücker und erarbeitet sich zahlreiche Torraumszenen. Nach einer Gosdschan-Flanke geht ein Kopfball vom völlig freistehenden Matthias Scholsching nur knapp übers Tor. Kurz darauf kann sich Elia Gosdschan ein weiteres mal durchsetzen und bleibt nur noch am Schlussmann der Gäste hängen.
Nach 11 Minuten geschieht ein beinahe fatales Missverständnis kurz hinter Kausches Mittellinie: Kowal trifft bei seinem Rettungsversuch Mrowka voll im Gesicht und Friedrichshain nutzt die Verwirrung zu einem blitzschnellen Konter mit abschließendem Querpass vor Winklers Strafraum. Kausche hat nun Glück, dass der anschließende Schuss das Tor verfehlt.
Danach jedoch übernimmt der Tabellenzweite mehr und mehr die Initiative. Es fehlt zu diesem Zeitpunkt lediglich das Quäntchen Glück, dass es eben manchmal doch erfordert. Ein straffer Freistoß von Schicktanz streift die Mauer und geht genauso haarscharf am Tor vorbei wie kurz darauf ein volley abgenommener Sonntagsschuss vom stark aufspielenden Gosdschan. Nach einem Eckstoß ist es Dennis Eckhardt, der mit seinem Kopfball nur den Pfosten trifft – kurz drauf verzieht er bei seinem Schuss nur denkbar knapp. Diesmal als zweite Spitze aufgeboten macht Dennis jedoch ein ganz starkes Spiel für Kausche.

Ein Kopfball von Eckhardt trift den Pfosten

Sein Schuss streift knapp übers Tor hinweg

Der gut leitende Schiedsrichter Reichmuth pfeift zur II. Halbzeit
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel marschiert Toni Weise durchs komplette Gästemittelfeld und legt kurz vor dem Strafraum auf Schicktanz ab dessen Fernschuss wiederum am Kasten vorbeirauscht. Danach kommt Friedrichshain stärker auf und Martin Winkler muss bei 2 Paraden sein ganzes Können aufbieten, schafft es aber schließlich doch, seine Mannschaft im Spiel zu halten.

Winkler pariert dieses Solo

Die Außenverteidiger Krengel und Mrowka geben in ihren Aktionen alles
Und wie im Hinspiel werden nun die erst spät fallenden Tore die Partie entscheiden. In Minute 71 bringt Toni Weise einen Freistoß von der rechten Seite vors Tor wo der heranrauschende Schicktanz mit mustergültigem Kopfball in die lange Ecke zur Führung verwandelt.

Die Führung durch Schicktanz wird bejubelt

Kurz darauf verpasst der eingewechselte Robin Anderlik das 2:0
9 Minuten später aber kann Weise einen an Sven Szerement verwirkten Freistoß aus 20 Metern sicher im Tor unterbringen und Kausche endgültig auf die Siegerstraße bringen.
Kommenden Sonntag kommt es nun zum Spitzenspiel der Staffel Süd. Die SG Kausche reist als Zweiter nach Graustein zum souveränen Tabellenführer. Im Hinspiel unterlag Kausche noch äußerst unglücklich durch ein Eigentor. Im neuerlichen Aufeinandertreffen wird Kausche erneut auf Wiedergutmachung aus sein. Bei einem ähnlich starken Auftritt wie gegen Friedrichshain ist das durchaus realistisch. Als Schiedsrichter wird Marcel Albrecht aus Spremberg amtieren.
Samstag, 02.04.2011, 13:00 Uhr, WSV Borussia Welzow II – SG Kausche 0:2 (0:1)
Aufstellung:
Winkler – Kowal, Eckhardt (ab. 86. Gosdschan), Mrowka, Szerement St. (ab. 74. Gregor), -
Krengel, Schicktanz, Raunick, Scholsching, – Szerement Sv. (ab. 83. Anderlik), Teske
Tore:
13. Min. 0:1 Schicktanz
90. +1 Min. 0:2 Gosdschan
SR: Daniel, Horst (Tschernitz), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 25
Mit etwas Glück zum Erfolg
Erneut gab es bei den Kauschern einige Umstellungen in der Startelf. Toni Weise musste verletzt pausieren, Sandro Glode stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Ingo Krengel und Andreas Raunick rückten dafür wieder in die Mannschaft, welche dadurch auf mehreren Positionen umgestellt werden musste.



In der Schlussviertelstunde bleibt Welzow gefährlich und Kausche beschränkt sich aufs Kontern. Sven Szerement ist so allein in Richtung Tor unterwegs, hat aber Pech im Abschluss und trifft nur die Füße des Torwarts. Kurz darauf eine ähnliche Situation, diesmal trifft er den Ball nicht voll und die Kugel geht am Kasten vorbei.

Am Samstag ist nun Grün-Weiß Friedrichshain in Kausche zu Gast. Um die Hinspielniederlage gegen den Tabellenvierten ausgleichen zu können, wird vor allem wichtig sein, dass die angeschlagenen Spieler bis zum Wochenende wieder fit sind. Anstoß ist um 15 Uhr, als Schiedsrichter wurde Bodo Reichmuth aus Cottbus angesetzt.
Sonntag, 27.03.2011, 13:00 Uhr, BG Laubsdorf III – SG Kausche 2:0 (1:0)
Aufstellung:
Winkler – Mrowka, Kowal, Glode (ab 58. Gosdschan), Szerement St., - Scholsching, Weise (ab 65. Gregor), Teske (ab 75. Anderlik), Eckhardt, – Szerement Sv., Schicktanz
Tore:
13. Min. 1:0
85. Min. 2:0
SR: Huckauf, Kevin (Döbern), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 20
Niederlage nach nur durchschnittlicher Leistung
Zunächst gab es im Kader gegenüber der Vorwoche einige Änderungen. Der verletzte Mike Neubert wurde durch Winkler ersetzt, Glode und Mrowka standen wieder zur Verfügung, Eckhardt rückte für den ebenfalls verletzten Krengel ins Mittelfeld.
Kausche erwischte einen guten Start und konnte sich offensiv sofort in Szene setzen. Ein Schuss von Teske geht knapp übers Tor, Weise schließt danach zu unplatziert ab und macht es dem Laubsdorfer Schlussmann leicht. Nach knapp 10 Minuten dann der erste Aufreger der Partie: Schicktanz setzt sich im Mittelfeld durch und marschiert allein in Richtung Tor. Der herauseilende Keeper der Gastgeber kommt nicht an den Ball und kann die wohl sichere Gästeführung nur durch Foulspiel verhindern. Hier hätte es den ersten Platzverweis geben müssen, Schiedsrichter Huckauf zeigt zur Verwunderung aller Beteiligten jedoch gar keine Karte. Der fällige Freistoß wird wiederum abgewehrt.



Nach dem Seitenwechsel findet die SG Kausche nicht mehr zu ihrem Spiel. Es unterlaufen zu viele Abspielfehler und einige Akteure lassen die nötige Laufbereitschaft vermissen. Außerdem ist Trainer Andreas Raunick zu gleich drei Wechseln gezwungen. Glode war nach wiederholtem Foulspiel gelb-rot-gefährdet, Weise und Teske mussten verletzungsbedingt den Platz verlassen (der Einsatz von Toni Weise am kommenden Wochenende ist daher sehr fraglich). Die eingewechselten Spieler sorgten dennoch für etwas Belebung, zum Torabschluss führten aber kaum noch Aktionen. Einige Kontergelegenheiten wurden verspielt oder durch einen Abseitspfiff unterbunden.
Samstag, 19.03.2011, 15:00 Uhr, SG B/W Klein Gaglow III - SG Kausche 0:2 (0:1)
Aufstellung:
Neubert – Kowal, Eckhardt, Quegwer (ab 70. Min. Mrowka), Szerement St. - Scholsching, Weise T., Teske, Krengel - Szerement Sv., Schicktanz (ab 85. Min. Gregor)
Tor:
26. Min. 0:1 Weise, Toni
59. Min. 0:2 Szerement, Sven
Z.: 20
SR: Reimann, Peter (Kl. Gaglow) SRA Kausche: Raunick, Andreas

Kausche setzt sich bei Klein Gaglow III durch
Mit mehr als halbstündiger Verspätung konnte erst die Begegnung angepfiffen werden, da der ursprünglich angesetzte Schiedsrichter nicht anreiste. Kurzfristig übernahm Peter Reimann die Spielleitung und sorgte somit überhaupt erst für die Austragung der Partie.
Nach den letzten erfolgreich gestalteten Auswärtsspielen wollte Kausche auch aus Klein Gaglow die 3 Zähler heimbringen. Wenngleich der Spielverlauf über die gesamten 90 Minuten zugunsten Kausches sprach, war dieser Auswärtserfolg der wohl Schwierigste der letzten Wochen. Klein Gaglow präsentierte sich vor allem kampfstark und bei Standards gefährlich.
Die erste große Torchance erspielte sich Kausches Max Teske, als er in der 7. Minute aus halblinker Position einfach mit links abzog und den Ball an den rechten Pfosten klatschen ließ. Klein Gaglows Schlussmann konnte diesem Pfund nur hinterher schauen. Anschließend verflachte das Spiel bis endlich Toni Weise sich den Ball aus einem Zweikampf heraus mittig aus ca. 18 Metern zurecht legen konnte. Mit viel Überblick schob er anschließend die Kugel rechts unten zum 0:1 ein.
Nur 5 Minuten später hätte Stefan Schicktanz erhöhen können: nach einem feinen Solo umkurvt er schließlich den Schlussmann, kommt aber nicht mehr selbst zum Abschluss da der Winkel zu spitz geworden ist. Sein Ableger in den Rückraum findet aber keinen Abnehmer.

Nach dem Seitenwechsel rückt Kausches Torwart Neubert bei einem Eckstoß in den Mittelpunkt. Zuerst kann er per Faustabwehr klären um den folgenden Nachschuss sicher aufzunehmen. Leider wurde bei Mike nach dem Spiel eine Fingerverletzung diagnostiziert, die ihn zu einer mehrwöchigen Pause zwingt. Somit werden in den folgenden Begegnungen Kausches Ersatzkeeper Winkler bzw. Rehn zu Punktspieleinsätzen gelangen.
In Minute 49 schickt Toni Weise mit einem tollen Pass Sven Szerement in Richtung Klein Gaglows Tor. Leider schließt Sven allein auf den Torwart zulaufend viel zu früh ab und schiebt den Ball dem Keeper in die Arme.

Genau 10 Minuten später gibt es eine ähnliche Szene: diesmal kann Stefan Schicktanz noch tief aus der eigenen Hälfte einen Pass zu Sven schlagen, der es diesmal besser macht. Seinen Schnelligkeitsvorteil ausnutzend hängt Kausches Stürmer die Verteidigung ab und kann trotz Zwischenberührung des Torwarts auf 0:2 erhöhen.

Unmittelbar vor dieser Szene hätte Gaglow um ein Haar den Ausgleich erzielt: bei einem 20m-Schuss muss Neubert sein ganzes Können aufbieten.
In Minute 65 leistet er sein Glanzstück: bei einem noch abgefälschten Freistoß der Gastgeber taucht er tief nach unten und kratzt den Ball mit letztem Einsatz um den Pfosten. Nur Eckstoß; kein Anschlusstor. Gaglows Gefährlichkeit bleibt also bestehen!
Erst als sie in der 82. Minute die letzte Großchance aus 7 Metern knapp neben das Tor setzen, scheint ihr Aufbäumen beendet und Kausche verlässt wenige Minuten später als Sieger das schwer zu bespielende Geläuf.
Mit Laubsdorf III wartet nun die nächste schwierige Auswärtsaufgabe auf die Mannschaft. Die Gastgeber konnten in der vergangenen Woche etwas überraschend den Favoriten Tschernitz mit 4:3 bezwingen. Damit wiesen sie nach, dass sie in der Meisterschaft dem ein oder anderen Favoriten ein Bein stellen können. Kausche muss also gehörig auf der Hut sein.
Als Schiedsrichter der Begegnung ist Kevin Huckauf aus Döbern angesetzt.
Sonntag, 13.03.2011, 13:00 Uhr, SV Leuthen/Oßnig II - SG Kausche 0:4 (0:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Eckhardt, Kowal, Szerement St. (ab 60. Min. Raunick) - Scholsching, Weise T., Teske, Krengel - Szerement Sv. (ab 74. Min. Gregor), Schicktanz (ab 79. Min. Gosdschan)
Tore:
04. Min. 0:1 Szerement, Sven
55. Min. 0:2 Scholsching, Matthias
70. Min. 0:3 Teske, Max
77. Min. 0:4 Weise, Toni
Z.: 30
SR: Koalick, Lutz (Krieschow) SRA: Rehn, Ronny (Kausche)

Kausche lässt in Leuthen nichts anbrennen
Eine motivierte Kauscher Mannschaft konnte am Ende verdiente 3 Punkte aus Leuthen mit nach Hause nehmen. Waren im ersten Durchgang noch verteilte Spielanteile zu verzeichnen, so setzte sich in den zweiten 45 Minuten die größere Durchschlagskraft Kausches durch.
Gleich zu Anfang der Begegnung waren es die Leuthener Gastgeber, die sich direkt vom Anstoßpunkt weg in den Strafraum Kausches durchspielen und dort zum Abschluss gelangen konnten. Der folgende Schuss ging nur knapp über das Tor hinweg.
In der 4. Minute bringt dann Dennis Eckhardt einen Freistoß aus der eigenen Hälfte heraus dicht vor Leuthens Strafraum. Dort kann Sven Szerement zunächst 2 Spieler stehen lassen bevor er trocken zur 0:1 Führung verwandelt.
Dieses Tor passte genau ins Kauscher Konzept und die Mannschaft konnte nun aus einer – zunächst noch sicheren Abwehr heraus – zahlreiche Angriffe zur Ergebnisverbesserung starten. Doch leider waren die zahlreichen Schussversuche aus der zweiten Reihe (Teske, Weise, Schicktanz) einfach zu ungenau. Unverständlich eigentlich, dass Leuthen mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr Ballbesitz zugestanden wurde. Oft rückte das Mittelfeld nicht schnell genug nach oder stand die Abwehr einfach zu weit von den direkten Gegenspielern weg. Jedenfalls konnte Leuthen insbesondere gegen Ende der ersten Halbzeit vermehrt Neubert im Kauscher Tor unter Druck setzten, der an diesem Tag aber einen ganz abgeklärten Eindruck hinterließ und durch gutes Stellungsspiel mehrere gefährliche Situationen klären konnte.

Mit Wiederbeginn konnte Kausche eine „Schippe drauflegen“ und mit guter Laufbereitschaft und aggressiverem Mittelfeldspiel die Initiative zurückerobern. Kausches Oldie Ingo Krengel setzte sich in Minute 55 auf dem linken Flügel klasse durch, behauptete den Ball bis in den Strafraum und überlupfte von dort Leuthens unsortierte Abwehr. Matthias Scholsching lief am langen Pfosten in die Flanke und köpfte von dort unbedrängt ins Tor zum 0:2.
Leuthen versuchte nun noch einmal ins Spiel zurückzukommen und insbesondere mit Eckstößen und Freistößen zum Ziel zu gelangen. Eine dieser gefährlichen Ecken kann Kausche in der 69. Minute nur mit höchster Not per Befreiungsschlag klären.
Nur gut, dass Kausche sich bereits eine Minute später der drohenden Umklammerung durch das eigene 3. Tor an diesem Nachmittag endgültig entledigen konnte. Schicktanz dribbelt vor Leuthens Strafraum 2 Gegner aus, passt von dort auf Teske, der den Ball zwar kurz verliert ihm aber energisch nachsetzt. Mit dem Rücken zum Tor verwandelt er per Drehschuss sehenswert zum 0:3.
Damit ist der Widerstand der Gastgeber wohl endgültig gebrochen, denn Leuthen versucht das Ergebnis nur noch in Grenzen zu halten, während Kausche im Sturm durchwechselt. Und Gregor lässt unmittelbar nach seiner Hereinnahme eine Riesenmöglichkeit für das nächste Tor verstreichen.

So ist es Toni Weise, der mit einem (verzweifelten?) Abschluss aus 18 Metern den Ball gerade noch so in Richtung Leuthener Tor spielen kann. Der Ball verspringt unmittelbar vor der Linie und rollt so dem verdutzten Schlussmann durch die Beine zum 0:4 Endstand.
Die wiederum zahlreich mitgereisten Anhänger freuten sich somit über den zweiten Auswärtssieg in Folge.

Am kommenden Samstag reist die SG Kausche nun zur SG Klein Gaglow III. Da in der Hinrunde Klein Gaglows Platz nicht bespielbar war, tauschten damals die Vereine kurzfristig den Spielort und somit ist nun Klein Gaglow der Ausrichter. Die Mannschaft setzte am vergangenen Wochenende mit dem 8:0 gegen Schorbus II ein deutliches Achtungszeichen. Als Schiedsrichter der Begegnung ist Torsten Jahns aus Cottbus angesetzt.
Samstag, 05.03.2011, 13:00 Uhr, SC Spremberg II - SG Kausche 0:4 (0:4)
Aufstellung:
Neubert – Quegwer (ab 71. Min. Mrowka), Kowal, Glode, Szerement St. - Scholsching,
Weise T. (ab 77. Min. Weise St.), Raunick, Krengel - Szerement Sv., Schicktanz (ab 84. Min. Paulick)
Tore:
01. Min. 0:1 Weise, Toni
23. Min. 0:2 Schicktanz, Stefan
32. Min. 0:3 Szerement, Sven
36. Min. 0:4 Schicktanz, Stefan
Z.: 30
SR: Hanschke, Klaus (Cottbus), SRA: Rehn, Ronny (Kausche)
Klarer Auswärtserfolg Dank überragender erster Halbzeit
Das war schon recht ansehnlich, was Kausche in der Auswärtsbegegnung in Spremberg zeigte! Im Vergleich zur Vorwoche, als man sich gegen die Schorbuser Mannschaft doch schwerer als erhofft tat, überzeugte die Kausche-Elf diesmal mit Tatendrang und Übersicht – gerade beim Ausnutzen sich bietender Torgelegenheiten.
Da außerdem kurzfristig Schicktanz, Quegwer und Mrowka das Team doch verstärken konnten, machten sich die Ausfälle von Eckhardt, Teske, Gründemann, Gosdschan, Lincke und Gregor nicht - wie zunächst befürchtet werden musste - bemerkbar.
Und Kausche übernahm sofort die Initiative. Als Sven Szerement nach wenigen Sekunden ca. 20m halb links vor dem Spremberger Tor gefoult wurde, legte sich Toni Weise den Ball zum Freistoß zurecht. Gekonnt zirkelte er anschließend die Kugel über die Mauer ins linke untere Toreck zur zeitigen Führung.
Direkt im Anschluss mühte sich der Gastgeber bei 3 Freistößen vergeblich, nun seinerseits Kausches Hintermannschaft in Gefahr zu bringen. Allerdings blieben diese Schüsse entweder in der Mauer hängen oder gingen weit über Neuberts Kasten hinweg.
In Minute 23 erobert Kausche dann im Mittelfeld den Ball. Schnell wird auf Sven Szerement gepasst, der seinerseits sofort auf Stefan Schicktanz weiterleitet. Dieser kann nun in einer 1:1 Situation erst seinen Gegenspieler verladen, bevor er am Torwart vorbei aus 7 Metern das zweite Kauscher Tor erzielt.
Bereits nach 32 Minuten kann Kausche zum dritten Mal jubeln: energisch köpft Matthias Scholsching aus dem Mittelfeld heraus den Ball in Richtung des sofort durchstartenden Sven Szerement. Mit einem Lupfer über den herauseilenden Spremberger Schlussmann hinweg fällt nun der nächste Treffer, Kausche führt mit 3:0.
Das Sturmduo Szerement/Schicktanz zeigte dann nur 4 Minuten später was effektive Chancenverwertung ist. Nachdem Sven einem bereits verloren geglaubten Ball nachjagt und passgenau auf Schicktanz zurücklegt, schiebt der ohne Mühe locker aus 11 Metern zur beruhigenden Pausenführung ein.
Souverän führend ließen es die Kauscher in der zweiten Hälfte deutlich ruhiger angehen. Sie verwalteten ohne größeren Aufwand das Ergebnis gekonnt. Spremberg bäumte sich zwar nochmals auf, schwächte sich allerdings mit übertriebener Härte (Rot nach klarer Tätlichkeit; weitere Gelb/Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels) selbst. Da war dann eben nicht mehr viel für die Gastgeber zu holen.
Am kommenden Sonntag kommt es nun zum Derby bei der zweiten Vertretung des SV Leuthen/Oßnig. Im Hinspiel konnte Kausche nur knapp mit 2:1 die Oberhand behalten. Als Schiedsrichter wurde Lutz Koalick angesetzt, Anpfiff ist um 13 Uhr in Leuthen.
Samstag, 26.02.2011, 15:00 Uhr, SG Kausche – SG Blau-Weiß Schorbus II 1:0 (1:0)
Aufstellung:
Neubert – Kowal, Eckhardt, Krengel, Szerement St. - Scholsching, Weise T., Raunick, Teske – Szerement Sv., Gründemann (ab 75. min. Paulick)
Tor:
32. Min. 1:0 Weise T.
Z.: 30
SR: Reiter, René (Proschim)
SRA: Rehn, Ronny (Kausche); Smitzek, Dietmar (Schorbus)

Schwerer Start in die Rückrunde
Unnötig schwer tat sich Kausches Vertretung gegen die Schorbuser Mannschaft. Trotz drückender Feldüberlegenheit konnten an diesem Nachmittag nur wenige klare Torchancen herausgespielt werden. Der Gegner, zunächst nur mit 10 Spielern beginnend, igelte sich nach der hohen Heimniederlage aus der Vorwoche von der ersten Minute an tief in der eigenen Hälfte ein und machte dadurch die Räume für Kausches Angriffsbemühungen sehr eng.
Kausche seinerseits agierte anfangs mit viel zu ungenauem und behäbigem Spielaufbau und erleichterte somit den Gästen das Verteidigen. Der Schorbuser Torwart konnte zwar wiederholt in den Brennpunkt des Geschehens gerückt werden, fing aber alle Schüsse entweder ab oder lenkte sie zu einer der unzählbaren, wenngleich erfolglosen Ecken ins Toraus.

Und wieder gibt es nach Fußparade nur einen Eckstoß für Kausche

Ein seltenes Bild an diesem Tag: Kausche verteidigt auf der eigenen Torlinie
Erst als Ingo Krengel nach einer guten halben Stunde energisch in den Schorbuser Strafraum eindringen konnte und dort regelwidrig zu Fall gebracht wurde, bekam Kausche gegen das Tabellenschlusslicht per Elfmeter die Chance auf einen Torerfolg. Toni Weise schnappte sich das Leder und brachte den Ball sicher zur 1:0 Führung im Netz unter. Anschließend nahm Kausches Druck zwar noch einmal zu – zwingende Torsituationen blieben dennoch bis weit in die zweite Hälfte hinein Mangelware.

Vor Beginn der zweiten Hälfte besprechen die Verantwortlichen beider Vereine kameradschaftlich mit Schiedsrichter Reiter den Einsatz des 11. Schorbuser Spielers...

...und nehmen Rücksprache beim das Spiel beobachtenden Staffelleiter der Kreisliga: Spk. Harald Richter
Eine der wenigen ganz klaren Tormöglichkeiten ergab sich erst in der 67. Minute, als Matthias Scholsching den Ball flach in den 16er auf Henry Gründemann durchstecken konnte. Als dieser völlig frei vom Elfmeterpunkt abzog, ging sein Schuss jedoch 10 Meter über den Schorbuser Kasten.

Später versucht sich Stefan Szerement am Torschuss

Und noch etwas später Toni Weise

Ein Teske-Schuss wird sichere Beute des Schorbuser Keepers
Durch die vielen ungenutzten Chancen stark gemacht, verkauften sich die Gäste ob des knappen Rückstandes außerordentlich gut. Sicher werden sie in den kommenden Partien noch den einen oder anderen Punkt ergattern. Bei einem angenehm fairen Spielverlauf kämpfte Schorbus bis an den Rand der Erschöpfung um den Ausgleich. In den Schlussminuten konnte der Ortsnachbar mehrfach bis an den Kauscher Strafraum vordringen, wurde dort aber von der vielbeinigen Abwehr am Abschluss gehindert.
Am Samstag dieser Woche wird um 13 Uhr das nächste Kauscher Spiel angepfiffen. Eine deutliche Steigerung der SG beim SC Spremberg II wird vonnöten sein, will man auch in dieser Begegnung punkten. Schiedsrichter wird Mathias Lehmann aus Cottbus sein. Erneut nicht zur Verfügung stehen Trainer Steffen Weise mit Sicherheit die Verletzten Anderlik, Lincke und Schicktanz sowie Mrowka. Hinter weiteren Namen stehen derzeit noch Fragezeichen.
Samstag, 27.11.2010, 13:00 Uhr, SG Kausche – Döbern II 1:1 (1:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Kowal, Glode, Szerement St. - Scholsching, Weise T., Teske (ab 66. Min. Gosdschan), Krengel – Szerement Sv., Gründemann
Tore:
01. Min. 1:0 Weise
35. Min. 1:1 Neumann
Z.: 25
SR: Kähsler, André (Cottbus), SRA Kausche: Raunick, Andreas
Kausche muss 2 Punkte liegenlassen
Das samstägliche Spiel auf einem den äußeren Umständen entsprechend gut bespielbaren Platz hätte eigentlich für Kausche ein voller Erfolg werden müssen. Nach 90 kurzweiligen Minuten musste sich die Mannschaft jedoch mit einem Unentschieden zufrieden geben. Döbern II jedenfalls freute sich über den einen Punkt weitaus mehr als die Gastgeber. 
Dabei begann alles wunschgemäß. Nachdem sich Toni Weise gleich in der ersten Minute stark in Szene setzen konnte und nur noch per Foul des Döberner Schlussmannes vom Ball getrennt wurde, ging Kausche nach dem von Weise selbst ganz sicher verwandelten Strafstoß sofort in Führung.



Kausche ruhte sich jedoch in der Folge nicht auf diesem frühen Vorsprung aus, sondern suchte sofort weitere Torerfolge. Aus einer umsichtig agierenden Abwehr immer wieder geschickt in Position gebrachte Mittelfeld- und Angriffsspieler stellten die Döberner vor so manche brenzlige Situation.
Nach Pass von Sven Szerement kommt Matthias Scholsching bereits nach 8 Minuten zur nächsten hochkarätigen Gelegenheit. Allein Döberns Torwart kann mit guter Abwehr den zweiten Treffer Kausches verhindern. Und so sollte es auch in der Folge weitergehen: bis zur 31. Minute erspielt Kausche sich eine Torchance nach der anderen, aber selbst aussichtsreichste Möglichkeiten von Sven Szerement und wiederholt Henry Gründemann bleiben ungenutzt. So kann in eben jener Minute Döbern II das erste Mal gefährlich in den Kauscher Strafraum eindringen, David Kowal klärt die Situation mit starkem Körpereinsatz souverän.
In der 35. Minute erhalten die Gäste dann einen Freistoß aus halbrechter Position, ca. 20m vom Tor entfernt, zugesprochen. Bei der Ausführung ist sich Kausches Verteidigung nicht sicher, wer an den Ball gehen soll, Torwart Neubert im Kasten wartet ab und schon liegt der Ball ohne Zwischenberührung völlig unnötig - und zu diesem Zeitpunkt auch überraschend - zum Ausgleichstreffer im Netz.


Nun mutig geworden, nimmt Döbern zunehmend aktiver am Spiel teil und kann in der 41. Minute eine weitere Möglichkeit verbuchen. Nach einem Querschläger fehlt Kausches Abwehr kurzzeitig die Orientierung und der Ball kullert am leeren Tor vorbei durch den 5-Meter-Raum ohne jedoch einen Abnehmer zu finden. So bleibt es beim unentschiedenen Pausenstand.
Nach dem Wechsel kann Kausche die Schlagzahl erhöhen. Döbern, immer wieder vor allem über die beiden starken Außen Krengel und Scholsching unter Druck gesetzt, schrammt wiederholt am erneuten Rückstand vorbei. Das einzige, was der Heimmannschaft in dieser Phase fehlt, ist ein Tor!
Nach einem von Scholsching getretenen Eckball kann Gründemann in der 55. Minute den Ball zwar von der Torraumgrenze aus per Kopfball im Tor unterbringen, der Schiedsrichter sieht hier jedoch eine Behinderung an Döberns Schlussmann. Hmh.

War diese Situation noch ärgerlich, so sollte die folgende Szene entscheidend für die ansonsten von Schiedsrichter Kähsler sehr gut und von beiden Mannschaften äußerst fair geführte Begegnung werden. Nach unübersichtlicher Situation an der Döberner Grundlinie können die Gäste in der 60. Minute mit einem weiten Befreiungsschlag die Situation zunächst klären. Der Döberner Assistent zeigt zwar auf Eckstoß für Kausche, aber da Schiedsrichter Kähsler das Spiel für alle deutlich erkennbar weiterlaufen lässt, nimmt der Assistent seine Fahne wieder herunter! Kausche erkämpft sich in der Folge im Mittelfeld den Ball. Anschließend wird ein neuer Angriff über Gründemann von der rechten Seite aus vorgetragen. Seine präzise und weit in den 16er hinein geschlagene Flanke wuchtet Sven Szerement entschlossen zur Kauscher Führung ins Tor.

Wohlgemerkt ist zwischenzeitlich eine völlig neue Spielsituation mit wechselndem Ballbesitz entstanden und es sind mindestens 30 Sekunden Spieldauer vergangen.
Als der Schiedsrichter sich nach dem Tor bereits auf dem Weg zum Anstoßpunkt befindet, wird er durch Döberns Feldspieler auf die umstrittene Situation an der Grundlinie angesprochen. Nach Rücksprache mit dem Döberner Linienrichter macht er jetzt seine zuvor getroffene Entscheidung des Weiterspielens rückgängig, annulliert das Tor und spricht Kausche einen Eckball zu! Dass dieser Eckstoß nichts einbrachte war nach der entstandenen Aufregung nicht mehr verwunderlich.
In der Folge trauert Kausche nun den vergebenen Möglichkeiten nach. Döbern seinerseits wittert seine Chance und kann noch 2-mal kreuzgefährlich vor Neubert auftauchen. So in der 75. Minute, als Kausches Hintermannschaft bei einem an die Latte prallenden Freistoß komplett das Spielen einstellt und Döberns Angreifer aus 5 Metern völlig ungehindert zum Kopfball kommen lässt. Nur der stark reagierende Neubert verhindert jetzt einen Rückstand.


Aber Kausche kommt noch mal in das Spiel zurück. Nach Vorarbeit von Gründemann setzt Sven Szerement in der 80. Minute noch einmal einen Schuss ab. Der Torwart reagiert jedoch klasse und entschärft das Geschoss zum Eckball.


In der 84. Minute ist es dann wiederum Döbern, das aus dem Zentrum heraus einen Angriff über die rechte Seite vorbereiten kann. Da kein Kauscher Abwehrspieler in Reichweite ist, kann der Angreifer ungehindert bis in den 16er vordringen. Erst eine starke Fußparade von Neubert stoppt diesen Versuch. Beim folgenden Eckball schießt Döbern aus aussichtsreicher Position neben das Tor.
Und noch einmal gibt es eine Torchance, diesmal für Kausche: leider spielt Gründemann im Strafraum gleich zwei seiner Mitspieler nicht an sondern sucht allein den Abschluss. Da er zur Ecke abgeblockt wird, verpufft auch diese letzte Chance des Spiels.
Unter dem Strich hat es Kausche nicht geschafft, sich einen Vorteil in der Tabelle herauszuarbeiten. Nun müssen die kommenden beiden letzten Spieltage der Hinrunde zeigen, wohin der Trend der Mannschaft geht.
Am Sonntag dieser Woche wird bereits um 11 Uhr der Kampf um Punkte bei der dritten Laubsdorfer Vertretung aufgenommen. Schiedsrichter wird Peter Lerke aus Forst sein.
Samstag, 20.11.2010, 13:00 Uhr, SG Kausche – SV Borussia 09 Welzow II 2:1 (1:1)
Aufstellung:
Neubert – Glode, Kowal, Mrowka, Szerement St., - Gregor (ab 46. Krengel), Teske (ab. 83. Paulick), Weise T., Scholsching, – Szerement Sv. (ab 75. Lincke), Gründemann
Tore:
17. Min. 0:1 Weingart
38. Min. 1:1 Teske
57. Min. 2:1 Teske
SR: Lehmann, Mathias (Cottbus), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 40
Teske schießt Kausche zum Sieg
Nach einer verschlafenen Anfangsphase und einem 0:1 Rückstand dreht die SG Kausche die Partie gegen Welzows Zweite Mannschaft. Nachdem sich Kausche besonders in der zweiten Halbzeit viele Chancen erspielte, geht der Sieg insgesamt in Ordnung.
Co-Trainer Andreas Raunick musste die Mannschaft erneut umbauen, da Schicktanz nach seiner Verletzung längere Zeit ausfallen wird und Gosdschan diesmal nicht zur Verfügung stand. Dafür rückte Mario Gregor nach seiner Genesung erstmalig wieder in die Startelf, Teske spielte von Beginn an im Mittelfeld.
Schiedsrichter Lehmann pfiff die Partie überpünktlich an – das Spiel begann somit gut 5 Minuten vor der Zeit – und die Gastgeber schienen mit den Köpfen noch in der Kabine zu sein. Auch wenn die Kauscher nach 3 Minuten Abtasten den ersten Kopfball in Richtung Gästetor setzten, fanden sie in der Anfangsviertelstunde überhaupt nicht ins Spiel. Die Zuordnung in der Defensive war mangelhaft, nötige Unterstützung aus dem Mittelfeld blieb aus. In Spielminute 5 kann Neubert einen Freistoss ohne Probleme parieren. Fünf Minuten später spielt der Ex-Kauscher Weingart seine ehemaligen Mannschaftskollegen schwindlig und tankt sich übers halbe Feld, um seinen Mitspieler platziert zu bedienen, der seinerseits aber genau auf Torwart Mike Neubert schießt. Glück für Kausche.
Nach einer Viertelstunde Spielzeit kommen nun auch die Platzherren mal wieder vor das Tor des Gegners. Kowal flankt in die Gefahrenzone, aber der Gäste-Keeper kann den Ball sicher abfangen. Ein schnell gespielter Gegenzug bringt die Kauscher in höchste Gefahr. Der herauseilende Neubert kann zwar klären, Schiri Lehmann sah den Torwart jedoch außerhalb des 16er mit der Hand am Ball und es gibt folgerichtig Freistoss für die Gäste aus Welzow. Und Kausche hat erneut Glück, da der Unparteiische in dieser Situation nur Gelb für Neubert zeigt. Der fällige Freistoss bringt keine Gefahr.
Und wieder ist es Weingart, der das Spiel der Welzower ankurbelt und Kausche unter Druck setzt. Nach einem Sololauf kann er nicht gestoppt werden und schiebt in der 17. Minute zum 0:1 ein.
Offensichtlich haben die Gastgeber dieses Gegentor gebraucht, um endlich aufzuwachen. Kausche ist nun energischer und konzentrierter und kommt somit auch besser ins Spiel. Mrowka passt auf Gründemann, dieser setzt sich gegen seinen Bewacher durch, sein Torabschluss kann aber noch abgeblockt werden. Der nächste Angriff der Gäste wird abgefangen, Toni Weise, der über 90 Minuten ein Aktivposten im Kauscher Mittelfeld war, leitet den Konter ein und steckt zu Sven Szerement durch. Nach einer geschickten Körperdrehung trifft er aber die Kugel nicht voll und es bleibt beim 0:1.
Die Borussia aus Welzow versucht sich nun wieder etwas zu befreien und erarbeitet sich ihrerseits mehr Spielanteile, ohne dass sich jedoch nennenswerte Chancen ergeben. Ein Befreiungsschlag von Kowal wird vom Welzower Libero unterschätzt und Sven Szerement schaltet am schnellsten. Sein Lupfer über den Torwart ist aber leider etwas zu hoch angesetzt. Kausche bleibt aber druckvoll: Gründemann passt auf Scholsching, dessen direkte Weiterleitung erneut bei Szerement landet. Wieder kann Welzow im letzten Augenblick abwehren.
Zwei Minuten später, es sind 38 Minuten gespielt, werden die Bemühungen der SG belohnt: Weise passt über links auf Teske, der die Kugel mit einem sehenswerten Schuss aus ca. 18 Metern ins lange Eck zirkelt. Mit dem verdienten Ausgleich geht es in die Pause.
Die Gäste aus Welzow spielen ab der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt in Unterzahl, da sie ohne Wechselspieler angereist waren. Auf Kauscher Seite kommt Krengel für den zuvor gut arbeitenden Gregor ins Spiel und sorgt nochmals für zusätzlichen Druck.
Zunächst kann Sven Szerement die Welzower Defensive erneut fordern. Nach einem Fehler der Gästeabwehr schließt er platziert ab, der Welzower Schlussmann rettet mit den Fingerspitzen. Als nächstes startet Krengel einen energischen Flankenlauf, der Ball geht über eine Zwischenstation zu Gründemann, der aber im Abschluss Pech hat und nur das Außennetz trifft.
Besser läuft es in der 57. Minute, als Scholsching nach vorne passt, Gründemann sofort startet und den Ball mit Übersicht nach innen bringt. Max Teske steht goldrichtig und kann ohne Mühe die 2:1 Führung für die SG Kausche erzielen. Der Spielführer der Gäste reklamierte in dieser Situation auf Abseits, die Fahne des Welzower Assistenten blieb aber unten und der Treffer zählte. Die Blau-Weißen suchen nun die Entscheidung und laufen weiter an. Wieder setzt sich Krengel offensiv durch und passt mustergültig auf Scholsching, dem die Kugel in aussichtsreicher Position aber verspringt und somit weit übers Tor geht.
Auch wenn die Welzower ihrerseits über 90 Minuten eine starke Leistung boten, blieben sie zu diesem Zeitpunkt des Spiels ohne nennenswerte Chancen. Kausche bleibt gefährlich, kann aber die nun vorhandene Feldüberlegenheit nicht in Tore ummünzen. Mehrere Eckbälle bleiben ohne Wirkung, Angriffe können geblockt werden oder aussichtsreiche Chancen werden vergeben.
Nach einem Standard kommt Henry Gründemann ungehindert zum Kopfball, den er aber zu unplatziert abschließt. Sebastian Lincke wird kurz nach seiner Einwechslung sehenswert von Gründemann bedient, der Schuss geht auch hier direkt auf den Gäste-Torwart. Und noch mal ist es Gründemann, der diesmal per Sololauf in Richtung Tor unterwegs ist. Beim Abschluss fehlt ihm erneut das nötige Glück und die Kugel landet auf der Querlatte.
In den Schlussminuten setzen die Welzower Borussen noch einmal alles daran, wenigstens einen Punkt aus Kausche zu entführen. Die Ecken und Freistosssituationen für die Gäste sind teilweise hochgefährlich, bleiben aber ohne Wirkung. Nochmals erkämpfte Angriffe aus dem Spiel heraus können von Kausche abgewehrt werden. Vor dem Abpfiff kann sich Kausche dann wieder etwas befreien, ein letzter Eckball führt aber auch hier nicht zum Torerfolg. Am Ende gewinnt die SG Kausche verdient gegen einen starken Gast aus Welzow, der seinerseits durch die Abschlussschwäche der Kauscher bis zum Schlusspfiff die Chance auf einen Punkt hatte.
Am nächsten Wochenende wird nun SV Döbern II in Kausche erwartet. Die Döberner liegen mit einem Punkt weniger auch nur einen Tabellenplatz hinter der SG Kausche, die derzeit auf dem 3. Platz zu finden ist. Anpfiff am 27.11.2010 ist um 13:00 Uhr, als Schiedsrichter wurde Andre Kähsler (Cottbus) angesetzt.
Samstag, 13.11.2010, 12:00 Uhr, SV Einheit Drebkau II - SG Kausche 1:2 (0:1)
Aufstellung:
Neubert – Krengel, Kowal, Glode, Szerement St., - Gosdschan, Schicktanz (ab 33. Teske), Weise T., Scholsching, – Szerement Sv. (ab 82. Mrowka), Gründemann
Tore:
45. Min. 0:1 Teske
70. Min. 0:2 Gründemann
88. Min. 1:2 Noel
SR: Wergula, Detlef (Cottbus), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 30
Verdienter Derbysieg mit bitterem Beigeschmack
Beim Ortsrivalen in Drebkau gewannen die Blau-Weißen am Ende verdient mit 2:1. Nach einer 2:0 Führung gelang Drebkau kurz vor dem Abpfiff ein etwas kurioses Anschlusstor, was aber Kausche nicht mehr ernsthaft in Gefahr brachte. In der Summe wurden die 3 Punkte aber sehr teuer bezahlt: Stefan Schicktanz verletzte sich nach einer halben Stunde Spielzeit und wird vermutlich für längere Zeit ausfallen.
Mannschaftskapitän Kowal und Stammkeeper Neubert standen dem verantwortlichern Co-Trainer Andreas Raunick wieder zur Verfügung, dafür musste er auf Lincke und Mrowka verzichten, wobei letzterer als Einwechsler ab Beginn der 2. Halbzeit zur Verfügung stand.
Kausche ging konzentriert und energisch in die Partie. Bereits nach 30 Sekunden prüfte Schicktanz den Drebkauer Torwart mit einem Distanzschuss. Aber auch der Gastgeber erspielte sich Möglichkeiten, ein Schuss aus knapp 40 Metern von Branig verfehlt zwar den Kasten, war aber durchaus nicht ungefährlich. Auf der Gegenseite ist es ein Volleyschuss von Gründemann, der den Einheit-Schlussmann Kubale zu einer gelungenen Aktion zwingt. Insgesamt wird die Anfangsviertelstunde überwiegend von den Kauschern bestimmt. Beweis dafür auch die nächste Aktion von Toni Weise, der sich über die rechte Seite durchsetzt und überlegt auf Schicktanz durchsteckt. Im Abschluss bleibt Kausche jedoch unglücklich, der Schuss von Schicktanz geht aus kurzer Distanz übers Tor.
Die nächste aussichtsreiche Standardsituation ca. 30 Meter vor dem gegnerischen Tor bringt keine Gefahr für die Gastgeber, da Gründemann den ruhenden Ball weit über das Tor befördert. Im Gegenzug kann die Einheit-Elf selbst auf einen Standard zurückgreifen - Kowal hatte zuvor nur per Foul klären können - der platzierte Kopfball von Matthias Branig kann aber von Neubert im Kausche-Tor entschärft werden. Der folgende Eckball bringt keine Gefahr für das Tor der Gäste.
Nun ist die SG Kausche wieder am Drücker, mehrfache Torschüsse können jedoch nicht in Zählbares umgesetzt werden. Und so ist es in Minute 31 erneut Branig, der für Drebkau den Abschluss sucht, diesmal kann aber Mike Neubert ohne größere Mühe parieren.
Eine Minute später flankt Schicktanz von der linken Seite vor das gegnerische Tor und verletzt sich bei dieser Aktion ohne Fremdeinwirkung folgenschwer am Knie. Er musste zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden und wird auf dem Platz durch Teske ersetzt.
Den Kauschern gelingt es trotz allem, weiterhin druckvoll zu agieren. Ein Freistoß von Gründemann und ein 25-Meter-Schuss von Weise, die das Tor jeweils knapp verfehlen, untermauern dies. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs ist es dann Ingo Krengel, der beherzt ballführend über den Platz marschiert und sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen kann. Ein überlegter Pass in die Mitte findet seinen Abnehmer in Max Teske, der im zweiten Anlauf die Kugel im Netz unterbringen kann.
Nach dem Seitenwechsel kann Kausche wiederum das erste Zeichen setzen. Toni Weise setzt sich sehenswert auf der rechten Seite durch, seine Flanke kann der Drebkauer Torwart nur abklatschen, leider findet sich aber kein Abstauber für die SG. Aber auch die Gastgeber kommen etwas besser ins Spiel. Erneut ist es Matthias Branig, der nach einem Eckball zum Kopfball kommt, die Kugel jedoch über den Kasten befördert. Ein Einheit-Freistoss wird danach abgefangen, Toni Weise schaltet schnell und leitet den folgenden Konter ein. Trotz Überzahlsituation kommt sein finaler Pass leider nicht beim Mitspieler an. Anschließend kämpft sich Drebkau wieder in die Partie, nennenswerte Chancen, auch aus Freistössen und Ecken ergeben sich aber kaum.
Nach 60 Spielminuten zeigt sich ein eher ausgeglichenes Kräfteverhältnis. Die Angriffsbemühungen der Gastgeber werden von den Kauschern erfolgreich unterbunden, wobei diese ihrerseits nun immer mehr auf Kontermöglichkeiten lauern. Nach einem solchen schnellen Umschalten landet der Ball bei Max Teske, sein Drehschuss geht dabei knapp am Tor der Drebkauer vorbei. Eine unübersichtliche Situation kann anschließend von Kausche im eigenen 16er nicht geklärt werden, Drebkau kommt zum Abschluss, wobei der Ball aber auch hier weit übers Tor geht.
Anschließend macht es die Kausche-Elf dann besser. Wieder wird der Ball im Mittelfeld abgefangen, Teske leitet den nächsten Konter ein und passt auf den startenden Gründemann, der den herauseilenden Torwart bezwingt und abgeklärt zur 2:0 Führung aus Kauscher Sicht einschiebt. Kausche sucht nun die endgültige Entscheidung und wird noch einmal stärker. Wiederholt ist es Toni Weise, der sich gegen mehrere Drebkauer durchsetzt und diesmal präzise passen kann. Henry Gründemann erwischt jedoch die Kugel nicht voll, weshalb Drebkaus Kubale im Tor diesmal leichtes Spiel hat.
Eine Ecke für die Platzherren folgt und wird abgewehrt, ein Schuss aus der zweiten Reihe segelt über das Tor der Kauscher. Und wieder wird es für Drebkau durch einen Konter gefährlich: Gosdschan blockt einen Angriffsversuch und treibt den Ball über des Gegners Hälfte. Nach einem sehenswerten Dribbling schließt er jedoch etwas überhastet ab und verfehlt das Tor um mehrere Meter.
Einheit Drebkau kommt seinerseits noch zu einem Eckball, Neubert faustet hier etwas zu kurz und Drebkau setzt nach. Mit einer nun starken Parade kann der Kauscher Schlussmann aber die Situation entschärfen. Danach kommt es zu einer eher kuriosen Spielsituation: Ein Drebkauer Spieler bleibt nach einem Zweikampf am Boden liegen und die Kauscher spielen den Ball ins Aus, um eine eventuell notwendige Behandlung zu ermöglichen. Der folgende Drebkauer Einwurf geht zurück zu den Kauschern, Torwart Neubert zögert bei der Ballaufnahme und wird von Noel attackiert, der die Kugel zum 1:2 Anschlusstreffer ins leere Tor schiebt. Neubert und einige Kauscher reklamieren nun energisch, da sie den Ball sicher in den Händen des Torwarts gesehen haben wollen und somit ein Stürmerfoul ausmachten. Der Unparteiische entscheidet aber in der 88. Minute auf Tor für Drebkau. Nach dem nun folgenden Anstoß kommen beide Mannschaften noch jeweils zu einer Torraumszene, ohne dass sich eine wirkliche Chance ergibt.
In den ersten 45 Minuten war die SG Kausche die bessere Mannschaft und hätte mit etwas Glück auch höher führen können. In Halbzeit zwei beschränkten sich die Gäste weitestgehend aufs Kontern, erhöhten so auf 2:0 und kamen auch nach dem Gegentor nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis, weshalb der Sieg insgesamt verdient eingefahren wurde.
Am Samstag empfängt Kausche nun die Zweite Mannschaft von Borussia Welzow zum Nachholspiel des 7. Spieltages. Die Welzower rangieren derzeit auf Tabellenplatz 10 und mussten am Wochenende eine 4:0 Niederlage in Graustein hinnehmen. Anpfiff am 20.11.2010 ist um 13:00 Uhr, geleitet wird die Partie von Mathias Lehmann aus Cottbus.
Samstag, 06.11.2010, 14:00 Uhr, SG Kausche – BSV Tschernitz 0:2 (0:1)
Aufstellung:
Winkler – Glode, Weise T., Mrowka, Szerement St., - Gosdschan (ab 46. Teske), Gründemann, Schicktanz, Scholsching, – Szerement Sv. (ab 67. Krengel), Lincke
Tore:
30. Min. 0:1
78. Min. 0:2
SR: Tatan, Andreas (Cottbus), SRA Kausche: Geike, Rüdiger
Z.: 45
Fehlende Durchschlagskraft beschert Heimniederlage
Auch bei ihrer dritten Saisonniederlage gelang den Kauschern kein eigenes Tor, was letztendlich zum erneuten Scheitern führte. Nach der 0:1 Pausenführung der Gäste waren die Platzherren lange um den Ausgleich bemüht, ein Konter brachte kurz vor Schluss die endgültige Entscheidung.
Zunächst gab es im Kader zwei Veränderungen zur Vorwoche. Martin Winkler musste kurzfristig den erkrankten Neubert im Tor ersetzen, Sebastian Lincke stürmte von Beginn an, für ihn nahm Teske zunächst auf der Bank platz. Außerdem standen Mannschaftskapitän David Kowal und Mario Gregor wiederholt nicht zur Verfügung.
Mit Beginn der Partie zeigte sich, warum Tschernitz zu den derzeit besten Mannschaften der Staffel gehört. Auch wenn hochkarätige Chancen meist ausblieben, die Gäste attackierten früh, versuchten die Initiative zu übernehmen und dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Trotzdem hätte Kausche in der 3. Minute in Führung gehen müssen: In der Offensivbewegung setzt sich Schicktanz über die rechte Seite durch, flankt präzise vors Tor und findet mit Gründemann einen gut postierten Abnehmer. Dessen Kopfball verfehlt jedoch für alle überraschend das Tor um wenige Zentimeter. Der Torwart war in dieser Situation bereits geschlagen.
Wenige Minuten später sind es dann die Gäste, deren Bemühungen mit einer Torchance belohnt werden. Ein abgefälschter Distanzschuss setzt auf dem nassen Rasen auf, Winkler im Kauscher Kasten reagiert jedoch stark und klärt in höchster Not zur Ecke. Im Anschluss ist die SG Kausche wieder an der Reihe. Mrowka kann mit einem langen Ball aus der Abwehr heraus Schicktanz in Szene setzen, der seinerseits die Kugel beim Abschluss nicht voll erwischt und den Gästekeeper somit nicht in Bedrängnis bringen kann.
Nach 25 Minuten legt sich Gründemann den Ball aus knapp 30 Metern zum Freistoss zurecht. Gästekeeper Biedermann kann mit Mühe zunächst per Faustabwehr klären, Schicktanz setzt per Kopf nach, verfehlt aber leider den Kasten. Nach erneuter Balleroberung im Mittelfeld wird der Ball in den gegnerischen 16er geflankt, ein Abnehmer findet sich nicht.
Der BSV macht es in der Folge seinerseits besser. Beim Freistoss spekuliert die Kauscher Abwehr auf Abseits und stellt teilweise ihr Spiel ein, obwohl die Fahne unten und der Pfiff damit ausbleibt. Der Ball landet am langen Pfosten, kann zurück in den 5er geköpft werden und der Tschernitzer Stürmer verwandelt ungehindert per Kopf zum 0:1. Schlussmann Winkler sah sich in dieser Situation im 5-Meterraum gefoult, Schiri Tatan entschied aber auf Tor für Tschernitz. Und sofort versucht der Gast nachzusetzen, ein Schuss aus 25 Metern landet aber knapp neben dem Tor.
Die SG Kausche ist nun bemüht, ihre eigene Ordnung wieder zu finden und sich offensiv zu zeigen. So landet ein schnell ausgeführter Freistoss von Gosdschan bei Schicktanz, der den Ball behauptet und mit klugem Pass weiterleitet. Sven Szerement schüttelt seine Bewacher ab und kommt zum Schuss, der aber wieder, wenn auch nur knapp, neben dem Tor landet.
Nach der Halbzeitpause waren es dann erneut die Kauscher, die mit ihrer Spielweise zeigten, dass diese Partie für sie noch nicht abgeschrieben ist. Man erkämpfte sich eine Feldüberlegenheit und stoppte die Offensivbemühungen der Gäste erfolgreich. Klare Torchancen blieben zunächst aus, was sich zum Ende hin noch einmal rächen sollte.
Ein Schicktanz-Freistoss wird abgefälscht, dadurch kommt der Torwart noch an den Ball und kann klären. Der gleiche Spieler zieht aus 30 Metern ab, erneut ist der Torwart Sieger, auch wenn er nur mit Mühe und erst im Nachfassen klären kann. Aber Kausche läuft weiter an. Eine folgende Eckenstafette zeigt auch hier die Bemühungen, Zählbares ergibt sich nicht.
Die in Halbzeit eins oft zu tief stehende Kauscher Abwehr ist zu diesem Zeitpunkt, es sind noch etwa 25 Minuten zu gehen, meist bis zur Mittellinie aufgerückt. Immer wieder versucht die Elf von Trainer Steffen Weise die Gästeabwehr zu knacken - mit teils guten Aktionen, einen sehr gut aufgelegten Torwart Biedermann und teils auch mit etwas Glück kann der BSV Tschernitz dagegenhalten. Dieses Glück fehlt den Kauschern auch in dieser Szene: Scholsching setzt sich auf der rechten Seite durch und passt flach nach innen. Im 5-Meter-Raum sind es dann, abgesehen von den Abwehrspielern der Gäste, 3 Blau-Weiße, die gemeinschaftlich am Ball vorbeirutschen.
Gut zehn Minuten vor dem Ende passiert das, was der Fußball in solchen Situationen bereit hält. Ein Konter der Gäste führt zum 0:2 und entscheidet das Spiel endgültig. Vorausgegangen war allerdings eine Fehlentscheiddung von Schiedsrichter Tatan. Nach einem Schuss der Kauscher kann der Keeper aus Tschernitz den Ball über die Querlatte lenken. Selbst zum Erstaunen der Gäste entscheidet der Unparteiische auf Abstoß. Kausche diskutiert und Tschernitz führt schnell aus. Scholsching lässt seinem Gegenspieler somit viel zu viel Raum, Mrowka kann gegen 2 Angreifer nichts ausrichten und der heraneilende Krengel wird auch noch überlupft. Danach schiebt Kowalick den Ball an Winkler vorbei und markiert mit einer der wenigen Gästechancen das 0:2. Zuvor war lediglich noch ein Abseitstor der Tschernitzer zu verzeichnen, welches der an diesem Tag teilweise überforderte Schiedsrichter aber zu Recht aberkannte.
In der Summe gelang es Kausche nicht, einen eigenen Treffer zu erzielen, der der Partie zu jedem Zeitpunkt einen anderen Verlauf beschert hätte. Die Gäste konnten dies ihrerseits gut ausnutzen und wandelten ihre Chancen dafür in Tore um, auf die es im Fußball ankommt.
Im bevorstehenden Derby am nächsten Samstag gegen Drebkau II wird die SG Kausche nun alles geben müssen, um weitere Punkte einzufahren. Die Reserve der Einheit-Elf belegt mit 19 Punkten einen guten vierten Tabellenplatz und hat ihre letzten 4 Partien gewonnen. Anstoß in Drebkau ist am 13.11.2010 bereits um 12:00 Uhr, geleitet wird die Partie von Detlef Wergula (Cottbus).
Samstag, 30.10.2010, 14:00 Uhr, SSV Schwarze Pumpe/Terpe - SG Kausche 2:4 (1:4)
Aufstellung:
Neubert – Glode, Weise, Mrowka (ab 70. Paulick), Szerement St., - Gosdschan, Gründemann, Schicktanz, Scholsching (ab 83. Raunick) – Szerement Sv. (ab 30. Krengel), Teske
Tore:
10. Min. 0:1 Teske
16. Min. 0:2 Scholsching
19. Min. 0:3 Schicktanz
21. Min. 1:3
44. Min. 1:4 Krengel
57. Min. 2:4
SR: Lieschke, Sandro (Felixsee), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 15
Glanzloser aber verdienter Auswärtssieg
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge hatten sich die Kauscher in Schwarze Pumpe viel vorgenommen. Durch die Abwesenheiten bzw. Verletzungen von Kowal, Lincke und Gregor wurde Toni Weise auf die Liberoposition eingesetzt, im Sturm begann Sven Szerement nach überstandener Verletzungspause.
Die ersten 10 Minuten der Partie gestalteten sich kampfbetont, wobei den Gästen aus Kausche zu Recht einige Freistöße mehr zugesprochen wurden. Beide Mannschaften versuchten sich in ersten Offensivaktionen, im Ergebnis jedoch ohne nennenswerte Möglichkeiten.
Dann aber verlängert Schicktanz einen Eckball, Teske ist zur Stelle und verwandelt per Direktabnahme zum 0:1. Nach dem Führungstreffer agiert Kausche sicherer und sucht weiter seine Möglichkeiten. Über die rechte Seite setzt sich Scholsching gut durch, seine weite Flanke entwickelt sich zum Torschuss. Der SSV-Torwart Kossack ist hier chancenlos und muss mit ansehen, wie der Ball links oben in den Maschen landet. Die Gäste führen 0:2.
Nur 3 Minuten später schlägt Scholsching einen Freistoß nach innen, Stefan Schicktanz reagiert am schnellsten und erhöht per Kopf auf 0:3.
Dass selbst die Gästemannschaft von ihren eigenen Blitztoren und der deutlichen Führung zu diesem Zeitpunkt etwas überrascht war, zeigte sich im folgenden: in zentraler Position geht ein Zweikampf verloren und der Stürmer kann ohne weitere große Gegenwehr aus 18 Metern auf 1:3 verkürzen. Neubert kann bei diesem Sonntagsschuss nicht mehr eingreifen. Obwohl Kausche auch mit einer 2-Tore-Führung immer noch alles in der Hand haben sollte, ergeben sich Nervositäten nach dem Gegentreffer. Auf der rechten Seite wird Mrowka überlaufen, die anschließende Flanke will Glode abwehren und trifft dabei die Querlatte des eigenen Tores. Hier hat Kausche Glück, dass Schwarze Pumpe/Terpe nicht weiter verkürzt. Nun sind die Gäste wieder wachgerüttelt und agieren auch ihrerseits konsequenter in der Abwehr und kurbeln das Spiel nach vorne an.
In Minute 30 verlässt Sven Szerement den Platz und Ingo Krengel ersetzt ihn im Angriff. Nach seiner langen Verletzungspause handelte es sich bei Sven aber überwiegend um eine Vorsichtsmaßnahme.
Nach dieser Unterbrechung ist die SG aus Kausche wieder am Drücker. Scholsching flankt platziert nach innen, Schicktanz verfehlt den Kasten denkbar knapp. Kurz vor der Pause ist es dann aber Stefan Schicktanz, der sich mit einem Sololauf durchs Mittelfeld der Gastgeber kämpft. Uneigennützig legt er auf Krengel ab, der mit dem Halbzeitpfiff auf 1:4 aus Kauscher Sicht erhöht.
Nach Wiederanpfiff sind es die Gastgeber, die trotzt des Rückstandes weiterhin ihre Chancen suchen. So kann Gosdschan in der 57. Minute seinen Gegenspieler nicht am Flanken hindern, Mrowka steht zu weit vom Stürmer weg, will den Ball noch klären, rutscht aber ins Leere. Die Hausherren verkürzen auf 2:4.
In der Folge kommen die Gäste wieder besser ins Spiel, ohne jedoch Kombinationen aus dem Fußballlehrbuch zu zeigen. Eine Standardsituation muss somit herhalten, um wieder Gefahr zu erzeugen. Gosdschan zirkelt einen Freistoß über die Mauer, die Kugel rauscht aber knapp über das Tor. Und Kausche setzt nun nach. Gosdschan spielt Krengel mustergültig frei, der dann im 16er zu Boden geht. Ein in dieser Situation von einigen Kauschern geforderter Strafstoss wäre wohl aber etwas geschmeichelt gewesen.
Auf der Gegenseite bringt der SSV einen Eckball in den 16er der SG Kausche, nach einem endlos scheinenden Gewühl kann der Ball irgendwie geklärt werden. Eine Viertelstunde vor Schluss wirft Schwarze Pumpe/Terpe nochmals alles nach vorn, woraus sich Kontergelegenheiten für die Gäste ergeben. Ein an der Mittellinie abgefangener Ball wird somit schnell nach vorne gespielt, mustergültig in den Rücken der Abwehr gepasst, wo aber 3 Kauscher am Ball vorbeirutschen. Henry Gründemann versucht es sofort aus der Distanz und verfehlt das Tor.
Aber auch die Gastgeberelf erkämpft sich noch Torgelegenheiten. In Minute 84. kann Weise nach einem Missverständnis in seiner Abwehr in höchster Not klären, sein Gegenspieler verletzt sich bei diesem fairen aber harten Pressschlag. Ein Freistoß landet in der Mauer der Kauscher, ein weiterer verfehlt das Tor um mehrere Meter.
In den Schlussminuten kann sich Kausche noch einmal befreien – Gosdschan setzt sich auf der linken Seite durch und flankt nach innen – die Kugel geht jedoch an Angriff- und Abwehrspieler vorbei. Nach einem Freistoß der Gastgeber kann Stefan Szerement per weitem Kopfball den eingewechselten Paulick bedienen, der sich gut gegen seinen Bewacher behauptet. Letztendlich kann der Torwart aber zum Einwurf klären, bevor der Unparteiische das Spiel abpfeift.
Auch wenn die SG Kausche bei diesem Auswärtssieg nicht über 90 Minuten glänzte, sollte man den Schwung und das Positive mit in die nächste schwere Aufgabe nehmen. Am Samstag empfangen die Kauscher den BSV Tschernitz, der punktgleich mit Kausche (aktuell Platz 4) auf Platz 3 der Tabelle steht. Anpfiff ist um 14:00 Uhr, als Schiedsrichter wurde Andreas Tatan angesetzt.
Samstag, 23.10.2010, 14:00 Uhr, SG Kausche – SG Graustein 0:1 (0:0)
Aufstellung:
Neubert – Glode (ab 81. Jahns), Kowal, Mrowka, Szerement St. (ab 79. Gregor), - Gosdschan, Schicktanz, Weise (ab 43. Teske), Scholsching - Gründemann, Lincke
Tore:
47. Min. 0:1 (Eigentor Glode)
SR: Weise, Steffen (Drebkau), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 40
Kausche schießt das einzige Tor und verliert das Spiel
Eine kampfbetonte Partie endet für die SG Kausche unglücklich mit 0:1 Das nicht alltägliche Eigentor passte am Samstag dabei sogar irgendwie ins Gesamtbild eines kuriosen Nachmittags.
Zunächst konnte das Spiel erst mit gut 30-minütiger Verspätung angepfiffen werden, da Schiedsrichter Lönnig nicht anreiste und sich die Verantwortlichen daraufhin auf Steffen Weise als Referee einigten. Gegenüber der letzten Woche gab es auf Seiten der Kauscher nur eine Veränderung in der Startelf: Sebastian Lincke stürmte von Beginn an und ersetzte zunächst Max Teske.
Die Gäste aus Graustein begannen durchaus engagiert und beeindruckten durch Härte, die an diesem Tag mehrmals von Schiedsrichter Weise unterbunden werden musste. Dennoch erkämpfte sich Kausche einige Möglichkeiten, die vielen Freistöße blieben aber leider ungenutzt. Bereits in der dritten Spielminute wird ein solcher Freistoß vom Gästekeeper abgewehrt, der Nachschuss von Toni Weise wird zur Ecke abgefälscht. Drei Minuten später ein ähnliches Bild, Kowal tritt einen Freistoß, Toni Weise verlängert und setzt somit Lincke gut in Szene. Sein Kopfball landet aber direkt in den Armen des Torwarts.
Gosdschan kann zur Ecke klären
Im Gegenzug agiert Kausche im Mittelfeld viel zu passiv und ein Grausteiner Spieler marschiert ungehindert in Richtung Tor. Sein Querpass durch den 16er kann von Kowal mit Mühe abgefangen werden. Mitte der ersten Halbzeit entwickelt sich eine Partie, in denen Torraumszenen auf beiden Seiten Mangelware sind. Zahlreiche Freistöße für die SG Kausche prägen weiterhin das Bild. Scholsching bringt so den Ball in den Strafraum, der Kopfball von Schicktanz trifft aber nur den Gegenspieler. Nach 30 Minuten setzt sicht Toni Weise einmal energisch bis zum Tor durch, kommt aber nicht zum Abschluss. Auf der anderen Seite bringt Graustein den ruhenden Ball vors Tor und ein Stürmer kann ungehindert köpfen. Mit einer Glanztat bewahrt Neubert seine Mannschaft vor den Rückstand und kann zur Ecke klären.
Graustein wehrt erfolgreich ab
Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann eine Schrecksekunde: Toni Weise wird wiederholt von den Beinen geholt, was für ihn leider im Krankenhaus endete. Inzwischen gibt es aber Entwarnung, da sich seine Verletzung als nicht so schwer herausstellte, wie zunächst befürchtet werden musste.
Zu Beginn der Halbzeit zwei sah man den Kauschern an, dass sie von Weises Verletzung noch immer geschockt waren. Und so dauert es nur 2 Minuten, bis es das erste Durcheinander im eigenen 16er gibt. Nach einem Graustein-Freistoß verliert Kowal das Kopfballduell, wodurch die Kugel beim gegnerischen Stürmer landet. Glode will für Kausche klären und versucht dies mit einem Befreiungsschlag. Aus Nahdistanz befördert er den Ball jedoch voller Wucht ins eigene Netz und bringt Graustein so in Führung, die bis zum Abpfiff halten sollte.
In der Folge kann sich Kausche kaum noch befreien und ist überwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt. Schicktanz setzt sich noch einmal im Mittelfeld durch und marschiert in Richtung Tor, um den mitgelaufenen Gründemann zu bedienen. Dessen Schuss landet jedoch knapp übers Gebälk.
Die Gäste aus Graustein kommen noch einmal gefährlich vors Kauscher Tor. Der Stürmer prallt mit Torwart Neubert zusammen und der Ball landet im Netz. Vorher hatte der Schiedsrichter jedoch ein Foul an Neubert gepfiffen, so dass es Freistoß für die SG Kausche gab. Weitere nennenswerten Chancen erspielen sich auch die Grausteiner nicht mehr, verstehen es aber die Kauscher zu beschäftigen und diktieren weiter das Spielgeschehen. Leider müssen im Verlauf auch noch Stefan Szerement und Sandro Glode verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ein Spielfluss auf Seiten der Gastgeber kommt aber auch mit den frischen Kräften bis zum Abpfiff nicht wirklich zustande.
Sicherlich agierte die SG Kausche in diesem Spiel viel zu passiv und ideenlos. Dennoch ist festzuhalten, dass in einigen Situationen das nötige Glück gefehlt hat und die, teilweise auch äußeren Gesamtumstände ihren Teil zum Scheitern beitrugen. Am Wichtigsten wird nun vor allem sein, dass die verletzten Spieler bis zum Wochenende wieder fit werden. Am Samstag geht es zum SSV Schwarze Pumpe/Terpe, der Punktgleich nur einen Platz in der Tabelle hinter Kausche auf Rang 6 zu finden ist. Anpfiff wird um 14:00 Uhr sein, als Schiedsrichter ist Sandro Lieschke (Felixsee) angesetzt.
Samstag, 16.10.2010, 14:00 Uhr, Grün-Weiß Friedrichshain – SG Kausche 3:0 (0:0)
Aufstellung:
Neubert - Glode, Kowal, Mrowka, Szerement St., - Gosdschan, Gründemann (ab 64. Lincke), Weise, Scholsching - Schicktanz, Teske (ab 78. Gregor)
Tore:
73. Min. 1:0
81. Min. 2:0
90. +2 Min. 3:0
SR: Möbus, Detlef (Forst), SRA Kausche: Rehn, Ronny
Z.: 40
Erste Saisonniederlage fällt zu hoch aus
Nach 3-wöchiger Pflichtspielpause reiste die SG Kausche am Samstag zum Tabellenzweiten BSV Grün-Weiß Friedrichshain. Der Gastgeber, vor der Partie nur 2 Punkte weniger auf dem Konto als die Kauscher, ist als Absteiger aus der 1. Kreisklasse sicherlich einer der Staffelfavoriten und sollte die Siegesserie des bisherigen Tabellenführers beenden.
Co-Trainer Andreas Raunick, der an diesem Spieltag für die Mannschaft verantwortlich zeichnete, konnte personell aus dem Vollen schöpfen und hatte alle Stammkräfte an Bord. Henry Gründemann rückte nach seiner langen Verletzungspause erstmalig in die Startelf, dafür delegierte der Trainer Schicktanz in den Sturm und Lincke nahm zunächst auf der Bank Platz.
Auf einem sehr schwer bespielbaren und tiefen Platz begann eine Phase des Abtastens, die insgesamt 45 Minuten andauerte. Die Partie war zunächst auf beiden Seiten von Respekt und Vorsicht geprägt, weshalb sich ein eher unansehnlicheres Spiel entwickelte. Nach 3 Minuten wagt Friedrichshain den ersten Angriffsversuch, der Ball geht aber weit am Tor von Neubert vorbei. Auf der anderen Seite wird Szerement von Weise in Szene gesetzt, der aufgerückte Kauscher Vorstopper köpft die Kugel direkt in die Arme des Torwarts. Eine Teske-Flanke wehrt der Keeper ab und der Ball landet erneut auf Szerement´s Kopf und von dort im Toraus. Nach einer halben Stunde Spielzeit schiebt dann der Gastgeber aus 20 Metern einen Freistoß ebenfalls am Kasten vorbei. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wagt sich Kausche dann wieder etwas nach vorn und wird nach einem Ballverlust blitzschnell ausgekontert. Torwart Mike Neubert reagiert goldrichtig, eilt heraus und lenkt einen Heber entscheidend um, so dass der mitgelaufene Glode zur Ecke klären kann. Nach dieser einzigen wirklichen Torchance geht es in die Kabinen.
In der Pause scheint vor allem der Kauscher Trainer Raunick die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine unveränderte Elf diktierte die ersten Minuten nach Wiederanpfiff. Zunächst flankt Gosdschan von links in den 16er, Schicktanz glänzt mit seiner Ballannahme, vertändelt aber im Anschluss den Ball, holt sich selbigen sofort wieder und schiebt ihn dann aus 5 Metern am Tor vorbei. Beim nächsten Angriff prallt die Kugel zurück auf Weise, sein straffer Schuss aus ca. 18 Meter geht knapp über das Gebälk von Torwart Schuffenhauer. In Minute 55 kann sich Friedrichshain dann erstmalig wieder etwas befreien und kombiniert sehenswert bis vor das Kauscher Tor. Aus halblinker Position schlänzt der Stürmer den Ball an der Verteidigung vorbei, Torwart Neubert hätte wohl hier keine Abwehrchance gehabt. Allerdings geht auch dieser Schuss knapp über das Tor.
Erneut sind es nun die Gäste aus Kausche, die versuchen das Spiel für sich zu entscheiden. Henry Gründemann fasst sich ein Herz und zieht aus 35 Metern ab und knapp neben das Tor. Fünf Minuten später, wir sind in der 60. Spielminute, spielt Weise seine Gegenspieler im Mittelfeld schwindlig und schiebt nach rechts außen auf Scholsching. Dieser flankt von der Grundlinie aus in den Strafraum, wo Schicktanz den Torwart per Direktabnahme anschießt und im Nachsetzen die Kugel erneut über das Tor befördert. Zu diesem Zeitpunkt lag die Gästeführung förmlich in der Luft. Und noch einmal ist es Weise, der kurz vor der Strafraumgrenze zum Schuss kommt, diesmal aber deutlich verzieht.
Aus den vielen Kauscher Chancen ergab sich nichts Zählbares
Die Platzherren von Grün-Weiß Friedrichshain geben Kausche in den folgenden Minuten eine Lehrstunde im Fach Effektivität. Mrowka wird ballführend in der eigenen Hälfte angegriffen und von hinten zu Fall gebracht. Nach dem ausbleibenden Pfiff diskutiert er, anstatt weiterzuspielen. Der Friedrichshainer Stürmer lässt Neubert keine Chance und trifft zur 1:0 Führung. Die Gäste sind nach dem Gegentor offensichtlich geschockt und bringen in der Folge keine nennenswerten Aktionen zustande. So ist es in Minute 81 erneut den Grün-Weißen vorbehalten, zu jubeln. Ein aus dem Halbfeld getretener Freistoß wird unterschätzt. Ein Friedrichshainer kann so von der Strafraumgrenze unbedrängt nach innen schieben und der Stürmer darf sich die Torecke aussuchen.
Viel zu spät wachen nun die Kauscher wieder auf und versuchen in den verbleibenden Spielminuten wenigstens noch einen Punkt zu erzwingen. Toni Weise setzt sich mit einer Energieleistung am gegnerischen 16er durch, nach einer Finte kann er aus 10 Metern unbedrängt abziehen und trifft leider nur den Torwart – der eingewechselte Lincke setzt nach, diesmal kann der Keeper den Ball festhalten. Kowal, der indes in den Angriff der Kauscher aufgerückt ist, bringt noch einmal Unordnung in die Abwehr der Gastgeber. Sebastian Lincke kommt so erneut an den Ball, aber auch diesmal verfehlt sein Abschluss das Ziel, wenn auch nur knapp. Bereits in der zweiten Minute der Nachspielzeit angekommen, ist es ein langer Abstoß der Friedrichhainer, den zunächst Szerement mit dem Kopf nicht erreicht – Mrowka, der insgesamt nicht seinen besten Tag erwischt hatte, bleibt daraufhin ohne jede Reaktion. Der herauseilende Neubert kommt noch an den Ball, schießt aber unglücklich den Stürmer an, welcher nun zum 3:0 Endstand ins leere Tor einschiebt.
Nach Beurteilung des gesamten Spiels und vor allem der zweiten Halbzeit bleibt festzuhalten, dass das Ergebnis deutlich zu hoch ausgefallen ist. Einen Punkt hätten sich die Kauscher verdient gehabt, was aber letztendlich durch vergebene Chancen in den eigenen Druckphasen und individuellen, teils haarsträubenden Fehlern im Abwehrverhalten in diesen 90 Minuten nicht möglich war.
Die Mannschaft wird sich nun intensiv auf den nächsten Gegner vorbereiten, um am kommenden Wochenende wieder zu punkten. Am Samstag um 14 Uhr empfängt Kausche die SG aus Graustein, die ebenfalls gut in die Saison gestartet ist und nun hinter Friedrichshain Tabellenzweiter ist. Als Schiedsrichter ist Ingo Lönnig (Spremberg) angesetzt.
Sonntag, 26.09.2010, 13:00 Uhr, SG Kausche – Klein Gaglow III 4:1 (3:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka (ab 80. Min. Krengel), Kowal, Glode, Szerement St. - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Gosdschan (ab 75. Min. Gründemann) – Teske, Lincke (ab 86. Jahns)
Tore:
07. Min. 1:0 Weise
29. Min. 2:0 Lincke
34. Min. 3:0 Teske
45. Min. 3:1 Schütze
69. Min. 4:1 Szerement St.
Z.: 15
SR: Lenk, Ronald (Spremberg), SRA Kausche: Rehn, Ronny

Mit mannschaftlicher Geschlossenheit zum Sieg
Nach einem Feuerwehrstart der Kauscher wurde Klein Gaglow frühzeitig der Schneid abgekauft. Insbesondere der erste Durchgang sah eine konzentriert zu Werke gehende Kauscher Truppe, die bei effektiver Chancenverwertung diesmal auch schöne Tore erzielen konnte. Erst im zweiten Durchgang ging dann langsam das Tempo nach unten; Kausche verwaltete die Führung zunächst sicher, um dann doch noch einen Treffer nachlegen zu können.
Doch bevor es überhaupt losgehen konnte, hatten die Verantwortlichen beider Vereine alle Hände voll zu tun und vor allem die Telefonhörer in der Hand. Der Dauerregen hatte das Klein Gaglower Spielfeld unbespielbar gemacht und nun drohte der Ausfall der Partie. Dank großer Flexibilität auf beiden Seiten wurde kurzerhand der Spielort gedreht und nach kurzer Vorbereitungszeit Kausche zur Spielstätte gemacht. Ein Dank gilt hierfür allen unmittelbar Beteiligten und letztendlich auch dem Schiedsrichter und den Spielern für diese Aktion!

Zum Spielverlauf: Bereits in der 6. Minute setzte Glode mit gutem Zuspiel Teske in Szene, der auch sofort mit straffem Schuss abzieht. Der Torwart kann noch zur Ecke parieren.
Eine Minute später ist es Schicktanz, der erst 3 Gaglower stehen lässt und dann nur noch per Foulspiel im Strafraum am Abschluss gehindert werden kann. Zum nun fälligen Strafstoß schnappt sich Toni Weise das Leder und verwandelt sicher zur 1:0 Führung.
Nach 23 Minuten sieht Kowal, dass Klein Gaglows Keeper zu weit vor seinem Kasten steht. Sein 40-Meter-Schuss streicht denkbar knapp übers Gebälk. Hier hätte der Torwart nicht mehr eingreifen können.
In der 27. Minute kommen die Gäste dann ihrerseits zur ersten, allerdings auch hochkarätigen, Torchance. Nach einem Eckball köpft Rabes unbedrängt über Neuberts Tor. Gleich darauf wird es erneut brenzlig: nach einer scharf hereingebrachten Flanke schlittert Böhme im Kauscher 5-Meter-Raum haarscharf am Ball vorbei.
Kausche kann aber entsprechend antworten und seinerseits mit eigenen Offensivaktionen gezielte und schnell ausgeführte Angriffe vortragen und so die Führung ausbauen. Lincke schafft es in der 29. Minute nach einem passgenauen Schicktanz-Zuspiel seinen Verfolger abzuschütteln und aus vollem Lauf heraus Klein Gaglows Schlussmann zu überwinden. Mit seinem ersten Saisontreffer markiert er so das 2:0.

Und Klein Gaglow hat sich noch gar nicht recht erholt, als wiederum Lincke im 16er erst den Torwart umkurvt und dann den Ball nach innen bringen kann. Dort wartet bereits sein Sturmpartner Teske und schiebt zum 3:0 ein; bereits sein 4. Saisontor!
Erst in der 38. Minute können die Gäste wieder torgefährlich werden. Energisch setzen sie Kausches Abwehr unter Druck und gelangen zum Abschluss. Neubert kann hier aber sicher parieren. Kurz vor dem Pausenpfiff reagiert Kausches Schlussmann dann jedoch etwas unglücklich, als er einen flach getretenen Ball nicht festhalten kann und somit für Schütze zum 3:1 Anschlusstreffer auflegt.
Die zweiten 45 Minuten konnten dann nicht mehr ganz an das Niveau des ersten Durchganges heranreichen. Die Spielerwechsel (beide Mannschaften nutzten ihr volles Kontingent aus) nahmen der Partie doch etwas den Fluss. Zudem hatten sich die Teams aufeinander eingestellt und Klein Gaglow fiel nur noch dadurch auf, dass sie wiederholt knappe, aber richtig entschiedene Abseitssituationen reklamierten.
In der 69. Minute brachte dann Gosdschan einen Freistoß gefühlvoll aus dem linken Halbfeld vors Tor. Stefan Szerement lief in die Vorlage hinein und verwandelte per Kopf zum 4:1 Endstand.
Aus Kauscher Sicht gab es im Anschluss noch eine weitere erfreuliche Aktion. Nach sehr langer Verletzungspause gelangte Henry Gründemann zu seinem Comeback. Henry wird ab sofort wieder um einen Platz in der Startelf kämpfen und so die Breite in Kausches Kader weiter erhöhen.
Kurz vor Abpfiff der von beiden Seiten äußerst fair geführten Begegnung hätte Teske beinahe eine tolle Kombination von Schicktanz und Weise erfolgreich zum 5:1 abschließen können. Doch Lück im Gästetor parierte großartig. Der Treffer wäre dann vielleicht doch etwas zu viel des Guten gewesen.
Nun wird Kausche in eine zweiwöchige Spielpause gehen, bevor dann am Samstag, den 16. Oktober um 14 Uhr das Auswärtsspiel beim Staffelfavoriten Friedrichshain auf dem Programm steht. Schiedsrichter wird Robert Blaskow aus Spremberg sein.
Samstag, 18.09.2010, 15:00 Uhr, SG Kausche - SV Leuthen/Oßnig II 2:1 (0:0)
Aufstellung:
Neubert – Glode, Kowal, Krengel, Szerement St. - Scholsching, Weise T., Teske (ab 81.
Min. Raunick), Gosdschan (ab 87. Min. Paulick) – Gregor, Lincke
Tore:
57. Min. 1:0 Teske
78. Min. 2:0 Gosdschan
85. Min. 2:1 Görke
Z.: 30
SR: Kähsler, Andre (Cottbus); SRA Kausche: Rehn, Ronny 
Schlecht gespielt und doch gewonnen
Gleich auf 3 Positionen musste Trainer Steffen Weise die Mannschaft im Vergleich zum 4:1 Sieg gegen den SC Spremberg II aus der Vorwoche verändern. Durch die Abwesenheiten von Steffen Mrowka und Stefan Schicktanz sowie das verletzungsbedingte Fehlen von Sven Szerement rückten Ingo Krengel, Elia Gosdschan und Mario Gregor in die Startformation. Um aber eines vorwegzunehmen – allein an diesen Spielern das teilweise zerfahrene Kauscher Spiel festzumachen, wäre falsch! Vielmehr waren es mangelnde Konzentration und - zumindest in der ersten Hälfte – viel zu großer Respekt vor den Leuthener Spielern, die die Mannschaft an diesem Tag hemmte. Was dennoch erfreulich stimmt ist, dass die Mannschaft auch in einem solchen Spiel in der Lage ist, Torchancen zu generieren um schlussendlich 3 weitere Zähler auf der Habenseite zu verbuchen.

Das Leuthener Team begann selbstbewusst und hatte schon nach 10 Minuten die frühe Führung auf dem Fuß: ein Stürmer überläuft Glode und Kowal und dringt anschließend in den Strafraum ein. Statt von dort jedoch in den Rückraum auf den freien mitgelaufenen Mannschaftskameraden abzulegen entschließt er sich für einen alleinigen Abschluss. Neubert im Tor reagiert bei seiner Fußabwehr jedoch großartig und hält Kausche damit in der Partie.

Die nächste halbe Stunde geschieht dann von 2 Fernschüssen abgesehen, aus Kauscher Sicht recht wenig. Teske und Weise scheitern jeweils knapp – der eine weil zu ungenau, der andere weil Leuthens Keeper auf der Hut war.
Kurz vor der Halbzeit kann Leuthen dann eine weitere Großchance herausspielen. Diesmal wird nach einem Vorstoß auf die Grundlinie der Ball zurückgelegt, der überhastete Abschluss geht jedoch deutlich über den Kauscher Kasten hinweg.
In der Halbzeit werden wohl einige Fehler angesprochen worden sein, jedenfalls zeigte sich der Gastgeber nach dem Seitenwechsel deutlich zielstrebiger als zuvor. Einen satten Freistoß von Weise kann Leuthens Schlussmann nur nach vorn abklatschen, leider kommt es nicht zum Nachschuss, da kein Spieler weit genug aufgerückt war. Dies wird jedoch eine Art Weckruf gewesen sein, denn nun wollte Kausche das Spiel ganz an sich reißen.

In der 57. Minute war es schließlich Max Teske vorbehalten, bei seinem nicht allzu scharfen Linksschuss den Keeper auf dem falschen Bein zu erwischen. Und so musste dieser zusehen, wie der Ball in sein Netz hineintrudelte.
10 Minuten darauf dribbelte Toni Weise in Leuthens Strafraum hinein und wurde dort durch Foulspiel gestoppt. Sebastian Lincke packte sich das Leder zum fälligen Strafstoß – und vergab den Ausbau der Führung! Matthias Scholsching hatte zwar versucht, den abgeklatschten Elfmeter im Nachschuss doch noch zu veredeln, doch landete sein Schuss weit neben dem Tor.
So musste ein Leuthener Torwartfehler für das 2:0 herhalten. Nachdem er einen weiteren Scholsching-Schuss nicht festhalten konnte staubte Elia Gosdschan nach energischem Einsatz ab.

Als alle Kauscher bereits den Schlusspfiff herbeisehnten, nutzte Sven Görke eine Unachtsamkeit Neuberts aus und lupfte über diesen hinweg den Ball zum Anschlusstreffer. Die restliche Spieldauer versuchte Leuthen zwar den Ausgleich zu erzwingen, doch blieb es lediglich beim Bemühen.
Am Sonntag, den 26.09. wird Kausche bei Klein Gaglow III antreten. Gaglow konnte sich am zurückliegenden Spieltag beim 1:2 Auswärtserfolg in Schorbus II die 3 Punkte sichern und liegt nach erst 3 absolvierten Spielen auf einem guten 5. Tabellenplatz. Schiedsrichter der Begegnung wird Kai-Uwe Beitz aus Spremberg sein.
Samstag, 11.09.2010, 15:00 Uhr, SG Kausche - SC Spremberg II 4:1 (2:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Kowal, Glode, Szerement St. - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Teske – Szerement Sv. (ab 21. Min. Gregor), Lincke (ab 88. Min. Paulick)
Tore:
14. Min. 0:1 Gank, Henry
18. Min. 1:1 Szerement, Sven
32. Min. 2:1 Schicktanz, Stefan
55. Min. 3:1 Szerement, Stefan
90. Min. 4:1 Schicktanz, Stefan
Z.: 40
SR: Drogelin, Philipp (Briesen); SRA Kausche: Rehn, Ronny

Verdienter Heimsieg
Den bisher schwersten Gang dieser Serie hatte Kausche am zurückliegenden Wochenende zu absolvieren: mit dem SC Spremberg II gab eine junge und engagiert aufspielende Mannschaft ihre Visitenkarte ab.
Nach reichlich Geplänkel aus der Anfangsphase waren es auch die Gäste, die zur ersten Tormöglichkeit kamen: nach einem Eckball standen gleich 2 Spremberger am langen Pfosten frei, der folgende Kopfballversuch ging jedoch deutlich daneben.

Besser wusste es dann Gank in der 14. Minute zu machen. Nach einem Ballverlust Mrowkas kurz hinter der Mittellinie schaltete man schnell auf Konter und die in Unterzahl agierende Abwehr inklusive Neubert im Tor vermochte seinen Schuss ins lange Eck nicht mehr zu verhindern.
Zum Glück fand Kausche bereits 4 Minuten später die richtige Antwort. Sven Szerement, nach seinem Comeback aus der Vorwoche zum ersten mal in der Startelf aufgeboten war es, der nach klugem Schicktanz-Zuspiel per Heber den Ausgleich markieren konnte.

Leider konnte er direkt im Anschluss das Spiel verletzungsbedingt (ohne Einwirkung des Gegners) nicht mehr fortsetzten, für ihn kam Gregor in die Partie. Wünschen wir Sven nun eine schnelle Genesung!
Jetzt aber wollte Kausche mehr und mit steigenden Spielanteilen nahm auch die Torgefahr zu. Nach einem von Kowal getretenen Freistoß stieg Schicktanz beim Kopfball am höchsten – Sprembergs Keeper parierte diese Chance jedoch zur Ecke.

Schicktanz war es dennoch vorbehalten, in der 32. Minute nach einem Eckball per Drehschuss die verdiente Führung zu erzielen.
Kurz vor dem Pausenpfiff gab es eine weitere tolle Parade des Spremberger Schlussmannes zu bestaunen, denn einen satten Lincke-Schuss konnte er abermals großartig zur Ecke abwehren.

Somit konnte Kausche nach anfänglichen Problemen im defensiven Verhalten gegen die agilen und kampfstarken Gäste dennoch mit einer ordentlichen Leistung in die Kabine gehen.

In den zweiten 45 Minuten wurde dann den zahlreichen Zuschauern solider und gut anzuschauender Kreisklassen-Fußball geboten. Wiederholter Szenenapplaus des treuen Anhangs unterstrich dies.
10 Minuten nach Wiederbeginn schaffte dann Stefan Szerement nach einem von Scholsching getretenen Freistoß per Kopf aus vollem Lauf heraus die beruhigende 3:1 Führung.

Wenn man der Mannschaft in der verbleibenden Spielzeit überhaupt noch einen Vorwurf machen konnte, so war es abermals das Auslassen bester Torgelegenheiten. Kausches Torwart Neubert musste an diesem Nachmittag ab diesem Zeitpunkt nur noch gelegentlich in die Partie eingreifen – zu deutlich hatte man nun Spremberg im Griff.

Als sich die Gäste dann in der 66. Minute mit Gelb/Rot auch noch dezimierten, hatte Kausche das Spiel faktisch für sich entschieden. Diverse Konter und Torschüsse blieben dennoch ohne Erfolg, weil es entweder am genauen letzten Pass haperte oder das Tor nicht getroffen wurde. So blieben weitere Großchancen von Lincke, Teske und Weise ungenutzt.
Erst unmittelbar vor dem Schlusspfiff konnte Glode mit klugem Pass in den Rücken der Spremberger Abwehr Schicktanz auf die Reise schicken. Der ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte eiskalt zum 4:1 Endstand.

Nun kommt es zum nächsten Derby innerhalb von nur 14 Tagen. Am kommenden Samstag ist die außerordentlich gut in die Saison gestartete zweite Mannschaft des SV Leuthen/Oßnig zu Gast. Kausche konnte dieses Team zuletzt anlässlich des Sportfestturnieres am 1. August mit 3:2 bezwingen. Jetzt gilt es, das Resultat auch im Punktspiel zu bestätigen.
Als Schiedsrichter wird Andre Kähsler aus Cottbus amtieren.
Sonntag, 05.09.2010, 13:00 Uhr, SG B/W Schorbus II – SG Kausche 0:4 (0:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka (ab 85. Min. Krengel), Kowal, Glode, Szerement St. - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Gosdschan (ab 70. Szerement Sv.) – Teske (ab 80. Min. Paulick), Lincke
Tore:
12. Min. 0:1 Scholsching
55. Min. 0:2 Teske
65. Min. 0:3 Gosdschan
80. Min. 0:4 Teske
Z.: 30
SR: Leege, Rainer (Cottbus), SRA Kausche: Rehn, Ronny

Klarer Auswärtserfolg
Einen deutlichen Sieg brachte Kausches Mannschaft von der Auswärtspartie bei Schorbus II mit. Fast über die gesamte Spielzeit hinweg erarbeitete man sich Feldüberlegenheit und hätte durchaus auch höher gewinnen können.

Vom Anpfiff weg übernahm Kausche die Initiative und hatte bereits nach 2 Minuten zweimal den Torschrei auf den Lippen: doch Max Teske ließ beide Möglichkeiten ungenutzt liegen. Nach 12 Minuten brachte Toni Weise einen platzierten Fernschuss vors Gästetor und Schorbus’ Keeper konnte diesen nur nach vorn abklatschen. Matthias Scholsching schaltete am schnellsten und staubte zum Führungstreffer ab.
In der Folgezeit spielte nur noch Kausche, doch auch schön herausgespielte Angriffe landeten entweder im Toraus oder aber an der Latte – so bei Lincke’s Fernschuss in Minute 33.
Kurz vor der Pause zeigten sich dann die Gastgeber etwas entschlossener und Kausche hatte sogar Glück, dass eine Schorbuser Flanke nach einer ausgehebelten Abseitsfalle keinen Abnehmer fand. So ging es mit der knappen Führung in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel gehörte die Anfangsphase wiederum Schorbus. Einen Rückpass von Glode verpasste Kowal und plötzlich lief der Schorbuser Stürmer allein in Richtung des von Neubert gehüteten Tores. Geistesgegenwärtig nahm Stefan Szerement die Verfolgung auf und konnte dem Stürmer tatsächlich noch vor dem eigenen Strafraum den Ball abjagen.

Kurz darauf fasste sich Sandro Glode ein Herz, drang in den gegnerischen 16er ein und scheiterte bei seinem Schussversuch nur knapp am Torwart. Dessen Abwehrversuch trifft Max Teske und Kausche erhöht etwas kurios auf 0:2.

Minute 62 brachte einen Aufreger aus Kausches Sicht. Nach ziemlichem Durcheinander im 5-Meter-Raum kann erst Steffen Mrowka auf der Torlinie stehend das Spielgerät weit ins Aus schlagen. Das war’s dann aber auch mit den Schorbuser Bemühungen an diesem Nachmittag.

In schöner Regelmäßigkeit kam Kausche nun zu Chancen. Eine davon verwertete Elia Gosdschan nach Doppelpass mit Stefan Szerement zum 0:3.
Ab der 70. Minute kam dann Sven Szerement für Gosdschan ins Spiel. Mit Sven hat ein erfahrener Spieler zurück zur Kauscher Mannschaft gefunden und wird mit seiner Routine und dem ausgeprägten Torinstinkt sicher eine Bereicherung für das Team sein.
Sebastian Lincke unterstrich dann seine gute Leistung in Minute 80. Mustergültig setzte er sich auf der linken Außenbahn durch und flankte von dort präzise vors Tor. Max Teske fackelte nicht lange und wuchtete das Leder ins Tornetz zum 0:4.
Direkt im Anschluss betrat dann ein weiterer Kauscher Neuzugang den Rasen: André Paulick ersetzte den Torschützen Max Teske und fügte sich während der verbleibenden Spieldauer nahtlos in die Partie ein.
Am kommenden Samstag findet nun endlich das erste Heimspiel der neuen Saison statt. Zu Gast wird die zweite Vertretung des SC Spremberg sein. Als Schiedsrichter wurde Ricardo Lehmann aus Cottbus angesetzt.
Samstag, 21.08.2010, 13:00 Uhr, FSV Spremberg II - SG Kausche 1:2 (0:1)
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Kowal, Glode, Szerement, - Scholsching, Weise T., Schicktanz, Gosdschan (ab 61. Min. Krengel) - Lincke (ab 74. Min. Gregor), Teske (ab 85. Min. Jahns)
Tore:
43. Min. 0:1 Schicktanz
60. Min. 1:1 Grosa
75. Min. 1:2 Schicktanz
Z.: 27
SR: Ruhner, Mark (Groß Luja)

Geglückter Saisonstart
Mit einem knappen, aber aufgrund der Vielzahl an Chancen jederzeit verdienten Auswärtssieg kehrte die Mannschaft von ihrer ersten Punktspielreise heim.
Dabei gehörten die ersten 10 Minuten in einem insgesamt zerfahrenen Spiel den Hausherren. Kausche startete übernervös und fand nur schwer zum eigenen Spiel. Dies änderte sich erst, als Teske mit der ersten durchdachten Aktion der Gäste gleich den Spremberger Pfosten traf.
Nun übernahm Kausche mehr und mehr die Initiative und drängte bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Führungstreffer. Aber wie zuletzt gegen Sellessen blieben gute Möglichkeiten von Schicktanz bzw. Lincke ungenutzt oder wurden Beute des gut reagierenden Spremberger Schlussmannes.

So brachte erst eine Einzelaktion von Stefan Schicktanz per Distanzschuss unmittelbar vor dem Pausenpfiff die ersehnte Führung. Sein platziert und scharf geschossener Ball schlug ins linke untere Toreck ein.
Nach Wiederanpfiff wollte Kausche mit der Führung im Rücken zur Ergebnisverbesserung ansetzen, doch blieben auch jetzt hochkarätige Möglichkeiten ohne Ergebnis. Hier zu nennen wäre u.a. der Alleingang von Max Teske aus Minute 55, bei dem er mit voller Wucht den Keeper Sprembergs anschoss.

So kam es wie es kommen musste: beinahe mit der ersten gefährlichen Aktion führte ein volley geschlagener Sonntagsschuss Sprembergs von der Strafraumgrenze zum Ausgleich.
Aber Kausche bewies Moral, fand ins Spiel zurück und agierte zudem nach Gelb/Roter Karte für die Hausherren ab der 65. Minute in Überzahl immer besser. Leider fielen der sehenswert von Toni Weise ins Tor geschlagene Freistoßball und die Matchstrafe Sprembergs zusammen und so versagte der Schiedsrichter diesem Tor die Anerkennung. Weises Wiederholungsschuss landete anschließend weit über dem Kasten.
Erst ein von Scholsching auf Schicktanz geschlagener Eckstoß brachte in der 75. Minute die erneute Kauscher Führung. Mit viel Übersicht platzierte Schicktanz seinen Kopfball über die komplette Spremberger Mannschaft hinweg ins lange Toreck.
Diese Führung wurde nun bis zum Schlusspfiff nicht mehr hergegeben.
Samstag, 14.08.2010, 15:00 Uhr, SG Kausche - SV G/W Sellessen 0:2 n.V.
Aufstellung:
Neubert – Mrowka, Kowal, Glode, Szerement (ab 97. Min. Gregor), - Scholsching, Weise T., Teske, Schicktanz, Gosdschan (ab 75. Min. Krengel) - Lincke
Tore:
108. Min. 0:1
116. Min. 0:2
Z.: 30
SR: Fleischer, Dieter (Haasow)

Niederlage trotz aufopferungsvollen Kampfes und Chancenübergewicht
Eine vermeidbare Niederlage kassierte Kausche in der Ausscheidungsrunde zum Kreispokal. Damit hat man sich in den letzten 3 Jahren jeweils schon vor Beginn der eigentlichen Hauptrunde aus dem Pokalgeschehen verabschieden müssen.
So knapp wie in diesem Jahr ist es allerdings noch nie gewesen. Erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung setzte sich der klassenhöhere Gast aus Sellessen durch. Zuvor konnte Kausche durchweg kämpferisch überzeugen, auch wenn spielerisch noch reichlich Luft nach oben ist.
Letztendlich scheiterte man an diesem Nachmittag am fahrlässigen Umgang mit den vielen, zum Teil sehenswert herausgespielten Chancen. Sebastian Lincke allein hätte Sellessen abschießen müssen - aber auch Max Teske und Ingo Krengel versagten in entscheidenden Augenblicken die Nerven.

Sebastian Lincke hat in Minute 79 und 81 die Entscheidung nach Kontern auf dem Fuße
Aber auch Ingo Krengel bringt in der 108. Minute das Leder nicht im Tor unter und 30 Sekunden später geht Sellessen in Führung

Was bleibt ist die erfreuliche Erkenntnis, dass die Mannschaft auch über 120 Minuten ein hohes Tempo gehen kann und einem vom Papier her stärkeren Gegner durchaus Paroli zu bieten weiß. Dem Verein aus Sellessen nun viel Erfolg im weiteren Pokalgeschehen!